Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten rund um das STC Racing Team

MXGP Ottobiano (ITA)

Rückschlag für Henry Jacobi!

Am letzten Wochenende wurde mit dem Großen Preis der Lombardei im italienischen Ottobiano die Europatournee der Motocross-WM vorerst abgeschlossen. Das Team STC Racing Husqvarna reiste mit dem deutschen MX2-Piloten Henry Jacobi mit viel Hoffnung im Gepäck an die Sandstrecke im Norden Italiens.

 

Wie im Vorjahr machten leider auch 2018 in Ottobiano extreme Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke den Piloten, aber vor allem auchTeams, Fans und den vielen Helfern das Leben schwer. Auch der Bad Sulzaer Husky-Pilot hatte mit der Hitze zu kämpfen, hinterliess aber zunächst im Samstags-Qualifying der MX2-Elite als Neunter einen sehr guten Eindruck.

 

Am Rennsonntag wurde es nach dem Mittag spannend für unser Team. Im ersten Lauf der MX2-Kategorie machte Henry sofort Nägel mit Köpfen, kam in der Spitzengruppe in die Startkurve und konnte sich rasch auf Position 8 einordnen. Auf der schwierigen, mit Rhythmus-Passagen, kleinen Sprüngen und gefährlichen Rillen nur so gespickten Strecke fand Jacobi schnell seinen Rhythmus. Zur Rennhälfte bekam er mächtig Druck auf das Hinterrad von einem Kontrahenten, kurz darauf musste der Deutsche eine unfreiwillige Bodenprobe nehmen. Dabei verlor Henry aber nur zwei Plätze, nahm als Zehnter das Rennen wieder auf und schaffte es, diese gute Platzierung bis zum Zielsprung zu halten.

Henry Jacobi n
Henry Jacobi

Der zweite MX2-Endlauf stellte für alle Piloten eine physische Herausforderung dar, bei tropischer Hitze konnte sich Henry Jacobi zunächst nach erneut gutem Start überraschend auf Rang 5 einordnen. Zwar erlahmten im Laufe des Rennens die Kräfte des 21jährigen etwas, doch bis zur vorletzten Runde lag er top auf Rang 9 platziert und passierte sogar noch den vor ihm liegenden Spanier Larranaga. Doch das Glück war in diesem Rennen leider nicht mit unserer Nr. 1. Zum Entsetzen von Fans und Team rollte Henry aus, der Motor sprang nicht mehr an und er musste mit technischem Defekt die Segel streichen. Was für ein Pech!

 

Zutiefst enttäuscht trat das Team um Henry Jacobi die lange Heimreise an. Auch sein Fazit zum Wochenende fiel bitter aus:
Nicht ins Ziel von Lauf 2 zu kommen, das war nicht das was wir wollten. Die Hitze machte es auch nicht leicht, ärgerlich zu sein.
Das war der WM-Lauf von Hottobiano
!”

#29
#29

Nun folgt für Team und Fahrer erst einmal eine kurze Atempause mit dem ADAC MX Masters-Gastspiel am kommenden Wochenende in Bielstein. Danach geht es für die nächsten zwei WM-Runden nach Übersee, genauer gesagt Indonesien. Laut den Wetterprognosen drohen dort erneut extreme Hitze gemixt mit tropischem Regenfällen!


MXGP Saint Jean d‘Angely (FRA)

Henry Jacobi ohne Glück in Frankreich!

Die zweite Station der dreiteiligen Europa-Tournee führte das Team STC Racing Husqvarna mit seinem Top-Piloten Henry Jacobi auf den berühmten Zick Zack-Kurs im französischen Saint Jean d’Angely. Unzählige Motocross-Schlachten wurden hier geschlagen unter anderem das MX of Nations im Jahre 2011. Die Strecke gehört seit vielen Jahren zum festen Programm der Motocross-WM und der Thüringer Husky-Pilot Henry Jacobi kam voller Selbstbewusstsein und Tatendrang nach Frankreich.

