Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten rund um das STC Racing Team

Vorstellung IXS MXGP Team

 

 

Sursee / CH 04.11.2019

Bekannte Struktur, neuer Name!
Aus STC Racing iXS wird «iXS MXGP Team»

Mit der neuen Namensgebung «iXS MXGP Team» geht eine komplette Auffrischung des optischen Erscheinungsbildes einher. Auch im organisatorischen Prozessablauf wurden einige Anpassungen vollzogen, um dem Team einen noch professionelleren Auftritt zu ermöglichen.

 

Einige Änderungen betreffen den personellen Bereich: Das Team wird neu durch einen permanenten Riding Coach und Mechaniker ergänzt. Die Teamleitung bleibt in den bewährten Händen von Daniel Zollinger und Colin Streubel. Simone Streubel kümmert sich weiterhin um die Leitung der Geschäfte von STC Racing UG, wo auch der administrative Bereich des iXS MXGP Teams angesiedelt ist.
Fahrerseitig gibt es einige Rochaden und Wechsel: Loris Freidig wird das Team verlassen und sich einer neuen Struktur anschliessen. Wir wünschen Loris für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg im seinem neuen Team.

Das iXS MXGP Team wird in der MX2 Weltmeisterschaft mit zwei neuen Fahrern antreten! Neu werden Petr Polak (CZ) und Cyril Genot (B) das Team verstärken. Sie nehmen die Saison 2020 mit dem klaren Ziel in Angriff, bei allen europäischen Läufen zur Weltmeisterschaft regelmässig um Punkteränge zu kämpfen. Die beiden werden auch beim ADAC MX Masters und, wann immer es terminlich passt, in der MX2 Schweizermeisterschaft im Einsatz stehen.
Kevin Brumann (CH) wird das iXS MXGP Team komplettieren. Kevin ist bereits in der vergangenen Saison im Team gefahren und hat seine erste komplette EMX125 Saison absolviert. Dabei hat er sehr viel lernen können und bereits erste Punkte in dieser hart umkämpften Serie gesammelt. Auch in der MX2 Schweizermeisterschaft stand Kevin am Start und setzte sich in seiner ersten Saison hervorragend in Szene. Mit dem 8. Gesamtplatz erreichte er 2019 ein Topergebnis.

Das iXS MXGP Team freut sich riesig, mit dieser neuen, vielversprechenden Fahrerpaarung in neue Saison starten zu dürfen.

Unter dem bisherigen Namen «STC Racing iXS» werden weiterhin junge Nachwuchstalente gefördert und unterstützt. Für 2020 wird STC Racing iXS mit Justin Trache (D), Leon Lalande (D) sowie den Brüdern Carles und Joan David Rosell (E) zusammenarbeiten.

Das iXS MXGP Team setzt weiterhin voll auf die Marke Yamaha Motor und darf wie in der Vergangenheit auf den Support durch die Hostettler Group zählen. Die hostettler group ist Generalimporteur von Yamaha für die Schweiz wie auch Inhaberin der Marke IXS Motorcycle Fashion, bekannt für Motorradbekleidung und -zubehör. Insgesamt beschäftigt die hostettler group 700 Mitarbeiter und ist in den Bereichen Motorrad, Automobil, Consumer Electronics und Fahrrad aktiv.


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MX of Nations Assen / NL

MXoN Assen / NL 28.-29.09.2019

Zum großen Saisonfinale traf sich die Weltelite des Motocross im Mekka des Motorradsports - dem TT Circuit Assen. 34 Nationen-Teams waren bei ausgesprochen schwierigen Bedingungen zum größten aller Motocross Event des Jahres gekommen. Innerhalb von nur fünf Tagen wurde aus der Grand Prix Strecke eine anspruchsvoller Sandkurs gebaut. 

Das STC Team bildete erneut die Homebase für das Team Switzerland. Und so durften wir viele Fans, Fahrer und deren Angehörige begrüßen und durchs Wochenende begleiten. In gemütlicher Atmosphäre haben wir viele nette Menschen getroffen und lecker versorgt. Dazu wurde der Teamtruck zur professionellen Küche umgebaut - samt eigener Energieversorgung;-) 

Ein besonderes Highlight war der Samstagabend mit dem "Open House". Teammanager Daniel Zollinger eröffnete den Abend mit einer herzlichen Begrüßung und die Stars  Jeremy Seewer, Valentin Guillod und Cyril Scheiwiller brachten gleich ihre Motorräder mit - eine Factory Yamaha macht sich übrigens ganz gut im STC-Zelt!  Ansonsten sagen Bilder mehr als Worte, schaut euch einfach unsere Galerie an. Danke an alle Besucher und bis zum nächsten Mal!

Fotos: MXPICs Annett

Bitte Info, falls ihr ungewünscht abgebildet seid, das entsprechende Foto wird dann kurzfristig gelöscht. 

 


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MXGP Uddevalla /SWE

MXGP Uddevalla / SWE 24./25.8.2019

@kevin.brumann (TP9/T14) und @justintrache (TP19/P34) schafften es in die EMX125 Rennläufe. 

Kevin konnte aufgrund von starken Schmerzen in der Schulter das 2. Rennen nicht fahren, Justin belegte P30.

Turbulent weekend in Uddevalla.
@kevin.brumann (TP9/P14) @justintrache (TP19/P34) get qualified for the EMX125 races.

Unfortunately Kevin wasn‘t able to start in the second race because of strong pain in his shoulder. Justin finished the second race with P30. 
Fotos: evaszabadfi_photo 


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SWISS MX2 Linden

Unsere Jungs hatten harte Kämpfe und sind sehr starke Rennen gefahren. 
Nach Platz 2 im Zeittraining hatte @iamlorisfreidig im Punktekampf der schweizer Meisterschaft zwei schlechte Starts erwischt und konnte die Rennen auf P5 und P4 beenden.
@kevin.brumann zeigte eine konstante Leistung und konnte leider mit seiner 125er bei den 250ern nicht ganz mithalten und fuhr trotz Bodenkontakt auf den 10. und 11. Rang.

Für @justintrache war es das erste Rennen auf der 250 ccm. Nach suboptimalen Starts und ein zwei Stürzen waren seine Rennläufe eher durchwachsen. Er konnte den 2. Lauf mit P22 beenden. mithalten und finished mit Platz 13. 

 


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ADAC MX Masters Gaildorf

ADAC MX Masters Gaildorf 9.-11-8.2019: Die Quali am Samstag verlief sehr viel versprechend. @kevin.brumann fand sich schnell mit der Strecke zurecht um fuhr ein gutes Zeittraining. Am Sonntag konnte er sich nach einem guten Start auf Platz 5 verbessern, kurzer Bodenkontakt kosteten ein paar Plätze. Er hatte sich während dem Lauf noch auf Platz 6 zurück gekämpft.
Leider lagen @justintrache die Gegebenheiten nicht so wirklich und hatte am Wochenende mit der Strecke zu kämpfen. 
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Auch @iamlorisfreidig legte am Samstag in der Quali schnelle Rundenzeiten hin. Er hatte jedoch im Zeittraining und im ersten Lauf mit technischen Problemen zu kämpfen. Dabei verlor er leider einige Plätze, konnte aber trotzdem sehr gut mithalten und finished mit Platz 13. 

 

 


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MXGP Lommel / B

Loris Freudig in der Sandhölle von Lommel
Loris Freudig in der Sandhölle von Lommel

Lommel (B): Schwere Sandpartie für Freidig und Co.!

Für die Piloten des Team STC Racing ging es vergangenes Wochenende in den Sand im belgischen Lommel. Ein Wochenende an der Playa stand aber nicht auf dem Programm, sondern der berüchtigte Limburger WM-Lauf, kurz „Sandhölle“ genannt.

 

Obwohl unsere beiden Schweizer Piloten Loris Freidig und Kevin Brumann die Strecke gut vom Training kennen, mussten beide an und über die Schmerzgrenze hinausgehen, um die schon am Samstag total ausgefahrene Strecke zu meistern.

 

 

Loris Freidig hatte von Beginn an mit den Bedingungen zu kämpfen und natürlich auch mit dem hochklassigen Feld, das mit guten Sandfahrern gespickt war. Deshalb ging im ersten Finallauf der MX2-Klasse nicht viel, im Ziel finishte Loris auf Platz 27. Doch im zweiten sah der Auftritt des YamahaPiloten schon wesentlich besser aus. „Ich konnte smooth und konstant fahren“, freute sich der 21jährige. „Im Ziel lag ich auf 21, also nur einen Platz weg von den Punkten! Mein bestes Resultat in dieser Saison, ich bin mit meiner Ausdauer sehr zufrieden.“

 

Kevin Brumann kämpfte hart um das Erreichen der Finalläufe in der EMX 125, verpasste aber im Zeittraining den nötigen Platz 20 nur um wenige Zehntelsekunden. Das gleiche Schicksal ereilte den Chemnitzer Justin Trache, der in der zweiten Gruppe scheiterte.

 

Eine Atempause ist nicht geplant, bereits am kommenden Wochenende sind unsere Piloten beim ADAC MX Masters-Klassiker in Gaildorf im Einsatz.

