Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten rund um das STC Racing Team

Swiss MX2 in Broc/F

Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)
Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)

 

Home, sweet home!

Die STC Racer @iamlorisfreidig und @ kevin.brumann fuhren an diesem Wochenende bei der Swiss MX Championship Broc! Loris hatte einen schwierigen Sonntag, er war im ersten Lauf Sechster und trotz Startunfall im zweiten Lauf Achter. Damit musste er das Redplate zunächst abgegeben uns ist jetzt Zweiter in der MX 2-Meisterschaft. Teamkollege Kevin Brumann kam auf der Hartboden-Strecke gut klar und fand gute Spuren. Er belegte die Plätze  11und 13. Job done! 👍💪🇨🇭 @ oc1_officialpage @ixs_official @ixsmx_ @justintrache @ laurenz701 📸 @szabadfi_eva, Annett von MX Pic


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Motocross-Aktuell Magazin: Interview mit Team-Manager Daniel Zolllinger

Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019
Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019

Unser Teamchef Daniel Zollinger ist für die kommenden drei Jahre MXoN Manager des Team Switzerland. Hier ein aktuelles Interview mit ihm. Quelle: www.motocross-aktuell.de

 

Sie sind der neue Manager des Team Schweiz MXoN für die kommenden drei Jahre. Wie wird sich das Team unter Ihrer Führung präsentieren? 

Zuerst einmal hat mich sehr gefreut, dass sich die Schweizer Föderation (FMS) für mich entschieden hat. Man wollte einen Neuanfang schaffen und hat sich nach einer neuen Lösung für jetzt und die Zukunft umgesehen. Nach einiger Bedenkzeit habe ich mich entschlossen diese wichtige Aufgabe anzupacken. Ich bin sehr gut vernetzt, hochmotiviert und im engen Kontakt zu unseren Fahrern. Das Rad will ich aber nicht neu erfinden, deshalb bedanke ich mich bei meinen Vorgängern Diego Clement, Pierrick Page und Marc Ristori recht herzlich für Ihre tolle Arbeit.

 

Gibt es eine Philosophie, wie möchten Sie das Team führen? 

Der Spirit im Team Schweiz war und ist hervorragend. Als Teamführung ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, einen perfekten Hintergrund für die Fahrer zu schaffen, damit sie Ihren tollen Job beim MXoN genauso ausführen können wie momentan in der Weltmeisterschaft. Das setzt voraus, dass ein ruhiges und professionelles Umfeld um das Team herrscht, was beim zum erwartenden und verständlichen Andrang der vielen Schweizer Fans nicht einfach wird. Deshalb wird es zum Beispiel am Samstag in Assen ein Meet und Greet des Teams geben. 

Wer sind die wichtigsten Partner für das Team, um maximalen Erfolg zu erreichen?


In erster Linie wäre zu nennen die Schweizer Föderation (FMS). Enorm wichtig sind die Teams der nominierten Fahrer, die für die Technik und die perfekte Vorbereitung der Motorräder verantwortlich sind. Last but not least unsere offiziellen Sponsoren und Partner, bei denen wir uns schon jetzt im Vorfeld für die Unterstützung bedanken. Und ein ganz wichtiger Faktor: Unsere unzähligen treuen Fans aus der ganzen Schweiz, die wie ein Mann hinter unserem Team stehen und gemeinsam mit uns das Beste für unser Land geben! Deshalb freue ich mich besonders, dass es wieder ein "Swiss 
House" in Assen geben wird, wo sich alle Fans und Supporter treffen können! 

Das MXoN 2019 findet Ende September statt. Wie wird der Ablauf bis dahin sein (Fahrer, Teamvorstellung, Medienpartner, Sponsoren, Partner, Schweizer Teamzelt in Assen? etc.)? 

Wir haben mit den Verantwortlichen des Verbands erste Gespräche geführt und einen zeitlichen Ablauf definiert. Das sieht folgendermaßen aus: 

1. Gespräche mit den möglichen Fahrern 
2. Entwurf des neuen Logos 
3. Neustart der Social Media-Kanäle auf Facebook und Instagram 
4. Kontaktaufnahme mit möglichen Sponsoren 
5. Kontaktaufnahme mit Medienpartnern 
Die offizielle Pressekonferenz des Team Schweiz MXoN findet im Rahmen des MXGP of Belgium in Lommel statt. Die Präsentation wird von MXGP-TV übertragen.

Hop Schwiz – one goal one team! 

 


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ADAC MX Masters Mölln 29./30.6.2019

Grillstation Heidering!

Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln
Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln

Up&Down für Kevin Brumann und Justin Trache bei den ADAC MX Masters Mölln!

Die deutsche ADAC MX Masters-Serie machte am letzten Wochenende Station im hohen Norden Deutschlands. Das dritte Rennen der Meisterschaft fand auf der sandigen Naturstrecke des MSC Mölln statt, wie schon im Vorjahr erwartete die Piloten des STC Racing Team ein gut einsehbarer Kurs mit einem schwierig zu fahrendem Mix aus Hartboden und Sand. 
Während WM-Pilot Loris Freidig eine Wettkampfpause einlegte, warunser zweiter Schweizer Pilot Kevin Brumann mit großen Hoffnungen nach Mölln gekommen. 
Am Qualifikationsssamstag hinterliess der junge Yamaha-Pilot einen glänzenden Eindruck und durfte einen Tag später als Sechster an das Gatter rollen. Leider war sein Start in das erste ADAC Juniorcup 125-Finale nicht optimal und Brumann begann sein Rennen unter der heißen Möllner Sonne nur im Mittelfeld. Der Schweizer arbeitete sich aber schnell nach vorn, ließ sich auch von einem kleinen Sturz nicht lange entmutigen und überquerte den Zieltable auf Rang 14. 
Der Start zu Lauf 2 war ein Spiegelbild des ersten Umlaufs. Wieder musste „Brumi“ volles Risiko bei seiner Aufholjagd gehen. Aber alles klappte prima, im Ziel finishte der STC-Pilot als guter Neunter. Das bedeutete in der Tagestabelle Rang 11 und diese Position hält Brumann auch in der Meisterschaft inne.