 

Wie schnell der Bad Sulzaer in dieser Saison unterwegs ist, zeigte sich im MX2 Qualifying am Samstag. Wie von der Tarantel gestochen, stürmte Jacobi aus dem Gatter und übernahm sofort nach der Startkurve die Führung. Der Deutsche verlor den Platz an der Sonne zwar kurze Zeit später an den Amerikaner Covington, konnte sich aber trotz der hektischen ersten Minuten stabil als Vierter hinter den zwei KTM-Stars Prado und Jonass einordnen. Nach einem tollen Rennen erreichte Henry im Ziel als Vierter sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis der Karriere und setzte damit ein dickes Achtungszeichen für den Renntag.

Henry Jacobi In Saint Jean
Henry Jacobi In Saint Jean

Doch davor kam noch der große Regen. Denn über Nacht öffnete der Himmel über Saint Jean d‘Angely seine Schleusen und übertrieb es leider mit der Nässe. Der Track hatte sich am nächsten Morgen in eine Schlammwüste verwandelt. Zwar trocknete die Hartboden-Strecke bei Sonnenschein schnell ab, aber es bildeten sich gefährlich tiefe Rillen, die etlichen Fahrern und leider auch unserem Henry Jacobi zum Verhängnis wurden. Aber der Reihe nach.

Der erste Lauf war zunächst ein Spiegelbild der Qualifikation. Henry verpasste nur knapp den Holeshot und musste in der Startrunde sofort den harten Kampf gegen Prado und Jonass aufnehmen. Vor allem im intensiven Kampf gegen den WM-Spitzenreiter aus Lettland verlor Henry viel an Energie. Unzählige Male setzte der Thüringer zum Passieren an, doch immer wieder schaffte es der Weltmeister, das zu verhindern. In der Schlussphase fehlte Henry das nötige Quäntchen Glück. Er musste einem überrundeten Fahrer ausweichen, kam von der Ideallinie ab und stürzte in der verflixten 13. Runde. In der letzten Runde unterlief ihm auf der Geraden vor der Pitlane noch ein Sturz und damit war sein Rennen beendet.

Im zweiten Lauf wurde es spannend, denn diesmal kam der 21jährige nicht optimal vom Gatter weg. Doch auch solche Situationen kann Henry mittlerweile lösen, bereits nach drei Runden hatte er sich auf den guten siebenten Platz vorgearbeitet. In Runde 5 aber kam das Stoppzeichen in Form eines heftigen Abflugs, infolgedessen Jacobi leicht angeknockt und zu Fuß in das Paddock zurückkehrte.

 

Mit null Punkten im Gepäck und einem Brummschädel war der STC Husqvarna-Fahrer natürlich äußerst unzufrieden. Jacobi: „Mit dem Speed war ich echt zufrieden. Aber ich fahre ohne Punkte nach Hause nach ein paar schönen harten Crashs. Wir werden nächstes Wochenende wieder zurückkommen, es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles zusammen passt.“

Der Südafrikaner Michael Docherty wollte trotz einer Handverletzung in Frankreich unbedingt an den Start gehen. Der MX1-Pilot musste aber bereits am Samstag nach einem schmerzhaften Training die Segel streichen. Gute Besserung Michael!

 

Nun geht es für Henry Jacobi und sein Team am kommenden Wochenende nach Bella Italia! Dort wartet beim Großen Preis der Lombardei mit der sandigen Strecke in Ottobiano die nächste Herausforderung.


MXGP Matterley Basin (GB) - Teil 2

Starker Auftritt von Michael Kratzer!

Das Ziel des STC Racing-Piloten Michael Kratzer am vergangenen Wochenende war Matterley Basin, unweit des berühmtesten  Steinkreises der Welt Stonehenge gelegen. Die Hartbodenstrecke ist ein fester Bestandteil des GP-Kalenders und zählt durch den  gefahrenen Speed und eine große Anzahl von mächtigen Tables zu den schwierigsten Strecken der Serie.

Michael Kratzer in Action
Michael Kratzer in Action

Für Michael Kratzer war der Große Preis von England in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes Rennen. Der 23jährige Österreicher
musste sich ziemlich genau vor einem Jahr einer Bandscheibenoperation unterziehen, seine Karriere schien beendet. Doch Kratzer kämpfte sich zurück auf das Motorrad und zeigte in Matterley Basin bei seinen Starts in den Finals der 250er Europameisterschaft, dass mit ihm wieder zu rechnen ist.