 

Fotos : Eva Szabadfi


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MX GP Loket & DM Wolgast

STC-Racing beim MXGP in Loket/CZE
STC-Racing beim MXGP in Loket/CZE

 Loket/Wolgast: Schwarzes Wochenende für Freidig und Trache! 

Für den Schweizer Yamaha-Piloten brachte der Kurztrip vergangenes Wochenende in das tschechische Loket nichts Zählbares. Beim Großen Preis von Tschechien auf der spektakulären Hartbodenstrecke in der Nähe der Burg Loket fand der Mann vom STC Racing Team nicht in die Erfolgsspur.

Der 13. WM-Lauf dieser Saison brachte Loris Freidig kein Glück. Der 20jährige Schweizer hatte bereits in der Qualifikation am Samstag so seine Probleme mit der abwechslungsreichen und äußerst rutschigen Strecke, mehr als Startplatz 32 war am Ende nicht möglich. 

Loris Freidig - kein Glück in Loket
Loris Freidig - kein Glück in Loket

 

Bei perfekten äußeren Bedingungen ging es am Rennsonntag in Loket ans Eingemachte. Freidig haderte im ersten Lauf der MXGP-Klasse vor allem mit dem für ihn unberechenbaren und rutschigen Track. 
Der zweite Anlauf sah zunächst ähnlich wie der erste Lauf aus. Doch diesmal lief es besser für den Schweizer, der am Loket-Wochenende seinen 21. Geburtstag feierte, Freidig konnte auf Rang 25 den Zielsprung überqueren. Freidig: „Loket war nicht gut für mich, immerhin war Lauf 2 ein Fortschritt.“
Die Zeit heilt alle Wunden und so geht es für Loris bereits am kommenden Wochenende in die Sandhölle im belgischen Lommel.

Justin Trache bei der DM125 in Wolgast
Justin Trache bei der DM125 in Wolgast

Teamkollege Justin Trache hatte beim vorletzten Lauf zur DM 125 im norddeutschen Wolgast ein Wochenende zum Vergessen. Trache: „In Vellahn war es noch ein verklemmter Stein, der ein Schalten unmöglich machte. Heute in Wolgast war es im ersten Rennen ein Reifen der sich auflöste und mich zum Aufgeben zwang. Glück im Unglück: ein abgebrochenes Rennen rettete mir den 9. Platz. Im zweiten Lauf erwischte ich auf 3 liegend einen Kicker, welchen ich nicht mehr abfangen konnte und ein Baum im Weg stand, in den ich heftig einschlug! Ein schützender Strohballen wäre an dieser Stelle gut gewesen! Damit ist leider der Traum vom Deutschen Meister 125 erstmal ausgeträumt!“
Das Finale der Serie findet am 22. September in Hennweiler statt. Kopf hoch Justin! 

 

Fotos : Eva Szabadfi


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Swiss MX2 in Broc/F

Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)
Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)

 

Home, sweet home!

Die STC Racer @iamlorisfreidig und @ kevin.brumann fuhren an diesem Wochenende bei der Swiss MX Championship Broc! Loris hatte einen schwierigen Sonntag, er war im ersten Lauf Sechster und trotz Startunfall im zweiten Lauf Achter. Damit musste er das Redplate zunächst abgegeben uns ist jetzt Zweiter in der MX 2-Meisterschaft. Teamkollege Kevin Brumann kam auf der Hartboden-Strecke gut klar und fand gute Spuren. Er belegte die Plätze  11und 13. Job done! 👍💪🇨🇭 @ oc1_officialpage @ixs_official @ixsmx_ @justintrache @ laurenz701 📸 @szabadfi_eva, Annett von MX Pic


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Motocross-Aktuell Magazin: Interview mit Team-Manager Daniel Zolllinger

Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019
Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019

Unser Teamchef Daniel Zollinger ist für die kommenden drei Jahre MXoN Manager des Team Switzerland. Hier ein aktuelles Interview mit ihm. Quelle: www.motocross-aktuell.de

 

Sie sind der neue Manager des Team Schweiz MXoN für die kommenden drei Jahre. Wie wird sich das Team unter Ihrer Führung präsentieren? 

Zuerst einmal hat mich sehr gefreut, dass sich die Schweizer Föderation (FMS) für mich entschieden hat. Man wollte einen Neuanfang schaffen und hat sich nach einer neuen Lösung für jetzt und die Zukunft umgesehen. Nach einiger Bedenkzeit habe ich mich entschlossen diese wichtige Aufgabe anzupacken. Ich bin sehr gut vernetzt, hochmotiviert und im engen Kontakt zu unseren Fahrern. Das Rad will ich aber nicht neu erfinden, deshalb bedanke ich mich bei meinen Vorgängern Diego Clement, Pierrick Page und Marc Ristori recht herzlich für Ihre tolle Arbeit.

 

Gibt es eine Philosophie, wie möchten Sie das Team führen? 

Der Spirit im Team Schweiz war und ist hervorragend. Als Teamführung ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, einen perfekten Hintergrund für die Fahrer zu schaffen, damit sie Ihren tollen Job beim MXoN genauso ausführen können wie momentan in der Weltmeisterschaft. Das setzt voraus, dass ein ruhiges und professionelles Umfeld um das Team herrscht, was beim zum erwartenden und verständlichen Andrang der vielen Schweizer Fans nicht einfach wird. Deshalb wird es zum Beispiel am Samstag in Assen ein Meet und Greet des Teams geben. 

Wer sind die wichtigsten Partner für das Team, um maximalen Erfolg zu erreichen?


In erster Linie wäre zu nennen die Schweizer Föderation (FMS). Enorm wichtig sind die Teams der nominierten Fahrer, die für die Technik und die perfekte Vorbereitung der Motorräder verantwortlich sind. Last but not least unsere offiziellen Sponsoren und Partner, bei denen wir uns schon jetzt im Vorfeld für die Unterstützung bedanken. Und ein ganz wichtiger Faktor: Unsere unzähligen treuen Fans aus der ganzen Schweiz, die wie ein Mann hinter unserem Team stehen und gemeinsam mit uns das Beste für unser Land geben! Deshalb freue ich mich besonders, dass es wieder ein "Swiss 
House" in Assen geben wird, wo sich alle Fans und Supporter treffen können! 

Das MXoN 2019 findet Ende September statt. Wie wird der Ablauf bis dahin sein (Fahrer, Teamvorstellung, Medienpartner, Sponsoren, Partner, Schweizer Teamzelt in Assen? etc.)? 

Wir haben mit den Verantwortlichen des Verbands erste Gespräche geführt und einen zeitlichen Ablauf definiert. Das sieht folgendermaßen aus: 

1. Gespräche mit den möglichen Fahrern 
2. Entwurf des neuen Logos 
3. Neustart der Social Media-Kanäle auf Facebook und Instagram 
4. Kontaktaufnahme mit möglichen Sponsoren 
5. Kontaktaufnahme mit Medienpartnern 
Die offizielle Pressekonferenz des Team Schweiz MXoN findet im Rahmen des MXGP of Belgium in Lommel statt. Die Präsentation wird von MXGP-TV übertragen.

Hop Schwiz – one goal one team! 

 


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ADAC MX Masters Mölln 29./30.6.2019

Grillstation Heidering!

Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln
Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln

Up&Down für Kevin Brumann und Justin Trache bei den ADAC MX Masters Mölln!

Die deutsche ADAC MX Masters-Serie machte am letzten Wochenende Station im hohen Norden Deutschlands. Das dritte Rennen der Meisterschaft fand auf der sandigen Naturstrecke des MSC Mölln statt, wie schon im Vorjahr erwartete die Piloten des STC Racing Team ein gut einsehbarer Kurs mit einem schwierig zu fahrendem Mix aus Hartboden und Sand. 
Während WM-Pilot Loris Freidig eine Wettkampfpause einlegte, warunser zweiter Schweizer Pilot Kevin Brumann mit großen Hoffnungen nach Mölln gekommen. 
Am Qualifikationsssamstag hinterliess der junge Yamaha-Pilot einen glänzenden Eindruck und durfte einen Tag später als Sechster an das Gatter rollen. Leider war sein Start in das erste ADAC Juniorcup 125-Finale nicht optimal und Brumann begann sein Rennen unter der heißen Möllner Sonne nur im Mittelfeld. Der Schweizer arbeitete sich aber schnell nach vorn, ließ sich auch von einem kleinen Sturz nicht lange entmutigen und überquerte den Zieltable auf Rang 14. 
Der Start zu Lauf 2 war ein Spiegelbild des ersten Umlaufs. Wieder musste „Brumi“ volles Risiko bei seiner Aufholjagd gehen. Aber alles klappte prima, im Ziel finishte der STC-Pilot als guter Neunter. Das bedeutete in der Tagestabelle Rang 11 und diese Position hält Brumann auch in der Meisterschaft inne.

Der Chemnitzer Justin Trache hatte kein gutes Qualifying, dafür aber zwei gute Reaktionen am Rennsonntag. Im ersten Lauf fuhr Trache schnell in die Top 10 und konnte im Ziel als Achter jubeln. Der zweite Lauf verlief fast genauso, bis der Yamaha-Pilot um Rang 6 kämpfte. Trache:“ Ich bin beim Passieren mit meinem Gegner kollidiert und gestürzt. Danach hatte ich einen Blackout, wusste nicht mehr wo ich bin und etwas später lieber rausgefahren!“ 
In der Tageswertung sowie in der Serientabelle belegt Trache nach Mölln Rang 15. 