Der Chemnitzer Justin Trache hatte kein gutes Qualifying, dafür aber zwei gute Reaktionen am Rennsonntag. Im ersten Lauf fuhr Trache schnell in die Top 10 und konnte im Ziel als Achter jubeln. Der zweite Lauf verlief fast genauso, bis der Yamaha-Pilot um Rang 6 kämpfte. Trache:“ Ich bin beim Passieren mit meinem Gegner kollidiert und gestürzt. Danach hatte ich einen Blackout, wusste nicht mehr wo ich bin und etwas später lieber rausgefahren!“ 
In der Tageswertung sowie in der Serientabelle belegt Trache nach Mölln Rang 15. 

Last but not least waren für unser Team die zwei 85er-Piloten Jonathan Frank und Leon Lalande am Start. Die beiden Kids waren mit den äußeren Bedingungen und der schwierigen Strecke noch überfordert und landeten in den ADAC Juniorcup-Finals außerhalb der Punkte.

 

 

 Nächstes Rennen: ADAC MX Masters Tensfeld 20./21.7.19

 


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Swiss MX2 in Cossonay 15./16.6.19

Loris Freidig erobert das Red Plate!

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Rennen in Muri ging die Inter MX2 Swiss Championship in die vierte Runde. Austragungsort der mit Spannung erwarteten Veranstaltung war der technisch anspruchsvolle Hartbodentrack in Cossonay bei Lausanne. Das Team STC Racing ging voller Hoffnung mit seinen beiden Spitzenfahrern Loris Freidig und Kevin Brumann in das Rennwochenende.

Das Leader-Plate der Swiss MX2 ging an Loris Freidig
Das Leader-Plate der Swiss MX2 ging an Loris Freidig

Der Sonntag begann mit dem Qualifikationstraining und unsere beiden Yamaha-Piloten waren sofort hellwach. Freidig glänzte mit der zweitschnellsten Rundenzeit, Kevin Brumann ordnete sich auf Rang 7 ein. Beide eroberten damit die wichtige gute Position am Start. 
Als das Gatter zum ersten MX2-Endlauf fiel, schoss Loris Freidig wie eine Rakete in die Startkurve und gewann den Holeshot. Kurz darauf verlor er zwar die Führung, konnte aber schnell zurückschlagen. Im Laufe des Rennens musste er nur einen Kontrahenten passieren lassen und finishte im Ziel als toller Zweiter. 
“Der zweite Lauf startete schlecht für mich”, meinte der erschöpfte Freidig nach Rennschluss. “Ich war zwar in den Top 10, musste aber so schnell wie möglich einige Fahrer passieren. Das gelang und ich fuhr lange auf Rang 5, bis ich zwei Runden vor Ultimo den 3. Platz übernehmen und in das Ziel fahren konnte.” 

Konzenrierter Jacobi in den USA

Freidig ist nach dem Rennen in Cossonay der neue Führende in der MX2-Meisterschaft, herzlichen Glückwunsch vom ganzen Team!
Teamkollege Kevin Brumann, der mit der 125er Yamaha die Rennen bestritt, erwischte ebenfalls einen sehr guten Renntag. „Was für ein Tag! Ich habe mich immer gut gefühlt, startete gut in Lauf 1 und brachte den sechsten Platz in das Ziel. Der zweite Lauf war hart, mein Start hat nicht funktioniert und ich kam die ersten drei Runden nicht auf Touren. Dann fand ich aber meinen Rhythmus und kämpfte mich von Platz 28 auf Rang 9 im Ziel vor. Als Gesamtsiebenter bich ich ziemlich zufrieden.“ 

 

Das nächste Rennen zur Schweizer MX2-Meisterschaft findet am 21. Juli in Broc/FR statt.

 

 


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MX GP Teutschenthal 21.-23.6.2019

Freidig und Brumann erfolgreich im Talkessel!

Der legendäre Teutschenthaler Talkessel, eines der absoluten Highlights im Motocross WMKalender, rief am vergangenen Wochenende zum Großen Preis von Deutschland, dem zehnten WM-Lauf dieser Saison. Die Fans pilgerten bei Kaiserwetter in Scharen zum ehemaligen Tagebau in Teutschenthal, mehr als 35 000 wurden von den Veranstaltern am Wochenende gezählt. Für unsere beiden Schweizer Piloten imTeam STC Racing Loris Freidig und Kevin Brumann war dieser WM-Lauf ein ganz besonderer, der Andrang von Fans und Medien war enorm. 

Kevin Brumann in Teutschenthal
Kevin Brumann in Teutschenthal

Bereits in der Qualifikation am Samstag kam Loris gut mit der selektiven Strecke zurecht und verbuchte im Ziel einen ordentlichen 28. Platz.

 

Am Rennsonntag waren die äußeren Bedingungen nicht einfach, trotz brütender Hitze wirbelten Windböen Staub ohne Ende auf und machten den Piloten das Leben schwer. „Im ersten Lauf hatte ich zunächst ein paar gute Runden, konnte dann aber keine guten Spuren mehr finden und mich nicht mehr verbessern“, so unser Schweizer MX2-Pilot. „Im Ziel war ich auf Rang 27. Der zweite Lauf war deutlich besser, ich kämpfte das ganze Rennen über hart und schaffte mit Platz 24 ein gutes Ergebnis. Nicht überrundet und „nur“ 15 Sekunden von den Punkten weg, es geht vorwärts!“

 

Teamkollege Kevin Brumann musste sich in der wie immer extrem gutbesetzten 125er EMX behaupten. Das tat „Brumi“ das gesamte Wochenende über mit Bravour mit einem 17/18 Resultat und gewonnenen 7 Punkten. In der Tageswertung bedeutete das Platz 19 und sein bislang mit Abstand bestes Ergebnis in der EMX-Serie! Glückwunsch!

 

Der Chemnitzer Justin Trache kam leider beim Heimrennen nicht optimal mit dem harten Track im Osten Deutschlands zurecht, verpasste um eine Sekunde die Qualifikation zu den EMX 125erFinals.