Der erste Lauf der 250er Klasse wurde noch am frühen Samstagabend ausgetragen. Nach guter Reaktion am Gatter ging Kratzer als Zwölfter in die Startrunde und schaffte es, bis zum Laufende seine Position zu halten. Rang 13 in einem hochklassig besetzten Feld war der verdiente Lohn.

#8 - M. Kratzer
#8 - M. Kratzer

Im zweiten Heat lag der Steirer nach der ersten Runde im Mittelfeld und verbesserte sich mit einer starken Leistung noch auf den 12. Rang im Ziel. Das bedeutete in der Tageswertung Rang 13 und für Michael Kratzer die ersten
eingefahrenen EM-Punkte in der laufenden Saison.

Als nächstes Rennen steht für Michael Kratzer der Große Preis von Frankreich in Saint Jean d‘ Angely an.

Foto Credit: Steve Bauerschmidt


MXGP Matterley Basin/GB

Starker Jacobi glänzt in England!

Vergangenes Wochenende stand für das Team STC Racing Husqvarna mit dem Top-Piloten Henry Jacobi der Große Preis von England auf dem malerischen Track in Matterley Basin auf dem Programm. Die berühmte Hartbodenstrecke unweit vom Nationaldenkmal Stonehenge, dem berühmtesten Steinkreis der Welt, ist bekannt für seine riesigen Sprünge und etliche Highspeed-Passagen. Nichts für schwache Nerven!

 

Der Thüringer Henry Jacobi zeigte sich von der ersten Minute an hellwach am englischen Wochenende. Mit dem ungewohnten Bergab-Start in Matterley Basin hatte unsere Nr.1 keine Probleme, das Qualifying am Samstag beendete Henry auf Rang 15 und sicherte sich damit eine ordentliche Position am Gatter.

Henry Jacobi in Action
Henry Jacobi in Action

Die Rennen

Vor über 20 000 Fans startete der Rennsonntag bei Kaiserwetter und einer hervorragend präparierten Strecke. Nach dem Mittag waren die besten MX2-Piloten an der Reihe, das erste MX2-Finale wurde mit Hochspannung erwartet. Als das Gatter fiel, gelang Henry Jacobi wie mittlerweile gewohnt ein sehr guter Start. Im Getümmel nach der ersten Linkskurve verlor er allerdings einige Positionen und konnte sich erst gegen Ende der Startrunde auf Rang 15 einreihen. In der Folge fand der STC-Pilot schnell seinen Rhythmus und verbesserte sich in Runde 2 bereits auf Platz 11. Nach harten Positionskämpfen wurde es zum Ende des Laufes hin dramatisch. Zwei Kontrahenten, die vor Henry lagen, krachten ineinander. Unsere Nr. 1 sagte Danke und zog vorbei auf Platz 8. Als dann auch noch der nächste Kontrahent aus der Spitzengruppe mit technischem KO ausfiel und Henry als Siebenter den Zielsprung überflog war klar, dass dieses Wochenende unter einem besonders guten Stern stand!

 

Kein Wunder also, dass der Husky-Pilot im zweiten Umlauf wie von der Tarantel gestochen in die Startkurve jagte. Auf Rang 3 liegend duellierte sich Jacobi sofort heftig mit Calvin Vlaanderen und setzte sich durch. Zur Rennhälfte lag Henry immer noch auf Rang 3, als Top-Favorit Kjer-Olsen in Schlagdistanz kam. Gegen das Überholmanöver wehrte sich Henry nach Kräften und konnte nach einem knüppelharten, aber fairen Duell seinen dritten Platz halten. Danach erlahmten etwas die Kräfte beim jungen Deutschen, er musste zwei Kontrahenten passieren lassen, fuhr aber mit Platz 5 erneut ein fantastisches Ergebnis ein. In der Tageswertung landete Henry Jacobi damit auf Rang 6 und schob sich im GP-Klassement auf Position 7 vor! Der Kommentar Jacobi’s zum Rennen war kurz, aber knackig:

Wieder ein gutes Wochenende in England. Ich liebe meinen Job und das konnte jeder sehen. Ich habe jede Runde auf dieser Strecke genossen!