Last but not least waren für unser Team die zwei 85er-Piloten Jonathan Frank und Leon Lalande am Start. Die beiden Kids waren mit den äußeren Bedingungen und der schwierigen Strecke noch überfordert und landeten in den ADAC Juniorcup-Finals außerhalb der Punkte.

 

 

 Nächstes Rennen: ADAC MX Masters Tensfeld 20./21.7.19

 


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Swiss MX2 in Cossonay 15./16.6.19

Loris Freidig erobert das Red Plate!

Nur eine Woche nach dem erfolgreichen Rennen in Muri ging die Inter MX2 Swiss Championship in die vierte Runde. Austragungsort der mit Spannung erwarteten Veranstaltung war der technisch anspruchsvolle Hartbodentrack in Cossonay bei Lausanne. Das Team STC Racing ging voller Hoffnung mit seinen beiden Spitzenfahrern Loris Freidig und Kevin Brumann in das Rennwochenende.

Das Leader-Plate der Swiss MX2 ging an Loris Freidig
Das Leader-Plate der Swiss MX2 ging an Loris Freidig

Der Sonntag begann mit dem Qualifikationstraining und unsere beiden Yamaha-Piloten waren sofort hellwach. Freidig glänzte mit der zweitschnellsten Rundenzeit, Kevin Brumann ordnete sich auf Rang 7 ein. Beide eroberten damit die wichtige gute Position am Start. 
Als das Gatter zum ersten MX2-Endlauf fiel, schoss Loris Freidig wie eine Rakete in die Startkurve und gewann den Holeshot. Kurz darauf verlor er zwar die Führung, konnte aber schnell zurückschlagen. Im Laufe des Rennens musste er nur einen Kontrahenten passieren lassen und finishte im Ziel als toller Zweiter. 
“Der zweite Lauf startete schlecht für mich”, meinte der erschöpfte Freidig nach Rennschluss. “Ich war zwar in den Top 10, musste aber so schnell wie möglich einige Fahrer passieren. Das gelang und ich fuhr lange auf Rang 5, bis ich zwei Runden vor Ultimo den 3. Platz übernehmen und in das Ziel fahren konnte.” 

Konzenrierter Jacobi in den USA

Freidig ist nach dem Rennen in Cossonay der neue Führende in der MX2-Meisterschaft, herzlichen Glückwunsch vom ganzen Team!
Teamkollege Kevin Brumann, der mit der 125er Yamaha die Rennen bestritt, erwischte ebenfalls einen sehr guten Renntag. „Was für ein Tag! Ich habe mich immer gut gefühlt, startete gut in Lauf 1 und brachte den sechsten Platz in das Ziel. Der zweite Lauf war hart, mein Start hat nicht funktioniert und ich kam die ersten drei Runden nicht auf Touren. Dann fand ich aber meinen Rhythmus und kämpfte mich von Platz 28 auf Rang 9 im Ziel vor. Als Gesamtsiebenter bich ich ziemlich zufrieden.“ 

 

Das nächste Rennen zur Schweizer MX2-Meisterschaft findet am 21. Juli in Broc/FR statt.

 

 


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MX GP Teutschenthal 21.-23.6.2019

Freidig und Brumann erfolgreich im Talkessel!

Der legendäre Teutschenthaler Talkessel, eines der absoluten Highlights im Motocross WMKalender, rief am vergangenen Wochenende zum Großen Preis von Deutschland, dem zehnten WM-Lauf dieser Saison. Die Fans pilgerten bei Kaiserwetter in Scharen zum ehemaligen Tagebau in Teutschenthal, mehr als 35 000 wurden von den Veranstaltern am Wochenende gezählt. Für unsere beiden Schweizer Piloten imTeam STC Racing Loris Freidig und Kevin Brumann war dieser WM-Lauf ein ganz besonderer, der Andrang von Fans und Medien war enorm. 

Kevin Brumann in Teutschenthal
Kevin Brumann in Teutschenthal

Bereits in der Qualifikation am Samstag kam Loris gut mit der selektiven Strecke zurecht und verbuchte im Ziel einen ordentlichen 28. Platz.

 

Am Rennsonntag waren die äußeren Bedingungen nicht einfach, trotz brütender Hitze wirbelten Windböen Staub ohne Ende auf und machten den Piloten das Leben schwer. „Im ersten Lauf hatte ich zunächst ein paar gute Runden, konnte dann aber keine guten Spuren mehr finden und mich nicht mehr verbessern“, so unser Schweizer MX2-Pilot. „Im Ziel war ich auf Rang 27. Der zweite Lauf war deutlich besser, ich kämpfte das ganze Rennen über hart und schaffte mit Platz 24 ein gutes Ergebnis. Nicht überrundet und „nur“ 15 Sekunden von den Punkten weg, es geht vorwärts!“

 

Teamkollege Kevin Brumann musste sich in der wie immer extrem gutbesetzten 125er EMX behaupten. Das tat „Brumi“ das gesamte Wochenende über mit Bravour mit einem 17/18 Resultat und gewonnenen 7 Punkten. In der Tageswertung bedeutete das Platz 19 und sein bislang mit Abstand bestes Ergebnis in der EMX-Serie! Glückwunsch!

 

Der Chemnitzer Justin Trache kam leider beim Heimrennen nicht optimal mit dem harten Track im Osten Deutschlands zurecht, verpasste um eine Sekunde die Qualifikation zu den EMX 125erFinals.

 

Fotos: Eva Szabadfi

 


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STC Racing - Homebase für das MXoN Team Switzerland 2019

MXoN in Assen (NL) am 28./29.09.2019

STC Racing grüßt alle Schweizer Freunde, Fahrer und Fans! Wir freuen uns auf das Schweizer MXoN Team mit Jeremy Seewer #91Arnaud Tonus und @Valentin Guillod VG92. Jetzt auf Instagram 

Hopp Schwyz!


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MXON RED BUD (USA)

Henry Jacobi und das Team Germany versinken im Schlamm!

Die letzte Schlacht ist geschlagen, nach dem MXoN in Red Bud (USA) heißt es Abschied nehmen von Henry Jacobi (Husqvarna). Für den Thüringer und das Team STC Racing Husqvarna endet damit eine äußerst erfolgreiche Saison, die mit dem ADAC MX Masters-Titel 2018 gekrönt wurde.

 

Bei den „Olympischen Spielen“ des Motocross auf der legendären amerikanischen Strecke in Red Bud sollte für Henry Jacobi mit dem Team Germany um Ken Roczen und Max Nagl der größte Traum in Erfüllung gehen. Bei extremen äußeren Bedingungen, es regnete tagelang in der Gegend um Buchanan, Michigan, legte das deutsche Team im tiefen Schlamm am Qualifikations-Samstag los wie die Feuerwehr. Henry lieferte in der MX2-Klasse ein unglaubliches Rennen ab, hielt lange nach dem Holeshot die Führung und brachte unter Einsatz aller Kräfte Platz 3 im Ziel nach Hause. Auch seine beiden Teamkollegen zeigten ihr bestes Racing und somit ging Deutschland auf Startposition 4 in den Sonntag.

Henry Jacobi beim MXON in Red Bud
Henry Jacobi beim MXON in Red Bud

Doch als es am Sonntagvormittag aufhörte zu regnen, versanken die Hoffnungen der Deutschen um Henry Jacobi im Schlamm. Im ersten Finale traten die MX2-Piloten gegen die MXGP-Klasse an. Henry konnte nach einer guten Reaktion am Start das Rennen in den Top Ten beginnen. Kurz darauf konnte Henry nach einer Kollision mit einem Kontrahenten einen mächtigen Dreifachsprung nur doppelt springen, kam von der Strecke ab und zu Fall. Das kostete viel Zeit und Positionen. Nach einigen Runden hatte der Thüringer seinen Rhythmus gefunden und lag um Position 15 herum gut im Rennen, bis sich ein Stein zwischen Bremshebel und Motorblock verklemmte und er mit technischem Schaden die Segel streichen musste.

Konzenrierter Jacobi in den USA

In der hektischen Pause von 30 Minuten bis zum zweiten Endlauf (MX2 gegen Open-Klasse) schaffte es die STC-Crew um Colin Streubel und Sven Schwalbe gerade noch rechtzeitig, das Motorrad startbereit zu bekommen. Doch es war wie verhext, an diesem Sonntag ging für den 21jährigen Thüringer gar nichts mehr. Henry hatte Probleme am Start mit seinem Motorrad und musste dem Feld hinterherfahren. Im Laufe des Rennens konnte er sich zwar leicht verbessern und landete im Ziel auf Rang 25, aber die Enttäuschung war riesig.

 

Erst lange nach Rennende äußerte sich der Husky-Pilot auf seinem Instagram-Profil. „Es ist, als wäre die Welt auf den Kopf gestellt. Das unschlagbare Team USA hatte keine Siegchance, Conor McGregor genausowenig und wir, das Team Deutschland haben das erhoffte Podium nicht geschafft. Ich schaue jetzt voraus auf das MXoN nächstes Jahr in Holland mit Ken und Max.“

 

Das Team Germany landete am Ende nach einem Renntag voller Pech und Pannen auf dem zehnten Platz.