 

Fotos: Eva Szabadfi

 


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STC Racing - Homebase für das MXoN Team Switzerland 2019

MXoN in Assen (NL) am 28./29.09.2019

STC Racing grüßt alle Schweizer Freunde, Fahrer und Fans! Wir freuen uns auf das Schweizer MXoN Team mit Jeremy Seewer #91Arnaud Tonus und @Valentin Guillod VG92. Jetzt auf Instagram 

Hopp Schwyz!


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MXON RED BUD (USA)

Henry Jacobi und das Team Germany versinken im Schlamm!

Die letzte Schlacht ist geschlagen, nach dem MXoN in Red Bud (USA) heißt es Abschied nehmen von Henry Jacobi (Husqvarna). Für den Thüringer und das Team STC Racing Husqvarna endet damit eine äußerst erfolgreiche Saison, die mit dem ADAC MX Masters-Titel 2018 gekrönt wurde.

 

Bei den „Olympischen Spielen“ des Motocross auf der legendären amerikanischen Strecke in Red Bud sollte für Henry Jacobi mit dem Team Germany um Ken Roczen und Max Nagl der größte Traum in Erfüllung gehen. Bei extremen äußeren Bedingungen, es regnete tagelang in der Gegend um Buchanan, Michigan, legte das deutsche Team im tiefen Schlamm am Qualifikations-Samstag los wie die Feuerwehr. Henry lieferte in der MX2-Klasse ein unglaubliches Rennen ab, hielt lange nach dem Holeshot die Führung und brachte unter Einsatz aller Kräfte Platz 3 im Ziel nach Hause. Auch seine beiden Teamkollegen zeigten ihr bestes Racing und somit ging Deutschland auf Startposition 4 in den Sonntag.

Henry Jacobi beim MXON in Red Bud
Henry Jacobi beim MXON in Red Bud

Doch als es am Sonntagvormittag aufhörte zu regnen, versanken die Hoffnungen der Deutschen um Henry Jacobi im Schlamm. Im ersten Finale traten die MX2-Piloten gegen die MXGP-Klasse an. Henry konnte nach einer guten Reaktion am Start das Rennen in den Top Ten beginnen. Kurz darauf konnte Henry nach einer Kollision mit einem Kontrahenten einen mächtigen Dreifachsprung nur doppelt springen, kam von der Strecke ab und zu Fall. Das kostete viel Zeit und Positionen. Nach einigen Runden hatte der Thüringer seinen Rhythmus gefunden und lag um Position 15 herum gut im Rennen, bis sich ein Stein zwischen Bremshebel und Motorblock verklemmte und er mit technischem Schaden die Segel streichen musste.

Konzenrierter Jacobi in den USA

In der hektischen Pause von 30 Minuten bis zum zweiten Endlauf (MX2 gegen Open-Klasse) schaffte es die STC-Crew um Colin Streubel und Sven Schwalbe gerade noch rechtzeitig, das Motorrad startbereit zu bekommen. Doch es war wie verhext, an diesem Sonntag ging für den 21jährigen Thüringer gar nichts mehr. Henry hatte Probleme am Start mit seinem Motorrad und musste dem Feld hinterherfahren. Im Laufe des Rennens konnte er sich zwar leicht verbessern und landete im Ziel auf Rang 25, aber die Enttäuschung war riesig.

 

Erst lange nach Rennende äußerte sich der Husky-Pilot auf seinem Instagram-Profil. „Es ist, als wäre die Welt auf den Kopf gestellt. Das unschlagbare Team USA hatte keine Siegchance, Conor McGregor genausowenig und wir, das Team Deutschland haben das erhoffte Podium nicht geschafft. Ich schaue jetzt voraus auf das MXoN nächstes Jahr in Holland mit Ken und Max.“

 

Das Team Germany landete am Ende nach einem Renntag voller Pech und Pannen auf dem zehnten Platz.

 

Das Team STC Racing Husqvarna bedankt sich bei allen Team-Mitgliedern, Fahrern, Fans, Sponsoren. Wir freuen uns auf die Supercross-Saison 2018/2019!

 

See you on the track!


DM 125 in Thurm

Laurenz Falke ist der neue Deutsche 125er Champion!

Die Spannung vor dem Finale der Jugend Motocross DM 125 war zum Greifen nahe. Schliesslich führte der STC Racing Husqvarna-Pilot Laurenz Falke vor dem Showdown im sächsischen Thurm mit nur zwei Pünktchen Vorsprung auf seinen härtesten Kontrahenten. Ein Ritt auf der Rasierklinge, doch der 17jährige Sachse bewies Nervenstärke und Kampfgeist und krönte sich am Ende des Tages hochverdient zum neuen deutschen 125er Meister!

Bereits in der Qualifikation zeichnete sich ab, dass Lauri dem hohen Druck gewachsen war, mit Rang 2 startete er glänzend in das Wochenende. Der erste Lauf hielt die versprochene Spannung, Falke startete perfekt, musste aber in der Schlussphase nach einem kleinen Fehler einen Platz abgeben und kam als Dritter ins Ziel. Aber kein Grund zur Sorge, sein Verfolger in der Meisterschaft überquerte hinter ihm den Zielsprung.

 

Mit nunmehr vier Punkten Vorsprung ging es in den letzten und entscheidenden Lauf. Mit aller Macht erkämpfte sich der STC-Pilot den Holeshot und lieferte mit einem glasklaren Start-Ziel-Sieg sein Meisterstück ab. Auf dem Siegpodium meinte Laurenz Falke voller Freude: “Ich bin überglücklich, die ganze Arbeit und das Training haben sich gelohnt für diesen Titel.“

 

Das Team STC Racing Husqvarna gratuliert seinem neuen Meister Lauri Falke zum Titelgewinn!


MXGP Assen (NED)

Rückschlag im Sand für Henry Jacobi!

Die Vorzeichen standen gut für ein erfolgreiches GP-Wochenende beim vorletzten WM-Lauf der Saison 2018 im holländischen Assen. Die mitten in die “Cathedral of Speed”, den berühmten TT-Circuit von Assen, gebaute Sandstrecke war für das Team STC Racing Husqvarna und den Top-Piloten Henry Jacobi eine gute Gelegenheit, sich vor mehr als 40 000 Fans international von der besten Seite zu präsentieren.