Auf seiner Europatour steht nun der Große Preis von Frankreich in Saint Jean d‘ Angely an.

 

Der zweite Mann im STC Racing Team Husqvarna, der Südafrikaner Michael Docherty, hatte leider Pech in Matterley Basin. Docherty kam nach England mit einer Handverletzung vom ADAC MX Masters-Rennen in Mölln vergangene Woche und versuchte im Freien Training zu fahren. Danach waren die Schmerzen zu groß, Docherty war nicht in der Lage den Lenker zu halten und musste das Rennen absagen. Gute Besserung wünscht unser Team!

Foto Credit: Eva Szabadfi/ixs


ADAC MX Masters Mölln

Laufsieg für Henry Jacobi!

Die erfolgreiche ADAC MX Masters-Serie machte am letzten Wochenende Station im hohen Norden Deutschlands. Das zweite Rennen der Meisterschaft fand auf der Naturstrecke des MSC Mölln statt, wie schon im Vorjahr erwartete die Piloten des STC Racing Team Husqvarna ein gut einsehbarer Kurs mit einem schwierig zu fahrendem Mix aus Hartboden und Sand. Mit Spannung erwartet wurde das zweite innerdeutsche Duell zwischen TM-Star Max Nagl und unserer Nr. 1 Henry Jacobi (Husqvarna).

 

Im Qualifying am Samstag passierte wie erwartet nichts Atemberaubendes, Henry Jacobi legte auf seiner 350er Husqvarna mit der drittbesten Runde in seiner Gruppe die nötige Grundlage für einen optimalen Platz am Gatter.

 

Tags drauf stieg der Puls bei Fahrern und Fans nach dem morgendlichen Warmup aber schnell. Im ersten Lauf der Topklasse kam der Thüringer glänzend aus dem Gatter und unter den Top 5 in die erste Linkskurve. Schnell konnte sich Henry an das Hinterrad des Führenden Nathan Renkens schieben. Nach einigen Runden im Schatten des Belgiers zog Henry an und passierte seinen Kontrahenten problemlos. Zu diesem Zeitpunkt hatte Jacobi einen durchaus komfortablen Vorsprung auf seinen Titel-Rivalen Max Nagl, doch leider schmolz dieser Vorteil in der glühend heißen Möllner Sonne schnell dahin. Und so kam es in den letzten Runden zum erhofften Duell Lenker an Lenker zwischen den beiden deutschen WM-Stars. Beide schenkten sich nichts, die begeisterten Fans bekamen feinste Action geboten. Drei Kurven vor dem Ziel dann der Showdown: Jacobi passierte per Blockpass Nagl, dadurch kam der Bayer kurz von der Strecke ab und ließ eine Kurve aus. Dank diesem Vorteil konnte Nagl zwar als Erster durch das Ziel fahren, wurde aber nach kurzer Beratung von der Rennleitung den Regeln gemäß einen Platz zurück versetzt. Damit hieß der Laufsieger Henry Jacobi, ein großer Erfolg für Fahrer und Team!

Der zweite Lauf versprach natürlich Hochspannung, die aber leider bereits nach wenigen Minuten vorbei war. Henry Jacobi kam auf der Jagd nach dem Startsieger Nagl auf Position 5 in die Startkurve, musste aber einem vor ihm gestürzten Piloten ausweichen. Noch in der Startrunde rutschte Henry das Vorderrad weg, der Bad Sulzaer musste zu Boden und wurde bis an das Ende des Feldes durchgereicht. In den verbleibenden 17 Runden konnte der Husky-Pilot eine sehenswerte Aufholjagd inszenieren, die ihn im Ziel immerhin noch auf Rang 13 brachte. Damit verpasste Henry nur äußerst knapp das Tagespodium, in der Meisterschafts-Tabelle bleibt er aber Zweiter.