 

Das Team STC Racing Husqvarna bedankt sich bei allen Team-Mitgliedern, Fahrern, Fans, Sponsoren. Wir freuen uns auf die Supercross-Saison 2018/2019!

 

See you on the track!


DM 125 in Thurm

Laurenz Falke ist der neue Deutsche 125er Champion!

Die Spannung vor dem Finale der Jugend Motocross DM 125 war zum Greifen nahe. Schliesslich führte der STC Racing Husqvarna-Pilot Laurenz Falke vor dem Showdown im sächsischen Thurm mit nur zwei Pünktchen Vorsprung auf seinen härtesten Kontrahenten. Ein Ritt auf der Rasierklinge, doch der 17jährige Sachse bewies Nervenstärke und Kampfgeist und krönte sich am Ende des Tages hochverdient zum neuen deutschen 125er Meister!

Bereits in der Qualifikation zeichnete sich ab, dass Lauri dem hohen Druck gewachsen war, mit Rang 2 startete er glänzend in das Wochenende. Der erste Lauf hielt die versprochene Spannung, Falke startete perfekt, musste aber in der Schlussphase nach einem kleinen Fehler einen Platz abgeben und kam als Dritter ins Ziel. Aber kein Grund zur Sorge, sein Verfolger in der Meisterschaft überquerte hinter ihm den Zielsprung.

 

Mit nunmehr vier Punkten Vorsprung ging es in den letzten und entscheidenden Lauf. Mit aller Macht erkämpfte sich der STC-Pilot den Holeshot und lieferte mit einem glasklaren Start-Ziel-Sieg sein Meisterstück ab. Auf dem Siegpodium meinte Laurenz Falke voller Freude: “Ich bin überglücklich, die ganze Arbeit und das Training haben sich gelohnt für diesen Titel.“

 

Das Team STC Racing Husqvarna gratuliert seinem neuen Meister Lauri Falke zum Titelgewinn!


MXGP Assen (NED)

Rückschlag im Sand für Henry Jacobi!

Die Vorzeichen standen gut für ein erfolgreiches GP-Wochenende beim vorletzten WM-Lauf der Saison 2018 im holländischen Assen. Die mitten in die “Cathedral of Speed”, den berühmten TT-Circuit von Assen, gebaute Sandstrecke war für das Team STC Racing Husqvarna und den Top-Piloten Henry Jacobi eine gute Gelegenheit, sich vor mehr als 40 000 Fans international von der besten Seite zu präsentieren.

Henry Jacobi Motocross GP Assen

Dieser Plan ging am Qualifikations-Samstag perfekt auf. Im Zeittraining gelang es Henry Jacobi die viertschnellste Runde in den Sand zu setzen und das bedeutete für das MX2-Qualifying einen großartigen Platz am Startgatter. Als am Samstagsnachmittag die wilde Jagd begann, besetzte der 21jährige sofort clever eine Position in den Top 10. Henry fand schnell seinen Rhythmus, konnte mit einem erstaunlichen Speed einige Kontrahenten passieren und erreichte das Ziel auf Platz 4. Ein tolles Omen für die MX2-Finalrennen!

Die rennen

Startgatter MX 2

Doch mit den Vorzeichen ist es so eine Sache, ein gutes Qualifying bringt schliesslich noch keine Punkte. Zumindest der Beginn des ersten Endlaufs der MX2-Klasse war aber wieder ein Paukenschlag des Thüringers. Jacobi hielt im beinharten Kampf hinein in die Startkurve voll dagegen, Lohn dafür war Platz 3 in Runde 1. Leider fand unsere Nr.1 nicht ganz seinen idealen Rhythmus und musste in den folgenden Runden einige Fahrer passieren lassen. Mit Position 7 zur Rennhälfte konnte man aber sehr zufrieden sein, doch kurz vor Ultimo unterlief Henry Jacobi ein winziger Fehler, der zum Sturz führte und ihn bis auf Platz 11 zurückspülte. So ging es auch über den Zielsprung.

 

Mit viel Motivation wollte Henry im zweiten Lauf unbedingt sein erstes Resultat toppen. Doch das Glück für dieses Wochenende war aufgebraucht. Nach mehreren misslungenen Versuchen, das Motorrad zu starten, musste Henry regelkonform die Startssektion verlassen und gerade als sein Bike ansprang, fiel das Gatter! Der Husky-Pilot jagte dem Feld hinterher, schob sich aber noch in Runde 1 mit viel Risiko vor in die mittleren Plätze. Er war bereits auf Rang 13 angelangt, als ihn ein erneuter Sturz ausbremste und es sollten noch drei weitere im Laufe des Rennens folgen. Am Ende musste der STC-Pilot entnervt und ohne weitere Roll-Offs vorzeitig aufgeben.

Trotz des erfolglosen Sand-Auftritts in Assen bleibt Henry Jacobi Zehnter in der WM-Tabelle der MX2-Klasse. Am 30. September folgt auf dem neuen Kurs in Imola (ITA) der letzte WM-Lauf dieser Saison.


ADAC MX Masters Gaildorf

Henry Jacobi baut die Führung in der Meisterschaft aus!

Nach der zweiteiligen Osteuropa-Tournee mit den GP’s in Bulgarien und der Türkei ging es für das Team STC Racing Husqvarna ohne Atempause 3000 Kilometer Richtung Norden im schwäbischen Gaildorf weiter. Die vorletzte Runde der ADAC MX Masters-Serie auf der legendären Naturstrecke “Auf der Wacht” war das Ziel für unser Team um den Spitzenfahrer und Meisterschaftsführenden Henry Jacobi.

 

Die äußeren Bedingungen in Gaildorf waren wie immer hervorragend, die Strecke bestens präpariert und bei Kaiserwetter säumten am Renntag Tausende Fans die grünen Hänge der Limpurger Berge. Die Strecke in Gaildorf liegt dem Thüringer Henry Jacobi und so war es keine Überraschung dass er im Qualifying der Masters-Klasse am Samstag als Fünfter seiner Gruppe einen guten Startplatz für die Finalrennen einfuhr.

Henry Jacobi in Action

Nach einer kühlen Nacht und einer kräftigen Wässerung für den Oldschool-Track ging es nach der Mittagspause zur Sache. Als das Gatter zum ersten Masters-Finale fiel und die Spitzengruppe in die erste Kurve raste, hielt sich Henry auf der 350er Husky zunächst vornehm zurück. Der Thüringer ordnete sich ausgangs der Startrunde auf Position 10 ein und brauchte ein paar Minuten, um seinen Rhythmus zu finden. Dann aber legte Jacobi los, kassierte Runde für Runde Kontrahenten und schaffte es kurz vor Ultimo tatsächlich Rang 3 zu erobern, Respekt!

Das Laufpodium gab Selbstvertrauen für den zweiten Lauf. Die # 29 kam aus dem Gatter geschossen und als Dritter in die Startkurve! Eine Kurve später aber kam der Stimmungskiller, Henry Jacobi schilderte die Situation: “Jemand vor mir trat in den Strohballen, der fiel in meine Rille hinein und ich musste zu Boden. Als Letzter musste ich das Rennen wieder aufnehmen, hab alles gegeben und bin auf Platz 13 in das Ziel gekommen. Für die Meisterschaft war das aber sehr wichtig!”

 

Denn mit dem Tagesergebnis Rang 6 in Gaildorf konnte Henry Jacobi seine Führung in der Serientabelle auf 33 Zähler ausbauen. Beim Finale in Holzgerlingen am 23. September sind noch 50 Punkte zu vergeben, es bleibt also spannend!

 

Für den Chemnitzer Laurenz Falke hieß es in Gaildorf Zähne zusammenbeißen. Der 17jährige Student musste angeschlagen in die Rennen der 125er Klasse gehen und erreichte trotzdem am Ende mit den Rängen 12 und 14 einen ordentlichen 12. Platz im Tagesklassement. Am kommenden Wochenende hat Lauri beim Finale der DM 125 in Thurm die Chance, den Titel zu erringen.
Viel Glück, Daumen sind gedrückt!

 

Team- und Serienkollege Justin Trache erlebte kein Happyend im Schwäbischen. Der Chemnitzer ergatterte im ersten Finale lediglich einen Punkt und hatte in Heat 2 mit technischen Problemen keine Chance mehr und schied vorzeitig aus.

 

Unser Spanier Joan David Rosell kämpfte tapfer, blieb aber im starkbesetzten ADAC Youngstercup chancenlos und konnte sich nicht für die Finalrennen qualifizieren.


MXGP Afyon (Türkei)

Henry Jacobi erreicht wieder die Top 10!

Vom bulgarischen Sevlievo aus ging es für das STC Racing Team Husqvarna noch einmal satte 1000 Kilometer in Richtung Osten zum 18. WM-Lauf in Afyon (Türkei). Der neuerrichtete Motorsportkomplex inmitten 5 Sterne-Hotels und üppigen Wellnessanlagen bot unserem Team und dem Top-Piloten Henry Jacobi (Husqvarna) beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches GP-Wochenende.