Henry Jacobi Motocross GP Assen

Dieser Plan ging am Qualifikations-Samstag perfekt auf. Im Zeittraining gelang es Henry Jacobi die viertschnellste Runde in den Sand zu setzen und das bedeutete für das MX2-Qualifying einen großartigen Platz am Startgatter. Als am Samstagsnachmittag die wilde Jagd begann, besetzte der 21jährige sofort clever eine Position in den Top 10. Henry fand schnell seinen Rhythmus, konnte mit einem erstaunlichen Speed einige Kontrahenten passieren und erreichte das Ziel auf Platz 4. Ein tolles Omen für die MX2-Finalrennen!

Die rennen

Startgatter MX 2

Doch mit den Vorzeichen ist es so eine Sache, ein gutes Qualifying bringt schliesslich noch keine Punkte. Zumindest der Beginn des ersten Endlaufs der MX2-Klasse war aber wieder ein Paukenschlag des Thüringers. Jacobi hielt im beinharten Kampf hinein in die Startkurve voll dagegen, Lohn dafür war Platz 3 in Runde 1. Leider fand unsere Nr.1 nicht ganz seinen idealen Rhythmus und musste in den folgenden Runden einige Fahrer passieren lassen. Mit Position 7 zur Rennhälfte konnte man aber sehr zufrieden sein, doch kurz vor Ultimo unterlief Henry Jacobi ein winziger Fehler, der zum Sturz führte und ihn bis auf Platz 11 zurückspülte. So ging es auch über den Zielsprung.

 

Mit viel Motivation wollte Henry im zweiten Lauf unbedingt sein erstes Resultat toppen. Doch das Glück für dieses Wochenende war aufgebraucht. Nach mehreren misslungenen Versuchen, das Motorrad zu starten, musste Henry regelkonform die Startssektion verlassen und gerade als sein Bike ansprang, fiel das Gatter! Der Husky-Pilot jagte dem Feld hinterher, schob sich aber noch in Runde 1 mit viel Risiko vor in die mittleren Plätze. Er war bereits auf Rang 13 angelangt, als ihn ein erneuter Sturz ausbremste und es sollten noch drei weitere im Laufe des Rennens folgen. Am Ende musste der STC-Pilot entnervt und ohne weitere Roll-Offs vorzeitig aufgeben.

Trotz des erfolglosen Sand-Auftritts in Assen bleibt Henry Jacobi Zehnter in der WM-Tabelle der MX2-Klasse. Am 30. September folgt auf dem neuen Kurs in Imola (ITA) der letzte WM-Lauf dieser Saison.


ADAC MX Masters Gaildorf

Henry Jacobi baut die Führung in der Meisterschaft aus!

Nach der zweiteiligen Osteuropa-Tournee mit den GP’s in Bulgarien und der Türkei ging es für das Team STC Racing Husqvarna ohne Atempause 3000 Kilometer Richtung Norden im schwäbischen Gaildorf weiter. Die vorletzte Runde der ADAC MX Masters-Serie auf der legendären Naturstrecke “Auf der Wacht” war das Ziel für unser Team um den Spitzenfahrer und Meisterschaftsführenden Henry Jacobi.

 

Die äußeren Bedingungen in Gaildorf waren wie immer hervorragend, die Strecke bestens präpariert und bei Kaiserwetter säumten am Renntag Tausende Fans die grünen Hänge der Limpurger Berge. Die Strecke in Gaildorf liegt dem Thüringer Henry Jacobi und so war es keine Überraschung dass er im Qualifying der Masters-Klasse am Samstag als Fünfter seiner Gruppe einen guten Startplatz für die Finalrennen einfuhr.

Henry Jacobi in Action

Nach einer kühlen Nacht und einer kräftigen Wässerung für den Oldschool-Track ging es nach der Mittagspause zur Sache. Als das Gatter zum ersten Masters-Finale fiel und die Spitzengruppe in die erste Kurve raste, hielt sich Henry auf der 350er Husky zunächst vornehm zurück. Der Thüringer ordnete sich ausgangs der Startrunde auf Position 10 ein und brauchte ein paar Minuten, um seinen Rhythmus zu finden. Dann aber legte Jacobi los, kassierte Runde für Runde Kontrahenten und schaffte es kurz vor Ultimo tatsächlich Rang 3 zu erobern, Respekt!

Das Laufpodium gab Selbstvertrauen für den zweiten Lauf. Die # 29 kam aus dem Gatter geschossen und als Dritter in die Startkurve! Eine Kurve später aber kam der Stimmungskiller, Henry Jacobi schilderte die Situation: “Jemand vor mir trat in den Strohballen, der fiel in meine Rille hinein und ich musste zu Boden. Als Letzter musste ich das Rennen wieder aufnehmen, hab alles gegeben und bin auf Platz 13 in das Ziel gekommen. Für die Meisterschaft war das aber sehr wichtig!”

 

Denn mit dem Tagesergebnis Rang 6 in Gaildorf konnte Henry Jacobi seine Führung in der Serientabelle auf 33 Zähler ausbauen. Beim Finale in Holzgerlingen am 23. September sind noch 50 Punkte zu vergeben, es bleibt also spannend!

 

Für den Chemnitzer Laurenz Falke hieß es in Gaildorf Zähne zusammenbeißen. Der 17jährige Student musste angeschlagen in die Rennen der 125er Klasse gehen und erreichte trotzdem am Ende mit den Rängen 12 und 14 einen ordentlichen 12. Platz im Tagesklassement. Am kommenden Wochenende hat Lauri beim Finale der DM 125 in Thurm die Chance, den Titel zu erringen.
Viel Glück, Daumen sind gedrückt!

 

Team- und Serienkollege Justin Trache erlebte kein Happyend im Schwäbischen. Der Chemnitzer ergatterte im ersten Finale lediglich einen Punkt und hatte in Heat 2 mit technischen Problemen keine Chance mehr und schied vorzeitig aus.

 

Unser Spanier Joan David Rosell kämpfte tapfer, blieb aber im starkbesetzten ADAC Youngstercup chancenlos und konnte sich nicht für die Finalrennen qualifizieren.