Ebenfalls am Start: Doherty & Falke

Für unser Team STC Racing Husqvarna war in Mölln auch der Südafrikaner Michael Docherty am Start in der Masters-Kategorie. Docherty beindruckte am Samstag im Qualifying mit einer sehr schnellen Runde und Position 13 am Gatter. Leider scheiterte der Husqvarna-Pilot in den Masters-Rennen am Sonntag bereits jeweils in der Startphase und blieb chancenlos.


In der neugeschaffenen 125er Klasse machte sich Laurenz Falke nach der Qualifikation Hoffnungen, der 17jährige Sachse durfte seine Husqvarna als Zehnter zum Startgatter schieben. Im ersten Lauf lag Falke top auf Platz 6 platziert, fiel leider durch Sturz zurück und konnte trotzdem mit Rang 11 ein gutes Ergebnis in das Ziel retten. Lauf 2 war für Lauri nach Startcrash bereits nach wenigen Sekunden beendet. In der Serienwertung liegt er nach Mölln auf Position 13.

Für das Team STC Racing Husqvarna stehen nun intensive Wochen an, zunächst geht es für Henry Jacobi kommendes Wochenende nach Matterley Basin (GB), danach ohne freies Wochenende nach St. Jean d’Angely (FRA) und Ottobiano (ITA).
Im Fußball würde man das als „englische Woche“ bezeichnen, drückt uns die Daumen!


MXGP Teutschenthal/GER

Starker Auftritt von Henry Jacobi im Talkessel!

Der legendäre Teutschenthaler Talkessel, eines der absoluten Highlights im Motocross WM-Kalender, rief am vergangenen Wochenende zum Großen Preis von Deutschland, dem achten WM-Lauf dieser Saison. Die Fans pilgerten bei Kaiserwetter in Scharen zum ehemaligen Tagebau in Teutschenthal, mehr als 30 000 wurden von den Veranstaltern am Wochenende gezählt. Für unsere Nr. 1 im Team STC Racing Husqvarna Henry Jacobi (21) war dieser Heim-GP ein ganz besonderer, die Begeisterung für den jungen Deutschen bei Fans und Medien war enorm. Ganz nebenbei musste der Thüringer auch noch Rennen fahren und das tat er mit Bravour.

 

Dabei begann das Wochenende für den jungen Deutschen alles andere als optimal. Im Qualifikationsrennen am Samstag hatte Jacobi großes Pech, musste nach Kollision eine Aufholjagd starten und verpasste mit Rang 15 im Ziel den erhofften guten Startplatz.

Henry Jacobi in Action
Henry Jacobi in Action

24 Stunden später zeigte sich im ersten Finale der hochkarätig besetzten MX2-Klasse, dass Henry zumindest in Teutschenthal auch aus ungünstiger Startposition einen seiner markanten Turbostarts hinlegen kann. „Direkt in der ersten Kurve lag ich super platziert als Fünfter und konnte schnell auf Rang 3 vorfahren. Dann unterlief mir leider ein Fehler, wo ich fast gestürzt wäre. Aber nur fast, ich konnte mich als Fünfter wieder einreihen und das Ergebnis relativ locker bis zum Laufende halten“, schilderte der Bad Sulzaer sein Rennen.

 

Der zweite Umlauf der MX2-Piloten begann noch besser für den immer noch unter einer Erkältung leidenden Husky-Piloten. „Ich kam perfekt vom Gatter weg, fuhr ganz knapp am Holeshot vorbei. In den folgenden Runden konnte ich als Dritter mein Rennen fahren, bis ich gemerkt habe, dass mir mehr und mehr grobe Fehler unterliefen. Die Kräfte haben mich dann etwas verlassen und ich musste Kontrahenten passieren lassen. Mit den Rängen 5 und 8 bin ich aber total zufrieden, das Ziel war konstant in die Top 10 zu fahren und das haben wir erreicht.“

 

In der Tageswertung klassierte sich Henry Jacobi auf Platz 7 ein. Das bedeutet in der WM-Tabelle Platz 8, nur drei Pünktchen hinter dem Belgier Jago Geerts.