 

Die hohen Temperaturen im asiatischen Teil der Türkei machten dem Thüringer Henry Jacobi nur wenig zu schaffen. Im Qualifying der MX2-Klasse hatte Henry sichtlich Spass am Fahren und zeigte als Fünfter im Ziel eine beeindruckende Leistung. Der erhoffte gute Platz am finalen Startgatter für die Rennen am Sonntag war damit gesichert.

Henry Jacobi in Action

Als gegen 11 Uhr am Rennsonntag das erste Finale der MX2-Klasse begann, war der 21jährige sofort hellwach und mogelte sich clever in den ersten Kurven auf Platz 5 nach vorn. Kurz darauf tauchte sein alter Kontrahent Thomas Kjer-Olsen am Hinterrad des Deutschen auf und es kam zu einem spektakulären Schlagabtausch. Leider verlor Jacobi noch in der Startrunde das Duell und etwas die Konzentration und fand sich wenig später auf Rang 8 wieder. Diesen Platz verteidigte der Bad Sulzaer mit letztem Einsatz bis zum Zielsprung.

 

Der zweite Lauf begann mit einem ähnlichen Szenario wie in Heat 1 auf den ersten hundert Metern. Doch diesmal gelang es Henry nicht, sich in die Spitzengruppe zu schieben, er musste durch die knochenharten Positionskämpfe im Mittelfeld. Im weiteren Verlauf des Rennens fand der Husky-Pilot nicht zu seinem Rhythmus, bedingt auch durch zwei kleinere Stürze. Mit einer starken Leistung in den Schlussrunden konnte Henry aber Schadensbegrenzung betreiben und schaffte es in der letzten Runde mit persönlicher Bestzeit noch auf Rang 11.

MXGP Action mit Henry Jacobi

Insgesamt wurde Henry damit Neunter im Tagesklassement, fiel aber in der WM-Tabelle einen Platz zurück auf Position 10.

 

Am kommenden Wochenende steht mit dem vorletzten Lauf der ADAC MX Masters auf der legendären Strecke im schwäbischen Gaildorf ein enorm wichtiges Rennen für den Thüringer an. Nach sechs von sieben Runden der hochdotierten Serie führt Jacobi in der Gesamtwertung mit 22 Punkten Vorsprung, diesen gilt es zu verteidigen.


MXGP Sevlievo (Bulgarien)

Debakel für Henry Jacobi!

Das erste Rennen der zweiteiligen Osteuropa-Tour der Motocross-WM führte das STC Racing Team Husqvarna mit dem Thüringer Top-Piloten Henry Jacobi auf die wunderbare Naturstrecke in Sevlievo. Eigentlich war die bulgarische Berg- und Talbahn für den Bad Sulzaer Husky-Fahrer eine Bank, bereits seit Juniortagen kennt und schätzt Henry Jacobi den Track. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Henry Jacobi - Es lief nicht gut in Bulgarien

Das erste freie Training am Samstagmorgen verlief noch ganz nach Plan, Henry setzte mit der drittschnellsten Rundenzeit eine bemerkenswerte Duftmarke. Doch bereits das Qualifying der MX2-Klasse brachte den ersten großen Schreck. Der STC Husqvarna-Pilot kam schlecht aus dem Gatter und in das Rennen. Nach der hektischen Startphase sortierte sich der Thüringer auf Rang 19 ein. Aufgrund eines Sturzes in der dritten Runde musste Henry ohne Kupplungshebel weiterfahren, verlor dadurch weiter an Boden und fiel aus den Top 20. Mit diesem technischen Handicap konnte er nicht mehr viel ausrichten, im Ziel wurde der Thüringer Husky-Pilot auf Rang 19 abgewunken.

 

Natürlich wurde in der verbleibenden Zeit bis zum Sonntagmittag alles nur Erdenkliche versucht, um das Motorrad von Henry perfekt abzustimmen. Doch das Startglück hat den Thüringer im Moment verlassen, erneut ging die Post an der Spitze ohne den 21jährigen ab. Doch Jacobi kämpfte verzweifelt und es dauerte nicht lange, nämlich nur zwei Runden, bis sich Henry auf Rang 14 vorgearbeitet hatte. Noch in der zweiten Runde nahm das Unglück seinen Lauf, ein Stein auf die Spritleitung beendete die Aufholjagd des 21jährigen. Die Benzinzufuhr war nicht mehr möglich, das Aus für Henry Jacobi.

Im zweiten Lauf sollte alles besser werden. Das Vorhaben klappte beim Start, Jacobi kam unter den Top 10 aus der ersten Kurve und wurde kurz darauf bereits sensationell auf Rang 5 notiert. Ein kleiner Sturz warf den Husky-Piloten allerdings wieder auf Rang 13 zurück. In den folgenden Runden zeigte Henry gutes Racing und war schon wieder auf dem Weg in die Top10, als ein heftiger Highsider sein Rennen und damit das Rennwochenende beendete. Mit null Punkten im Gepäck verließ Henry Jacobi Bulgarien. Ein Wochenende zum Vergessen.

MXGP Action mit Henry Jacobi

In der WM-Gesamtwertung der MX2-Klasse liegt Henry Jacobi auch nach dem Bulgarien-GP weiter auf Rang 9.

 

Zeit zum Verschnaufen und Kräftesammeln bleibt keine, der nächste GP in der Türkei steht für Team und Fahrer bereits am kommenden Wochenende in Afyonkarahisar an.


MXGP Frauenfeld (SUI)

Kein Zucker für Henry Jacobi!

“Schweizer Zucker” und Henry Jacobi (Husqvarna) bilden keine gute Mischung. Die gleichnamige künstlich aufgeschüttete Strecke in Frauenfeld (CH) nahe dem Dreiländereck war am vergangenen Wochenende Austragungsort von Runde 16 der Motocross-WM. Unsere Nr. 1 hatte unter der Woche fleißig trainiert und kam mit einem guten Gefühl in die Schweiz. Doch bereits in den ersten Trainingseinheiten mischten sich Zweifel in die gute Stimmung, der 21jährige Thüringer fand seinen Rhythmus nur schwer.

Henry Jacobi in Frauenfeld

Dazu kam im Qualifying der MX2-Klasse ein durchwachsener Start, ein Problem, dass sich durch das gesamte Wochenende wie ein roter Faden zog. Die Qualifikation beendete Henry nach gutem Kampf auf Rang 13 und konnte damit ohne großen Nachteil am Startgatter in die Finalrennen am schwülen Sonntag gehen.

 

Ich bin im ersten Lauf eigentlich gut aus dem Gatter gestartet, kam aber trotzdem schlecht aus Kurve 1”, schilderte der Bad Sulzaer den ersten MX2-Endlauf. “Ich musste anschliessend sehr aufpassen im Gerangel der ersten Runden. Auf dem Weg nach vorn bin ich leider gefallen, aber dann fand ich meinen Rhythmus und konnte noch Zwölfter im Ziel werden.”

Auch im zweiten Lauf lief es nicht nach Wunsch. Jacobi: “Ich weiss nicht, was mit den Starts an diesem Wochenende nicht gestimmt hat, aber ich kam erneut schlecht in das Rennen. In der Anfangspase fuhr ich viel zu verhalten, kam erst spät in Schwung und da waren die Top 10 schon längst weg. Im Ziel war ich dann auf 13, das müssen wir beim nächsten Rennen besser machen!”

 

In der Tageswertung wurde Henry Jacobi damit Elfter und in der WM-Tabelle bleibt es bei Rang 9.

 

MX1-Pilot Michael Docherty zog sich in Frauenfeld eine Magenverstimmung zu und konnte am Sonntag nicht starten. Für den Chemnitzer Justin Trache, der in der EMX 125 fährt, war die Qualifikationshürde im extrem stark besetzten Startfeld zu hoch.

 

Unser zweiter 125er Pilot Lauri Falke war bei der Deutschen Meisterschaft in Wolgast am Start und konnte dort mit einem Laufsieg und Rang 2 im zweiten Finale einen hervorragenden zweiten Platz in der Tageswertung erkämpfen. Falke liegt in der Serien-Gesamtwertung vor dem Finale in Thurm mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz 1. Das wird spannend!

Schweizer Sonne - Mit Henry Jacobi beim MXGP in der Schweiz

Foto Credit: Eva Szabadfi/ixs


MXGP Lommel (BEL)

Henry Jacobi kämpft und punktet im Tiefsand!

Am vergangenen Wochenende stand mit dem Sandklassiker im belgischen Lommel eines der physisch härtesten Rennen der Motocross-WM für das Team STC Racing Husqvarna an. Beim schwersten Sandrennen der Welt benötigten die GP-Piloten nicht nur Technik und Speed, sondern auch enorme Härte und Kampfkraft, um sich bei tropischen Temperaturen im Kampf gegen die berühmten tiefen Wellen in ‘Lommelwood’ durchzusetzen. Für den Thüringer Henry Jacobi (21) war der Wochenendausflug nach Belgien eine echte Herausforderung, die er am Ende mit Bravour meisterte.