Swiss MX2 in Broc/F

Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)
Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)

 

Home, sweet home!

Die STC Racer @iamlorisfreidig und @ kevin.brumann fuhren an diesem Wochenende bei der Swiss MX Championship Broc! Loris hatte einen schwierigen Sonntag, er war im ersten Lauf Sechster und trotz Startunfall im zweiten Lauf Achter. Damit musste er das Redplate zunächst abgegeben uns ist jetzt Zweiter in der MX 2-Meisterschaft. Teamkollege Kevin Brumann kam auf der Hartboden-Strecke gut klar und fand gute Spuren. Er belegte die Plätze  11und 13. Job done! 👍💪🇨🇭 @ oc1_officialpage @ixs_official @ixsmx_ @justintrache @ laurenz701 📸 @szabadfi_eva, Annett von MX Pic


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Motocross-Aktuell Magazin: Interview mit Team-Manager Daniel Zolllinger

Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019
Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019

Unser Teamchef Daniel Zollinger ist für die kommenden drei Jahre MXoN Manager des Team Switzerland. Hier ein aktuelles Interview mit ihm. Quelle: www.motocross-aktuell.de

 

Sie sind der neue Manager des Team Schweiz MXoN für die kommenden drei Jahre. Wie wird sich das Team unter Ihrer Führung präsentieren? 

Zuerst einmal hat mich sehr gefreut, dass sich die Schweizer Föderation (FMS) für mich entschieden hat. Man wollte einen Neuanfang schaffen und hat sich nach einer neuen Lösung für jetzt und die Zukunft umgesehen. Nach einiger Bedenkzeit habe ich mich entschlossen diese wichtige Aufgabe anzupacken. Ich bin sehr gut vernetzt, hochmotiviert und im engen Kontakt zu unseren Fahrern. Das Rad will ich aber nicht neu erfinden, deshalb bedanke ich mich bei meinen Vorgängern Diego Clement, Pierrick Page und Marc Ristori recht herzlich für Ihre tolle Arbeit.

 

Gibt es eine Philosophie, wie möchten Sie das Team führen? 

Der Spirit im Team Schweiz war und ist hervorragend. Als Teamführung ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, einen perfekten Hintergrund für die Fahrer zu schaffen, damit sie Ihren tollen Job beim MXoN genauso ausführen können wie momentan in der Weltmeisterschaft. Das setzt voraus, dass ein ruhiges und professionelles Umfeld um das Team herrscht, was beim zum erwartenden und verständlichen Andrang der vielen Schweizer Fans nicht einfach wird. Deshalb wird es zum Beispiel am Samstag in Assen ein Meet und Greet des Teams geben. 

Wer sind die wichtigsten Partner für das Team, um maximalen Erfolg zu erreichen?


In erster Linie wäre zu nennen die Schweizer Föderation (FMS). Enorm wichtig sind die Teams der nominierten Fahrer, die für die Technik und die perfekte Vorbereitung der Motorräder verantwortlich sind. Last but not least unsere offiziellen Sponsoren und Partner, bei denen wir uns schon jetzt im Vorfeld für die Unterstützung bedanken. Und ein ganz wichtiger Faktor: Unsere unzähligen treuen Fans aus der ganzen Schweiz, die wie ein Mann hinter unserem Team stehen und gemeinsam mit uns das Beste für unser Land geben! Deshalb freue ich mich besonders, dass es wieder ein "Swiss 
House" in Assen geben wird, wo sich alle Fans und Supporter treffen können! 

Das MXoN 2019 findet Ende September statt. Wie wird der Ablauf bis dahin sein (Fahrer, Teamvorstellung, Medienpartner, Sponsoren, Partner, Schweizer Teamzelt in Assen? etc.)? 

Wir haben mit den Verantwortlichen des Verbands erste Gespräche geführt und einen zeitlichen Ablauf definiert. Das sieht folgendermaßen aus: 

1. Gespräche mit den möglichen Fahrern 
2. Entwurf des neuen Logos 
3. Neustart der Social Media-Kanäle auf Facebook und Instagram 
4. Kontaktaufnahme mit möglichen Sponsoren 
5. Kontaktaufnahme mit Medienpartnern 
Die offizielle Pressekonferenz des Team Schweiz MXoN findet im Rahmen des MXGP of Belgium in Lommel statt. Die Präsentation wird von MXGP-TV übertragen.

Hop Schwiz – one goal one team! 

 


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ADAC MX Masters Mölln 29./30.6.2019

Grillstation Heidering!

Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln
Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln

Up&Down für Kevin Brumann und Justin Trache bei den ADAC MX Masters Mölln!

Die deutsche ADAC MX Masters-Serie machte am letzten Wochenende Station im hohen Norden Deutschlands. Das dritte Rennen der Meisterschaft fand auf der sandigen Naturstrecke des MSC Mölln statt, wie schon im Vorjahr erwartete die Piloten des STC Racing Team ein gut einsehbarer Kurs mit einem schwierig zu fahrendem Mix aus Hartboden und Sand. 
Während WM-Pilot Loris Freidig eine Wettkampfpause einlegte, warunser zweiter Schweizer Pilot Kevin Brumann mit großen Hoffnungen nach Mölln gekommen. 
Am Qualifikationsssamstag hinterliess der junge Yamaha-Pilot einen glänzenden Eindruck und durfte einen Tag später als Sechster an das Gatter rollen. Leider war sein Start in das erste ADAC Juniorcup 125-Finale nicht optimal und Brumann begann sein Rennen unter der heißen Möllner Sonne nur im Mittelfeld. Der Schweizer arbeitete sich aber schnell nach vorn, ließ sich auch von einem kleinen Sturz nicht lange entmutigen und überquerte den Zieltable auf Rang 14. 
Der Start zu Lauf 2 war ein Spiegelbild des ersten Umlaufs. Wieder musste „Brumi“ volles Risiko bei seiner Aufholjagd gehen. Aber alles klappte prima, im Ziel finishte der STC-Pilot als guter Neunter. Das bedeutete in der Tagestabelle Rang 11 und diese Position hält Brumann auch in der Meisterschaft inne.