Starker Start für Henry Jacobi
Starker Start für Henry Jacobi

Unser 125er-Pilot Laurenz Falke konnte sich direkt als Zwölfter seiner Gruppe für die Finalrennen der EMX 125 qualifizieren. Im ersten Rennen fuhr Falke nur knapp auf Platz 23 an den Punkten vorbei. Heat 2 endete jenseits der Top 30, aber Laurenz Falke hinterließ bei seinem Heimauftritt einen guten Eindruck.

 

Teamkollege Justin Trache musste leider seinen Start in Teutschenthal absagen, der Chemnitzer leidet noch an den Folgen eines Sturzes in Drehna. Gute Besserung wünscht das Team STC Racing Husqvarna.

Am kommenden Wochenende steht mit dem ADAC MX Masters-Rennen in Mölln ein echtes Heimspiel für unser Team an, das im Norden Deutschlands beheimatet ist.


Für Henry Jacobi bedeutet das eine gute Gelegenheit, sich mit Max Nagl und weiterer starker Konkurrenz zu messen.


MXGP Orlyonok/Russland

Henry Jacobi ohne Fortune!

Das Team STC Racing Husqvarna mit dem Spitzenpiloten Henry Jacobi war am vergangenen Wochenende zu Gast beim WM-Lauf im russischen Orlyonok, nur einen Steinwurf vom Schwarzen Meer entfernt. Die steinige Naturstrecke bei Krasnodar war bestens präpariert, sommerliches Wetter und mehr als 35 000 Zuschauer sorgten für ein tolles Ambiente beim sechsten Motocross-GP dieser Saison.

Der Thüringer Henry Jacobi brauchte am Samstag zunächst die beiden Trainingssessions, um sich an die Eigenheiten der extrem anspruchsvollen Strecke zu gewöhnen. Beim anschließenden Qualifikationsrennen profitierte der 21jährige von einem seiner mittlerweile gewohnt guten Starts und konnte sich nach konstantem Rennverlauf als Elfter einen kleinen Vorteil für die Finalrennen der MX2-Klasse erkämpfen.

Als das Gatter nach dem Sonntagmittag fiel, kam Henry ordentlich aus dem Gatter und war in der Startkurve in den Top 10. Es gelang ihm, sich in den hektischen ersten Minuten gut in der Spitzengruppe einzuordnen und mit Rang 7 nach drei gefahrenen Runden schien die Ausgangsposition optimal. Doch leider kam es anders als erhofft. In der vierten Runde während eines harten Duells mit Calvin Vlaanderen verlor Henry plötzlich an Tempo, Sekunden später fuhr der Husky-Pilot enttäuscht zurück in das Paddock. Was war passiert? Ein technisches Problem bremste den Mann aus Bad Sulza wortwörtlich aus, Jacobi’s Hinterradbremse war defekt und ein Weiterfahren unmöglich.

 

In den zweiten Lauf startete unsere Nr.1 unglaublich motiviert, Position 4 in der Startkurve nach einem neuerlichen Bombenstart war zunächst das erhoffte Ergebnis. Erneut lieferte sich Henry in den nächsten Runden ein packendes Duell mit Vlaanderen, musste den Kontrahenten aber letztlich passieren lassen. Danach verlor der junge Deutsche etwas den Rhythmus, dazu kam ein kleiner Sturz und das Abrutschen auf Platz 16. Nun mobilisierte Henry Jacobi aber alle noch verfügbaren Kräfte und schaffte es tatsächlich, im Ziel mit Rang 13 noch wichtige Punkte für die WM-Tabelle mitzunehmen. Dadurch schob sich Henry nach dem Großen Preis von Russland auf Rang 9 der MX2 WM-Wertung.

 

Natürlich war der deutsche WM-Pilot mit seinem Wochenende unzufrieden und meinte nach Rennschluss:

„Ich bin nicht glücklich mit dem Rennen hier in Russland. Einmal nicht in das Ziel gekommen und in Lauf 2 gestürzt. Das war einfach nicht genug. Morgen beginnt wieder die Arbeit für das nächste Rennen.“

 

Der nächste WM-Lauf findet am 12./13. Mai in Kegums (Lettland) statt.