Doch zunächst begann das Abenteuer Lommel am Freitag mit Stress und Hektik. Das Team um Team-Manager und Chefmechaniker Colin Streubel arbeitete trotz der enormen Hitze bis tief in die Nacht am Motorrad des Bad Sulzaers. Für das Qualifying der MX2-Klasse am Samstag musste man aber schliesslich doch auf das Ersatzmotorrad zurückgreifen. Das ging leider nur in der Anfangsphase des Rennens gut, in Runde 4 musste Henry Jacobi die Qualifikation mit Motorschaden beenden. Damit war die Chance auf einen optimalen Startplatz für die Finalrennen dahin und den Rest des Samstags wurde erneut getüftelt, ausgetauscht und geschraubt.

Als am Sonntag das erste Rennen nach dem Mittag vor mehr als 20 000 Fans startete, bewies Henry wieder einmal seine enorme Qualität am Gatter. Der Thüringer stach von ganz außen in die Startkurve und war ausgangs der Kurve wie erhofft unter den besten 15 Piloten. Nach der heißen Startphase lieferte sich der Husky-Pilot ein spektakuläres, aber immer faires Duell gegen seinen Kumpel Hunter Lawrence. Für die Zuschauer ein wahrer Leckerbissen, schenkten sich beide nichts. Henry Jacobi setzte sich schließlich durch und fuhr auf einem sicheren 10. Platz dem Ziel entgegen. Bis in der Schlussphase dem vor ihm platzierten Kontrahenten die Luft ausging und Henry plötzlich die Chance auf Rang 9 witterte. Das Überholmanöver ging schief, Henry verlor das Vorderrad und knickte in einer Welle ein. Was für ein Pech! Trotzdem gelang es unserer Nr.1, schnell wieder in das Rennen zurückzukommen und im Ziel stand Rang 13 zu Buche.

 

Auch der Start zu Lauf 2 verlief für Henry Jacobi perfekt, erneut kam er sich in der erweiterten Spitzengruppe aus der Startkurve. Die folgenden Runden zeigte Henry cleveres Racing und sortierte sich auf dem zehnten Platz ein. Doch das Unheil nahte nicht zum ersten Mal in der laufenden Saison in Gestalt des Weltmeisters Pauls Jonass. In der verflixten 7. Runde tauchte der Titelverteidiger am Hinterrad des Thüringers auf, passierte Jacobi unnötig aggressiv und brachte ihn damit zu Fall. Damit war eigentlich das Rennen von Henry zu Ende, doch der Kampfgeist siegte. Mit einer tollen Moral kämpfte er sich durch die verbleibenden Runden und schaffte es dadurch im Ziel tatsächlich noch auf Rang 17 in die Punkte! In der Tageswertung wurde er damit 15ter und in der WM-Tabelle bleibt es bei Rang 9.

 

Nun folgt erst einmal eine wohlverdiente Pause für das Team und Henry Jacobi bis zum nächsten Renneinsatz beim Schweiz-GP in Frauenfeld am 19. August.

 

Für die anderen Piloten unseres Teams Michael Docherty (MX1), Justin Trache (EMX 125) und den Spanier Joan David Rosell Romero (EMX 250) erwies sich die mörderische Sandstrecke als zu anspruchsvoll. Das Trio blieb in Lommel punktlos bzw. qualifizierte sich nicht für die Finalrennen.


ADAC MX Masters Tensfeld

Henry Jacobi bleibt in Führung!

Das Wichtigste zuerst, der Thüringer Husky-Pilot vom Team STC Racing Husqvarna behält auch nach dem tropischen Sandrennen in Tensfeld den Spitzenplatz in der hochdotierten ADAC MX Masters-Serie!

 

Doch das Wochenende im hohen Norden Deutschlands hatte es in sich. Die Sandstrecke in der Nähe der Festspielstadt Bad Segeberg war schon immer einer große Herausforderung für die Masters-Piloten. Daran hat sich auch nach den aktuellen Umbauten nichts geändert. Wer auf dieser Strecke vorn dabei sein will, muss einfach hohes Risiko gehen! Für Tensfeld hatten zudem einige starke WM-Piloten wie Julien Lieber oder Tanel Leok gemeldet, weil das Rennen eine ideale Vorbereitung für den nächsten WM-Lauf im belgischen Lommel ist. STC-Pilot Henry Jacobi (21) versuchte das gesamte Wochenende in Tensfeld die richtige Balance zwischen Risiko und Abgeklärtheit zu finden, das gelang aber nur teilweise.

Henry Jacobi
Henry Jacobi

Damit verteidigte Jacobi sein Red Plate des Führenden der Gesamtwertung und zog nach Rennschluss ein letzlich positives Fazit. “Ich muss meinen Auftritt hier wohl als Schadensbegrenzung betrachten. Lediglich in der Schlussphase des zweiten Rennens bin ich etwas besser gefahren. Die nächsten Rennen in Gaildorf und Holzgerlingen sollten mir aber wieder besser liegen, deshalb ist mit 22 Punkten Vorsprung noch alles absolut im grünen Bereich. Wichtig ist, dass ich auch nach dem letzten Rennen noch ganz vorne in der Tabelle liege."

Doherty, Falke und Trache

Teamkollege Michael Docherty fühlte sich anders als Henry pudelwohl im Tensfelder Sandkasten. Doch für den in Dubai lebenden Südafrikaner nahm das Wochenende kein gutes Ende. Im ersten Lauf lag Docherty sensationell auf Position 2, als das Feld aus der Startkurve kam. Leider war das Glück nicht von langer Dauer, nach einer ungewollten Sandprobe bekam Michael Probleme, verlor den Anschluss an die Spitze und finishte im Ziel auf Rang 17. Lauf 2 begann mit Pech am Start, der Husky-Pilot musste sein Rennen von ganz hinten beginnen. In Runde 6 stürzte Docherty und musste mit einer schmerzhaften Fußverletzung das Rennen aufgeben. Gute Besserung!

 

Unsere beiden Jungspunde in der 125er Klasse Laurenz Falke und Justin Trache hatten sich viel vorgenommen für das Rennen in der norddeutschen Sandhölle. Doch beide hatten in den Finals große Probleme auf der schwerem Strecke ihren Rhythmus zu finden und blieben am Ende des Tagen punkt- und chancenlos. Justin Trache verletzte sich bei einem Abflug im zweiten Lauf an der Hand, wir wünschen ebenfalls gute Besserung!


MXGP Ottobiano (ITA)

Rückschlag für Henry Jacobi!

Am letzten Wochenende wurde mit dem Großen Preis der Lombardei im italienischen Ottobiano die Europatournee der Motocross-WM vorerst abgeschlossen. Das Team STC Racing Husqvarna reiste mit dem deutschen MX2-Piloten Henry Jacobi mit viel Hoffnung im Gepäck an die Sandstrecke im Norden Italiens.

 

Wie im Vorjahr machten leider auch 2018 in Ottobiano extreme Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke den Piloten, aber vor allem auchTeams, Fans und den vielen Helfern das Leben schwer. Auch der Bad Sulzaer Husky-Pilot hatte mit der Hitze zu kämpfen, hinterliess aber zunächst im Samstags-Qualifying der MX2-Elite als Neunter einen sehr guten Eindruck.

 

Am Rennsonntag wurde es nach dem Mittag spannend für unser Team. Im ersten Lauf der MX2-Kategorie machte Henry sofort Nägel mit Köpfen, kam in der Spitzengruppe in die Startkurve und konnte sich rasch auf Position 8 einordnen. Auf der schwierigen, mit Rhythmus-Passagen, kleinen Sprüngen und gefährlichen Rillen nur so gespickten Strecke fand Jacobi schnell seinen Rhythmus. Zur Rennhälfte bekam er mächtig Druck auf das Hinterrad von einem Kontrahenten, kurz darauf musste der Deutsche eine unfreiwillige Bodenprobe nehmen. Dabei verlor Henry aber nur zwei Plätze, nahm als Zehnter das Rennen wieder auf und schaffte es, diese gute Platzierung bis zum Zielsprung zu halten.

Henry Jacobi n
Henry Jacobi

Der zweite MX2-Endlauf stellte für alle Piloten eine physische Herausforderung dar, bei tropischer Hitze konnte sich Henry Jacobi zunächst nach erneut gutem Start überraschend auf Rang 5 einordnen. Zwar erlahmten im Laufe des Rennens die Kräfte des 21jährigen etwas, doch bis zur vorletzten Runde lag er top auf Rang 9 platziert und passierte sogar noch den vor ihm liegenden Spanier Larranaga. Doch das Glück war in diesem Rennen leider nicht mit unserer Nr. 1. Zum Entsetzen von Fans und Team rollte Henry aus, der Motor sprang nicht mehr an und er musste mit technischem Defekt die Segel streichen. Was für ein Pech!

 

Zutiefst enttäuscht trat das Team um Henry Jacobi die lange Heimreise an. Auch sein Fazit zum Wochenende fiel bitter aus:
Nicht ins Ziel von Lauf 2 zu kommen, das war nicht das was wir wollten. Die Hitze machte es auch nicht leicht, ärgerlich zu sein.
Das war der WM-Lauf von Hottobiano
!”