Der Chemnitzer Justin Trache hatte kein gutes Qualifying, dafür aber zwei gute Reaktionen am Rennsonntag. Im ersten Lauf fuhr Trache schnell in die Top 10 und konnte im Ziel als Achter jubeln. Der zweite Lauf verlief fast genauso, bis der Yamaha-Pilot um Rang 6 kämpfte. Trache:“ Ich bin beim Passieren mit meinem Gegner kollidiert und gestürzt. Danach hatte ich einen Blackout, wusste nicht mehr wo ich bin und etwas später lieber rausgefahren!“ 
In der Tageswertung sowie in der Serientabelle belegt Trache nach Mölln Rang 15. 

Last but not least waren für unser Team die zwei 85er-Piloten Jonathan Frank und Leon Lalande am Start. Die beiden Kids waren mit den äußeren Bedingungen und der schwierigen Strecke noch überfordert und landeten in den ADAC Juniorcup-Finals außerhalb der Punkte.

 

 

 Nächstes Rennen: ADAC MX Masters Tensfeld 20./21.7.19

 


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Swiss MX2 in Cossonay 15./16.6.19

Loris Freidig erobert das Red Plate!

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Rennen in Muri ging die Inter MX2 Swiss Championship in die vierte Runde. Austragungsort der mit Spannung erwarteten Veranstaltung war der technisch anspruchsvolle Hartbodentrack in Cossonay bei Lausanne. Das Team STC Racing ging voller Hoffnung mit seinen beiden Spitzenfahrern Loris Freidig und Kevin Brumann in das Rennwochenende.

Das Leader-Plate der Swiss MX2 ging an Loris Freidig
Das Leader-Plate der Swiss MX2 ging an Loris Freidig

Der Sonntag begann mit dem Qualifikationstraining und unsere beiden Yamaha-Piloten waren sofort hellwach. Freidig glänzte mit der zweitschnellsten Rundenzeit, Kevin Brumann ordnete sich auf Rang 7 ein. Beide eroberten damit die wichtige gute Position am Start. 
Als das Gatter zum ersten MX2-Endlauf fiel, schoss Loris Freidig wie eine Rakete in die Startkurve und gewann den Holeshot. Kurz darauf verlor er zwar die Führung, konnte aber schnell zurückschlagen. Im Laufe des Rennens musste er nur einen Kontrahenten passieren lassen und finishte im Ziel als toller Zweiter. 
“Der zweite Lauf startete schlecht für mich”, meinte der erschöpfte Freidig nach Rennschluss. “Ich war zwar in den Top 10, musste aber so schnell wie möglich einige Fahrer passieren. Das gelang und ich fuhr lange auf Rang 5, bis ich zwei Runden vor Ultimo den 3. Platz übernehmen und in das Ziel fahren konnte.” 

Konzenrierter Jacobi in den USA

Freidig ist nach dem Rennen in Cossonay der neue Führende in der MX2-Meisterschaft, herzlichen Glückwunsch vom ganzen Team!
Teamkollege Kevin Brumann, der mit der 125er Yamaha die Rennen bestritt, erwischte ebenfalls einen sehr guten Renntag. „Was für ein Tag! Ich habe mich immer gut gefühlt, startete gut in Lauf 1 und brachte den sechsten Platz in das Ziel. Der zweite Lauf war hart, mein Start hat nicht funktioniert und ich kam die ersten drei Runden nicht auf Touren. Dann fand ich aber meinen Rhythmus und kämpfte mich von Platz 28 auf Rang 9 im Ziel vor. Als Gesamtsiebenter bich ich ziemlich zufrieden.“ 

 

Das nächste Rennen zur Schweizer MX2-Meisterschaft findet am 21. Juli in Broc/FR statt.

 

 


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MX GP Teutschenthal 21.-23.6.2019

Freidig und Brumann erfolgreich im Talkessel!

Der legendäre Teutschenthaler Talkessel, eines der absoluten Highlights im Motocross WMKalender, rief am vergangenen Wochenende zum Großen Preis von Deutschland, dem zehnten WM-Lauf dieser Saison. Die Fans pilgerten bei Kaiserwetter in Scharen zum ehemaligen Tagebau in Teutschenthal, mehr als 35 000 wurden von den Veranstaltern am Wochenende gezählt. Für unsere beiden Schweizer Piloten imTeam STC Racing Loris Freidig und Kevin Brumann war dieser WM-Lauf ein ganz besonderer, der Andrang von Fans und Medien war enorm. 

Kevin Brumann in Teutschenthal
Kevin Brumann in Teutschenthal

Bereits in der Qualifikation am Samstag kam Loris gut mit der selektiven Strecke zurecht und verbuchte im Ziel einen ordentlichen 28. Platz.

 

Am Rennsonntag waren die äußeren Bedingungen nicht einfach, trotz brütender Hitze wirbelten Windböen Staub ohne Ende auf und machten den Piloten das Leben schwer. „Im ersten Lauf hatte ich zunächst ein paar gute Runden, konnte dann aber keine guten Spuren mehr finden und mich nicht mehr verbessern“, so unser Schweizer MX2-Pilot. „Im Ziel war ich auf Rang 27. Der zweite Lauf war deutlich besser, ich kämpfte das ganze Rennen über hart und schaffte mit Platz 24 ein gutes Ergebnis. Nicht überrundet und „nur“ 15 Sekunden von den Punkten weg, es geht vorwärts!“

 

Teamkollege Kevin Brumann musste sich in der wie immer extrem gutbesetzten 125er EMX behaupten. Das tat „Brumi“ das gesamte Wochenende über mit Bravour mit einem 17/18 Resultat und gewonnenen 7 Punkten. In der Tageswertung bedeutete das Platz 19 und sein bislang mit Abstand bestes Ergebnis in der EMX-Serie! Glückwunsch!

 

Der Chemnitzer Justin Trache kam leider beim Heimrennen nicht optimal mit dem harten Track im Osten Deutschlands zurecht, verpasste um eine Sekunde die Qualifikation zu den EMX 125erFinals.