ADAC MX Masters Fürstlich Drehna - 2

Henry Jacobi bleibt in der Erfolgsspur!

Am vergangenen Wochenende ging es für das Team STC Racing Husqvarna zum Auftakt der deutschen Top-Serie ADAC MX Masters in den malerischen Spreewald. Im tiefen Sand von Fürstlich-Drehna vor knapp 10 000 Zuschauern trennte sich am erwartet heißen und kräftezehrenden Rennwochenende nicht nur die Spreu vom Weizen. Es kam auch zum erhofften Kampf der Generationen zwischen den beiden deutschen GP-Piloten Max Nagl (30) und unserem Henry Jacobi (21). Besonders im zweiten Lauf der Masters-Klasse zeigte der Thüringer Husqvarna-Pilot, warum er derzeit häufig in einem Atemzug mit „Altmeister“ Nagl genannt wird. Jacobi führte lange in einem elektrisierenden Duell, das leider durch einen kleinen Fahrfehler des Husky-Piloten entschieden wurde. Mit Rang 2 für Henry Jacobi zum Auftakt der Serie waren aber Fahrer, Team und Fans mehr als zufrieden.

 

Bereits im Qualifying am Samstag schaffte Henry mit der fünftschnellsten Runde eine optimale Grundlage, um am Rennsonntag ganz vorn dabei zu sein.

Als nach dem Sonntagmittag der Startschuss zum ersten Lauf das Fahrerfeld in die erste Kurve jagte, sah es für Henry Jacobi zunächst gar nicht gut aus.

 

Ich kam auf Position 15 herum in das Rennen. Ich konnte dann aber relativ schnell gute Spuren finden und deshalb einige Fahrer passieren. Als ich Zweiter war, hab ich ehrlich gesagt Max gar nicht mehr gesehen, er war zu weit weg. Das wollte ich im zweiten Lauf unbedingt besser machen.“ schilderte der Bad Sulzaer sein Rennen. Der Plan für Heat 2 ging hundertprozentig auf, Jacobi gelang einer seiner Turbostarts aus der MX2-WM und er übernahm kompromisslos die Führung in der Startrunde. Genauso kompromisslos war allerdings sein härtester Kontrahent Max Nagl schnell am Hinterrad von Jacobi und in der Folge zeigten beide WM-Piloten den Fans Motocross auf allerhöchstem Niveau. Bis Runde 9 hielt unsere Nr. 1 die Führung. „Fast 20 Minuten war ich vorn, dann musste ich kurz zu Boden. Ich denke, das Tempo war an der Stelle zu schnell von mir. Aber mein Speed war top, ich wollte wissen, wie lange ich mit Max mitgehen kann. Am Anfang konnte ich sogar eine kleine Lücke herausfahren. Das war heute ein absolutes Supertraining für die kommenden GP, es war eines der anstrengendsten Rennen für mich in diesem Jahr“, meinte der ausgepumpte Henry Jacobi nach der Siegerehrung.

 

Als jeweils Zweiter in den beiden Finalläufen der Masters-Klasse belegte Henry auch im Tagesklassement Platz 2. Das zweite Event der ADAC MX Masters folgt am 26./27. Mai in Mölln.

 

Bis zum nächsten WM-Einsatz von Henry Jacobi gibt es eine kleine Pause. Der GP von Russland wird am 1. Mai in Orlyonok ausgetragen.

Und was war sonst noch los?

Neben Jacobi waren auch eine Handvoll weiterer Piloten für unser Team im Einsatz beim Sandspektakel in Drehna. Der Südafrikaner Michael Docherty erreichte als Sieger des Last Chance-Race problemlos die Finals. Mit zwei schlechten Starts in den Endläufen war aber trotz gutem Tempo auf der gewohnt zerschossenen Sandstrecke nichts mehr zu holen, der Husqvarna-Pilot beendete seinen Renntag punktlos.

 

Laurenz Falke lieferte in der neugeschaffenen 125er-Klasse einen guten Einstand ab. Mit den Rangen 15 und 14 beendete der junge Sachse seinen Arbeitstag auf Endposition 15. Für Teamkollegen Justin Trache nahm der Rennsonntag ein unglückliches Ende, im zweiten Lauf der 125er Klasse stürzte der Chemnitzer hart und brach sich den Arm. Gute Besserung und schnelle Rückkehr vom Team an Justin!