#29
#29

Nun folgt für Team und Fahrer erst einmal eine kurze Atempause mit dem ADAC MX Masters-Gastspiel am kommenden Wochenende in Bielstein. Danach geht es für die nächsten zwei WM-Runden nach Übersee, genauer gesagt Indonesien. Laut den Wetterprognosen drohen dort erneut extreme Hitze gemixt mit tropischem Regenfällen!


MXGP Saint Jean d‘Angely (FRA)

Henry Jacobi ohne Glück in Frankreich!

Die zweite Station der dreiteiligen Europa-Tournee führte das Team STC Racing Husqvarna mit seinem Top-Piloten Henry Jacobi auf den berühmten Zick Zack-Kurs im französischen Saint Jean d’Angely. Unzählige Motocross-Schlachten wurden hier geschlagen unter anderem das MX of Nations im Jahre 2011. Die Strecke gehört seit vielen Jahren zum festen Programm der Motocross-WM und der Thüringer Husky-Pilot Henry Jacobi kam voller Selbstbewusstsein und Tatendrang nach Frankreich.

 

Wie schnell der Bad Sulzaer in dieser Saison unterwegs ist, zeigte sich im MX2 Qualifying am Samstag. Wie von der Tarantel gestochen, stürmte Jacobi aus dem Gatter und übernahm sofort nach der Startkurve die Führung. Der Deutsche verlor den Platz an der Sonne zwar kurze Zeit später an den Amerikaner Covington, konnte sich aber trotz der hektischen ersten Minuten stabil als Vierter hinter den zwei KTM-Stars Prado und Jonass einordnen. Nach einem tollen Rennen erreichte Henry im Ziel als Vierter sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis der Karriere und setzte damit ein dickes Achtungszeichen für den Renntag.

Henry Jacobi In Saint Jean
Henry Jacobi In Saint Jean

Doch davor kam noch der große Regen. Denn über Nacht öffnete der Himmel über Saint Jean d‘Angely seine Schleusen und übertrieb es leider mit der Nässe. Der Track hatte sich am nächsten Morgen in eine Schlammwüste verwandelt. Zwar trocknete die Hartboden-Strecke bei Sonnenschein schnell ab, aber es bildeten sich gefährlich tiefe Rillen, die etlichen Fahrern und leider auch unserem Henry Jacobi zum Verhängnis wurden. Aber der Reihe nach.

Der erste Lauf war zunächst ein Spiegelbild der Qualifikation. Henry verpasste nur knapp den Holeshot und musste in der Startrunde sofort den harten Kampf gegen Prado und Jonass aufnehmen. Vor allem im intensiven Kampf gegen den WM-Spitzenreiter aus Lettland verlor Henry viel an Energie. Unzählige Male setzte der Thüringer zum Passieren an, doch immer wieder schaffte es der Weltmeister, das zu verhindern. In der Schlussphase fehlte Henry das nötige Quäntchen Glück. Er musste einem überrundeten Fahrer ausweichen, kam von der Ideallinie ab und stürzte in der verflixten 13. Runde. In der letzten Runde unterlief ihm auf der Geraden vor der Pitlane noch ein Sturz und damit war sein Rennen beendet.

Im zweiten Lauf wurde es spannend, denn diesmal kam der 21jährige nicht optimal vom Gatter weg. Doch auch solche Situationen kann Henry mittlerweile lösen, bereits nach drei Runden hatte er sich auf den guten siebenten Platz vorgearbeitet. In Runde 5 aber kam das Stoppzeichen in Form eines heftigen Abflugs, infolgedessen Jacobi leicht angeknockt und zu Fuß in das Paddock zurückkehrte.

 

Mit null Punkten im Gepäck und einem Brummschädel war der STC Husqvarna-Fahrer natürlich äußerst unzufrieden. Jacobi: „Mit dem Speed war ich echt zufrieden. Aber ich fahre ohne Punkte nach Hause nach ein paar schönen harten Crashs. Wir werden nächstes Wochenende wieder zurückkommen, es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles zusammen passt.“

Der Südafrikaner Michael Docherty wollte trotz einer Handverletzung in Frankreich unbedingt an den Start gehen. Der MX1-Pilot musste aber bereits am Samstag nach einem schmerzhaften Training die Segel streichen. Gute Besserung Michael!

 

Nun geht es für Henry Jacobi und sein Team am kommenden Wochenende nach Bella Italia! Dort wartet beim Großen Preis der Lombardei mit der sandigen Strecke in Ottobiano die nächste Herausforderung.


MXGP Matterley Basin (GB) - Teil 2

Starker Auftritt von Michael Kratzer!

Das Ziel des STC Racing-Piloten Michael Kratzer am vergangenen Wochenende war Matterley Basin, unweit des berühmtesten  Steinkreises der Welt Stonehenge gelegen. Die Hartbodenstrecke ist ein fester Bestandteil des GP-Kalenders und zählt durch den  gefahrenen Speed und eine große Anzahl von mächtigen Tables zu den schwierigsten Strecken der Serie.

Michael Kratzer in Action
Michael Kratzer in Action

Für Michael Kratzer war der Große Preis von England in mehrfacher Hinsicht ein ganz besonderes Rennen. Der 23jährige Österreicher
musste sich ziemlich genau vor einem Jahr einer Bandscheibenoperation unterziehen, seine Karriere schien beendet. Doch Kratzer kämpfte sich zurück auf das Motorrad und zeigte in Matterley Basin bei seinen Starts in den Finals der 250er Europameisterschaft, dass mit ihm wieder zu rechnen ist.

Der erste Lauf der 250er Klasse wurde noch am frühen Samstagabend ausgetragen. Nach guter Reaktion am Gatter ging Kratzer als Zwölfter in die Startrunde und schaffte es, bis zum Laufende seine Position zu halten. Rang 13 in einem hochklassig besetzten Feld war der verdiente Lohn.

#8 - M. Kratzer
#8 - M. Kratzer

Im zweiten Heat lag der Steirer nach der ersten Runde im Mittelfeld und verbesserte sich mit einer starken Leistung noch auf den 12. Rang im Ziel. Das bedeutete in der Tageswertung Rang 13 und für Michael Kratzer die ersten
eingefahrenen EM-Punkte in der laufenden Saison.

Als nächstes Rennen steht für Michael Kratzer der Große Preis von Frankreich in Saint Jean d‘ Angely an.

Foto Credit: Steve Bauerschmidt


MXGP Matterley Basin/GB

Starker Jacobi glänzt in England!

Vergangenes Wochenende stand für das Team STC Racing Husqvarna mit dem Top-Piloten Henry Jacobi der Große Preis von England auf dem malerischen Track in Matterley Basin auf dem Programm. Die berühmte Hartbodenstrecke unweit vom Nationaldenkmal Stonehenge, dem berühmtesten Steinkreis der Welt, ist bekannt für seine riesigen Sprünge und etliche Highspeed-Passagen. Nichts für schwache Nerven!

 

Der Thüringer Henry Jacobi zeigte sich von der ersten Minute an hellwach am englischen Wochenende. Mit dem ungewohnten Bergab-Start in Matterley Basin hatte unsere Nr.1 keine Probleme, das Qualifying am Samstag beendete Henry auf Rang 15 und sicherte sich damit eine ordentliche Position am Gatter.

Henry Jacobi in Action
Henry Jacobi in Action

Die Rennen

Vor über 20 000 Fans startete der Rennsonntag bei Kaiserwetter und einer hervorragend präparierten Strecke. Nach dem Mittag waren die besten MX2-Piloten an der Reihe, das erste MX2-Finale wurde mit Hochspannung erwartet. Als das Gatter fiel, gelang Henry Jacobi wie mittlerweile gewohnt ein sehr guter Start. Im Getümmel nach der ersten Linkskurve verlor er allerdings einige Positionen und konnte sich erst gegen Ende der Startrunde auf Rang 15 einreihen. In der Folge fand der STC-Pilot schnell seinen Rhythmus und verbesserte sich in Runde 2 bereits auf Platz 11. Nach harten Positionskämpfen wurde es zum Ende des Laufes hin dramatisch. Zwei Kontrahenten, die vor Henry lagen, krachten ineinander. Unsere Nr. 1 sagte Danke und zog vorbei auf Platz 8. Als dann auch noch der nächste Kontrahent aus der Spitzengruppe mit technischem KO ausfiel und Henry als Siebenter den Zielsprung überflog war klar, dass dieses Wochenende unter einem besonders guten Stern stand!

 

Kein Wunder also, dass der Husky-Pilot im zweiten Umlauf wie von der Tarantel gestochen in die Startkurve jagte. Auf Rang 3 liegend duellierte sich Jacobi sofort heftig mit Calvin Vlaanderen und setzte sich durch. Zur Rennhälfte lag Henry immer noch auf Rang 3, als Top-Favorit Kjer-Olsen in Schlagdistanz kam. Gegen das Überholmanöver wehrte sich Henry nach Kräften und konnte nach einem knüppelharten, aber fairen Duell seinen dritten Platz halten. Danach erlahmten etwas die Kräfte beim jungen Deutschen, er musste zwei Kontrahenten passieren lassen, fuhr aber mit Platz 5 erneut ein fantastisches Ergebnis ein. In der Tageswertung landete Henry Jacobi damit auf Rang 6 und schob sich im GP-Klassement auf Position 7 vor! Der Kommentar Jacobi’s zum Rennen war kurz, aber knackig:

Wieder ein gutes Wochenende in England. Ich liebe meinen Job und das konnte jeder sehen. Ich habe jede Runde auf dieser Strecke genossen!