 

Fotos: Eva Szabadfi

 


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STC Racing - Homebase für das MXoN Team Switzerland 2019

MXoN in Assen (NL) am 28./29.09.2019

STC Racing grüßt alle Schweizer Freunde, Fahrer und Fans! Wir freuen uns auf das Schweizer MXoN Team mit Jeremy Seewer #91Arnaud Tonus und @Valentin Guillod VG92. Jetzt auf Instagram 

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MXON RED BUD (USA)

Henry Jacobi und das Team Germany versinken im Schlamm!

Die letzte Schlacht ist geschlagen, nach dem MXoN in Red Bud (USA) heißt es Abschied nehmen von Henry Jacobi (Husqvarna). Für den Thüringer und das Team STC Racing Husqvarna endet damit eine äußerst erfolgreiche Saison, die mit dem ADAC MX Masters-Titel 2018 gekrönt wurde.

 

Bei den „Olympischen Spielen“ des Motocross auf der legendären amerikanischen Strecke in Red Bud sollte für Henry Jacobi mit dem Team Germany um Ken Roczen und Max Nagl der größte Traum in Erfüllung gehen. Bei extremen äußeren Bedingungen, es regnete tagelang in der Gegend um Buchanan, Michigan, legte das deutsche Team im tiefen Schlamm am Qualifikations-Samstag los wie die Feuerwehr. Henry lieferte in der MX2-Klasse ein unglaubliches Rennen ab, hielt lange nach dem Holeshot die Führung und brachte unter Einsatz aller Kräfte Platz 3 im Ziel nach Hause. Auch seine beiden Teamkollegen zeigten ihr bestes Racing und somit ging Deutschland auf Startposition 4 in den Sonntag.

Henry Jacobi beim MXON in Red Bud
Henry Jacobi beim MXON in Red Bud

Doch als es am Sonntagvormittag aufhörte zu regnen, versanken die Hoffnungen der Deutschen um Henry Jacobi im Schlamm. Im ersten Finale traten die MX2-Piloten gegen die MXGP-Klasse an. Henry konnte nach einer guten Reaktion am Start das Rennen in den Top Ten beginnen. Kurz darauf konnte Henry nach einer Kollision mit einem Kontrahenten einen mächtigen Dreifachsprung nur doppelt springen, kam von der Strecke ab und zu Fall. Das kostete viel Zeit und Positionen. Nach einigen Runden hatte der Thüringer seinen Rhythmus gefunden und lag um Position 15 herum gut im Rennen, bis sich ein Stein zwischen Bremshebel und Motorblock verklemmte und er mit technischem Schaden die Segel streichen musste.

Konzenrierter Jacobi in den USA

In der hektischen Pause von 30 Minuten bis zum zweiten Endlauf (MX2 gegen Open-Klasse) schaffte es die STC-Crew um Colin Streubel und Sven Schwalbe gerade noch rechtzeitig, das Motorrad startbereit zu bekommen. Doch es war wie verhext, an diesem Sonntag ging für den 21jährigen Thüringer gar nichts mehr. Henry hatte Probleme am Start mit seinem Motorrad und musste dem Feld hinterherfahren. Im Laufe des Rennens konnte er sich zwar leicht verbessern und landete im Ziel auf Rang 25, aber die Enttäuschung war riesig.

 

Erst lange nach Rennende äußerte sich der Husky-Pilot auf seinem Instagram-Profil. „Es ist, als wäre die Welt auf den Kopf gestellt. Das unschlagbare Team USA hatte keine Siegchance, Conor McGregor genausowenig und wir, das Team Deutschland haben das erhoffte Podium nicht geschafft. Ich schaue jetzt voraus auf das MXoN nächstes Jahr in Holland mit Ken und Max.“

 

Das Team Germany landete am Ende nach einem Renntag voller Pech und Pannen auf dem zehnten Platz.

 

Das Team STC Racing Husqvarna bedankt sich bei allen Team-Mitgliedern, Fahrern, Fans, Sponsoren. Wir freuen uns auf die Supercross-Saison 2018/2019!

 

See you on the track!


DM 125 in Thurm

Laurenz Falke ist der neue Deutsche 125er Champion!

Die Spannung vor dem Finale der Jugend Motocross DM 125 war zum Greifen nahe. Schliesslich führte der STC Racing Husqvarna-Pilot Laurenz Falke vor dem Showdown im sächsischen Thurm mit nur zwei Pünktchen Vorsprung auf seinen härtesten Kontrahenten. Ein Ritt auf der Rasierklinge, doch der 17jährige Sachse bewies Nervenstärke und Kampfgeist und krönte sich am Ende des Tages hochverdient zum neuen deutschen 125er Meister!

Bereits in der Qualifikation zeichnete sich ab, dass Lauri dem hohen Druck gewachsen war, mit Rang 2 startete er glänzend in das Wochenende. Der erste Lauf hielt die versprochene Spannung, Falke startete perfekt, musste aber in der Schlussphase nach einem kleinen Fehler einen Platz abgeben und kam als Dritter ins Ziel. Aber kein Grund zur Sorge, sein Verfolger in der Meisterschaft überquerte hinter ihm den Zielsprung.

 

Mit nunmehr vier Punkten Vorsprung ging es in den letzten und entscheidenden Lauf. Mit aller Macht erkämpfte sich der STC-Pilot den Holeshot und lieferte mit einem glasklaren Start-Ziel-Sieg sein Meisterstück ab. Auf dem Siegpodium meinte Laurenz Falke voller Freude: “Ich bin überglücklich, die ganze Arbeit und das Training haben sich gelohnt für diesen Titel.“

 

Das Team STC Racing Husqvarna gratuliert seinem neuen Meister Lauri Falke zum Titelgewinn!


MXGP Assen (NED)

Rückschlag im Sand für Henry Jacobi!

Die Vorzeichen standen gut für ein erfolgreiches GP-Wochenende beim vorletzten WM-Lauf der Saison 2018 im holländischen Assen. Die mitten in die “Cathedral of Speed”, den berühmten TT-Circuit von Assen, gebaute Sandstrecke war für das Team STC Racing Husqvarna und den Top-Piloten Henry Jacobi eine gute Gelegenheit, sich vor mehr als 40 000 Fans international von der besten Seite zu präsentieren.