ADAC MX Masters Fürstlich Drehna

Licht und Schatten für Michael Kratzer!

Das Reiseziel des STC Racing-Piloten Michael Kratzer am vergangenen Wochenende war Fürstlich Drehna, am Rande des malerischen Spreewaldes gelegen. Die Sandstrecke „Am Mühlberg“ ist traditionell Kulisse für den Auftakt der deutschen Elite-Serie ADAC MX  Masters und zählt zu den schwierigsten Strecken der Serie.

 

Der 23jährige Österreicher Michael Kratzer brauchte einige Zeit, um sich an die tiefe und kraftraubende Strecke im Osten Deutschlands zu gewöhnen. Trotzdem schaffte er es, sich im Last Chance Race für die Finalrennen am Sonntag zu qualifizieren, aber mit klarem Nachteil bei der Startplatzwahl.
Das machte sich bei der ultralangen Drehnaer Startgeraden natürlich am Renntag bemerkbar. Kratzer schilderte seinen ersten Lauf:

"Ich hatte einen sehr schlechten Start, konnte mich aber bis Ende des Rennens auf Rang 23 vorarbeiten. Mit der sehr ausgefahrenen Strecke hatte ich sehr zu kämpfen, war aber mit der Platzierung zufrieden.“

Im zweiten Endlauf der Masters-Klasse kam Kratzer deutlich besser aus dem Gatter und konnte sich um die Top 20 herum einordnen. Leider unterlief dem STC-Piloten ein Fahrfehler, durch den er viel Zeit verlor und chancenlos an das Ende des Feldes zurückfiel.

Zeit zum Relaxen bleibt für Michael Kratzer nicht. Denn bereits beim GP von Russland am 1. Mai willder STC-Pilot in Orlyonok in der EMX 250 das Gas aufdrehen.

Foto Credit: Steve Bauerschmidt


MXGP Agueda/Portugal

Comeback von Michael Kratzer geglückt!

Für den 23jährigen Österreicher Michael Kratzer war der fünfte Motocross WM-Lauf im portugiesischen Agueda alles andere als ein normales Rennen. Nach langer Verletzungspause absolvierte der STC Racing-Pilot erst seinen zweiten internationalen Einsatz in der 250er Europameisterschaft.

 

Kratzer hatte wie viele im hochklassigen Feld der EMX250 seine liebe Mühe und Not mit der extrem risikoreichen und schwierigen Strecke im Norden Portugals, konnte sich aber am Samstag direkt für die Finalrennen qualifizieren.

Michael Kratzer
Michael Kratzer

Der erste Endlauf startete bereits am späten Samstagnachmittag, Michael Kratzer beschrieb sein Rennen: „Im ersten Lauf war es extrem schwer zu fahren und ich fand leider keinen Rhythmus. Es waren sehr tiefe Rillen und Kanten durch den Regen letzten Tage.
Ich beendete das Rennen schließlich auf Platz 34.“


Im zweiten Finale am Sonntag lief es zunächst nicht nachPlan für den Österreicher. Kratzer: „In Lauf 2 bin ich leider beim Start gestürzt. Konnte mich dann aber bis auf Platz 27 vorarbeiten und hatte auch ein gutes Tempo. Ich war fast an den Top 20 dran, als mir ein anderer Fahrer in das Vorderrad fuhr und ich das zweite Mal stürzte. Dadurch verlor ich sehr viel Zeit, konnte aber das Rennen noch auf Rang 28 beenden. Ich muss mich nach einem Jahr Rennpause erst wieder an die Europameisterschaft gewöhnen.“

 

Zunächst bietet sich aber die Gelegenheit für Michael  Kratzer beim ADAC MX Masters in Fürstlich-Drehna an den Start zu gehen.

Der Auftakt zur deutschen Top Motocross-Serie auf der Sandstrecke „Am Mühlberg“ findet am kommenden Wochenende statt.