Henry Jacobi Motocross GP Assen

Dieser Plan ging am Qualifikations-Samstag perfekt auf. Im Zeittraining gelang es Henry Jacobi die viertschnellste Runde in den Sand zu setzen und das bedeutete für das MX2-Qualifying einen großartigen Platz am Startgatter. Als am Samstagsnachmittag die wilde Jagd begann, besetzte der 21jährige sofort clever eine Position in den Top 10. Henry fand schnell seinen Rhythmus, konnte mit einem erstaunlichen Speed einige Kontrahenten passieren und erreichte das Ziel auf Platz 4. Ein tolles Omen für die MX2-Finalrennen!

Die rennen

Startgatter MX 2

Doch mit den Vorzeichen ist es so eine Sache, ein gutes Qualifying bringt schliesslich noch keine Punkte. Zumindest der Beginn des ersten Endlaufs der MX2-Klasse war aber wieder ein Paukenschlag des Thüringers. Jacobi hielt im beinharten Kampf hinein in die Startkurve voll dagegen, Lohn dafür war Platz 3 in Runde 1. Leider fand unsere Nr.1 nicht ganz seinen idealen Rhythmus und musste in den folgenden Runden einige Fahrer passieren lassen. Mit Position 7 zur Rennhälfte konnte man aber sehr zufrieden sein, doch kurz vor Ultimo unterlief Henry Jacobi ein winziger Fehler, der zum Sturz führte und ihn bis auf Platz 11 zurückspülte. So ging es auch über den Zielsprung.

 

Mit viel Motivation wollte Henry im zweiten Lauf unbedingt sein erstes Resultat toppen. Doch das Glück für dieses Wochenende war aufgebraucht. Nach mehreren misslungenen Versuchen, das Motorrad zu starten, musste Henry regelkonform die Startssektion verlassen und gerade als sein Bike ansprang, fiel das Gatter! Der Husky-Pilot jagte dem Feld hinterher, schob sich aber noch in Runde 1 mit viel Risiko vor in die mittleren Plätze. Er war bereits auf Rang 13 angelangt, als ihn ein erneuter Sturz ausbremste und es sollten noch drei weitere im Laufe des Rennens folgen. Am Ende musste der STC-Pilot entnervt und ohne weitere Roll-Offs vorzeitig aufgeben.

Trotz des erfolglosen Sand-Auftritts in Assen bleibt Henry Jacobi Zehnter in der WM-Tabelle der MX2-Klasse. Am 30. September folgt auf dem neuen Kurs in Imola (ITA) der letzte WM-Lauf dieser Saison.


ADAC MX Masters Gaildorf

Henry Jacobi baut die Führung in der Meisterschaft aus!

Nach der zweiteiligen Osteuropa-Tournee mit den GP’s in Bulgarien und der Türkei ging es für das Team STC Racing Husqvarna ohne Atempause 3000 Kilometer Richtung Norden im schwäbischen Gaildorf weiter. Die vorletzte Runde der ADAC MX Masters-Serie auf der legendären Naturstrecke “Auf der Wacht” war das Ziel für unser Team um den Spitzenfahrer und Meisterschaftsführenden Henry Jacobi.

 

Die äußeren Bedingungen in Gaildorf waren wie immer hervorragend, die Strecke bestens präpariert und bei Kaiserwetter säumten am Renntag Tausende Fans die grünen Hänge der Limpurger Berge. Die Strecke in Gaildorf liegt dem Thüringer Henry Jacobi und so war es keine Überraschung dass er im Qualifying der Masters-Klasse am Samstag als Fünfter seiner Gruppe einen guten Startplatz für die Finalrennen einfuhr.

Henry Jacobi in Action

Nach einer kühlen Nacht und einer kräftigen Wässerung für den Oldschool-Track ging es nach der Mittagspause zur Sache. Als das Gatter zum ersten Masters-Finale fiel und die Spitzengruppe in die erste Kurve raste, hielt sich Henry auf der 350er Husky zunächst vornehm zurück. Der Thüringer ordnete sich ausgangs der Startrunde auf Position 10 ein und brauchte ein paar Minuten, um seinen Rhythmus zu finden. Dann aber legte Jacobi los, kassierte Runde für Runde Kontrahenten und schaffte es kurz vor Ultimo tatsächlich Rang 3 zu erobern, Respekt!

Das Laufpodium gab Selbstvertrauen für den zweiten Lauf. Die # 29 kam aus dem Gatter geschossen und als Dritter in die Startkurve! Eine Kurve später aber kam der Stimmungskiller, Henry Jacobi schilderte die Situation: “Jemand vor mir trat in den Strohballen, der fiel in meine Rille hinein und ich musste zu Boden. Als Letzter musste ich das Rennen wieder aufnehmen, hab alles gegeben und bin auf Platz 13 in das Ziel gekommen. Für die Meisterschaft war das aber sehr wichtig!”

 

Denn mit dem Tagesergebnis Rang 6 in Gaildorf konnte Henry Jacobi seine Führung in der Serientabelle auf 33 Zähler ausbauen. Beim Finale in Holzgerlingen am 23. September sind noch 50 Punkte zu vergeben, es bleibt also spannend!

 

Für den Chemnitzer Laurenz Falke hieß es in Gaildorf Zähne zusammenbeißen. Der 17jährige Student musste angeschlagen in die Rennen der 125er Klasse gehen und erreichte trotzdem am Ende mit den Rängen 12 und 14 einen ordentlichen 12. Platz im Tagesklassement. Am kommenden Wochenende hat Lauri beim Finale der DM 125 in Thurm die Chance, den Titel zu erringen.
Viel Glück, Daumen sind gedrückt!

 

Team- und Serienkollege Justin Trache erlebte kein Happyend im Schwäbischen. Der Chemnitzer ergatterte im ersten Finale lediglich einen Punkt und hatte in Heat 2 mit technischen Problemen keine Chance mehr und schied vorzeitig aus.

 

Unser Spanier Joan David Rosell kämpfte tapfer, blieb aber im starkbesetzten ADAC Youngstercup chancenlos und konnte sich nicht für die Finalrennen qualifizieren.