Auf seiner Europatour steht nun der Große Preis von Frankreich in Saint Jean d‘ Angely an.

 

Der zweite Mann im STC Racing Team Husqvarna, der Südafrikaner Michael Docherty, hatte leider Pech in Matterley Basin. Docherty kam nach England mit einer Handverletzung vom ADAC MX Masters-Rennen in Mölln vergangene Woche und versuchte im Freien Training zu fahren. Danach waren die Schmerzen zu groß, Docherty war nicht in der Lage den Lenker zu halten und musste das Rennen absagen. Gute Besserung wünscht unser Team!

Foto Credit: Eva Szabadfi/ixs


ADAC MX Masters Mölln

Laufsieg für Henry Jacobi!

Die erfolgreiche ADAC MX Masters-Serie machte am letzten Wochenende Station im hohen Norden Deutschlands. Das zweite Rennen der Meisterschaft fand auf der Naturstrecke des MSC Mölln statt, wie schon im Vorjahr erwartete die Piloten des STC Racing Team Husqvarna ein gut einsehbarer Kurs mit einem schwierig zu fahrendem Mix aus Hartboden und Sand. Mit Spannung erwartet wurde das zweite innerdeutsche Duell zwischen TM-Star Max Nagl und unserer Nr. 1 Henry Jacobi (Husqvarna).

 

Im Qualifying am Samstag passierte wie erwartet nichts Atemberaubendes, Henry Jacobi legte auf seiner 350er Husqvarna mit der drittbesten Runde in seiner Gruppe die nötige Grundlage für einen optimalen Platz am Gatter.

 

Tags drauf stieg der Puls bei Fahrern und Fans nach dem morgendlichen Warmup aber schnell. Im ersten Lauf der Topklasse kam der Thüringer glänzend aus dem Gatter und unter den Top 5 in die erste Linkskurve. Schnell konnte sich Henry an das Hinterrad des Führenden Nathan Renkens schieben. Nach einigen Runden im Schatten des Belgiers zog Henry an und passierte seinen Kontrahenten problemlos. Zu diesem Zeitpunkt hatte Jacobi einen durchaus komfortablen Vorsprung auf seinen Titel-Rivalen Max Nagl, doch leider schmolz dieser Vorteil in der glühend heißen Möllner Sonne schnell dahin. Und so kam es in den letzten Runden zum erhofften Duell Lenker an Lenker zwischen den beiden deutschen WM-Stars. Beide schenkten sich nichts, die begeisterten Fans bekamen feinste Action geboten. Drei Kurven vor dem Ziel dann der Showdown: Jacobi passierte per Blockpass Nagl, dadurch kam der Bayer kurz von der Strecke ab und ließ eine Kurve aus. Dank diesem Vorteil konnte Nagl zwar als Erster durch das Ziel fahren, wurde aber nach kurzer Beratung von der Rennleitung den Regeln gemäß einen Platz zurück versetzt. Damit hieß der Laufsieger Henry Jacobi, ein großer Erfolg für Fahrer und Team!

Der zweite Lauf versprach natürlich Hochspannung, die aber leider bereits nach wenigen Minuten vorbei war. Henry Jacobi kam auf der Jagd nach dem Startsieger Nagl auf Position 5 in die Startkurve, musste aber einem vor ihm gestürzten Piloten ausweichen. Noch in der Startrunde rutschte Henry das Vorderrad weg, der Bad Sulzaer musste zu Boden und wurde bis an das Ende des Feldes durchgereicht. In den verbleibenden 17 Runden konnte der Husky-Pilot eine sehenswerte Aufholjagd inszenieren, die ihn im Ziel immerhin noch auf Rang 13 brachte. Damit verpasste Henry nur äußerst knapp das Tagespodium, in der Meisterschafts-Tabelle bleibt er aber Zweiter.

Ebenfalls am Start: Doherty & Falke

Für unser Team STC Racing Husqvarna war in Mölln auch der Südafrikaner Michael Docherty am Start in der Masters-Kategorie. Docherty beindruckte am Samstag im Qualifying mit einer sehr schnellen Runde und Position 13 am Gatter. Leider scheiterte der Husqvarna-Pilot in den Masters-Rennen am Sonntag bereits jeweils in der Startphase und blieb chancenlos.


In der neugeschaffenen 125er Klasse machte sich Laurenz Falke nach der Qualifikation Hoffnungen, der 17jährige Sachse durfte seine Husqvarna als Zehnter zum Startgatter schieben. Im ersten Lauf lag Falke top auf Platz 6 platziert, fiel leider durch Sturz zurück und konnte trotzdem mit Rang 11 ein gutes Ergebnis in das Ziel retten. Lauf 2 war für Lauri nach Startcrash bereits nach wenigen Sekunden beendet. In der Serienwertung liegt er nach Mölln auf Position 13.

Für das Team STC Racing Husqvarna stehen nun intensive Wochen an, zunächst geht es für Henry Jacobi kommendes Wochenende nach Matterley Basin (GB), danach ohne freies Wochenende nach St. Jean d’Angely (FRA) und Ottobiano (ITA).
Im Fußball würde man das als „englische Woche“ bezeichnen, drückt uns die Daumen!


MXGP Teutschenthal/GER

Starker Auftritt von Henry Jacobi im Talkessel!

Der legendäre Teutschenthaler Talkessel, eines der absoluten Highlights im Motocross WM-Kalender, rief am vergangenen Wochenende zum Großen Preis von Deutschland, dem achten WM-Lauf dieser Saison. Die Fans pilgerten bei Kaiserwetter in Scharen zum ehemaligen Tagebau in Teutschenthal, mehr als 30 000 wurden von den Veranstaltern am Wochenende gezählt. Für unsere Nr. 1 im Team STC Racing Husqvarna Henry Jacobi (21) war dieser Heim-GP ein ganz besonderer, die Begeisterung für den jungen Deutschen bei Fans und Medien war enorm. Ganz nebenbei musste der Thüringer auch noch Rennen fahren und das tat er mit Bravour.

 

Dabei begann das Wochenende für den jungen Deutschen alles andere als optimal. Im Qualifikationsrennen am Samstag hatte Jacobi großes Pech, musste nach Kollision eine Aufholjagd starten und verpasste mit Rang 15 im Ziel den erhofften guten Startplatz.

Henry Jacobi in Action
Henry Jacobi in Action

24 Stunden später zeigte sich im ersten Finale der hochkarätig besetzten MX2-Klasse, dass Henry zumindest in Teutschenthal auch aus ungünstiger Startposition einen seiner markanten Turbostarts hinlegen kann. „Direkt in der ersten Kurve lag ich super platziert als Fünfter und konnte schnell auf Rang 3 vorfahren. Dann unterlief mir leider ein Fehler, wo ich fast gestürzt wäre. Aber nur fast, ich konnte mich als Fünfter wieder einreihen und das Ergebnis relativ locker bis zum Laufende halten“, schilderte der Bad Sulzaer sein Rennen.

 

Der zweite Umlauf der MX2-Piloten begann noch besser für den immer noch unter einer Erkältung leidenden Husky-Piloten. „Ich kam perfekt vom Gatter weg, fuhr ganz knapp am Holeshot vorbei. In den folgenden Runden konnte ich als Dritter mein Rennen fahren, bis ich gemerkt habe, dass mir mehr und mehr grobe Fehler unterliefen. Die Kräfte haben mich dann etwas verlassen und ich musste Kontrahenten passieren lassen. Mit den Rängen 5 und 8 bin ich aber total zufrieden, das Ziel war konstant in die Top 10 zu fahren und das haben wir erreicht.“

 

In der Tageswertung klassierte sich Henry Jacobi auf Platz 7 ein. Das bedeutet in der WM-Tabelle Platz 8, nur drei Pünktchen hinter dem Belgier Jago Geerts.

Starker Start für Henry Jacobi
Starker Start für Henry Jacobi

Unser 125er-Pilot Laurenz Falke konnte sich direkt als Zwölfter seiner Gruppe für die Finalrennen der EMX 125 qualifizieren. Im ersten Rennen fuhr Falke nur knapp auf Platz 23 an den Punkten vorbei. Heat 2 endete jenseits der Top 30, aber Laurenz Falke hinterließ bei seinem Heimauftritt einen guten Eindruck.

 

Teamkollege Justin Trache musste leider seinen Start in Teutschenthal absagen, der Chemnitzer leidet noch an den Folgen eines Sturzes in Drehna. Gute Besserung wünscht das Team STC Racing Husqvarna.

Am kommenden Wochenende steht mit dem ADAC MX Masters-Rennen in Mölln ein echtes Heimspiel für unser Team an, das im Norden Deutschlands beheimatet ist.


Für Henry Jacobi bedeutet das eine gute Gelegenheit, sich mit Max Nagl und weiterer starker Konkurrenz zu messen.


MXGP Orlyonok/Russland

Henry Jacobi ohne Fortune!

Das Team STC Racing Husqvarna mit dem Spitzenpiloten Henry Jacobi war am vergangenen Wochenende zu Gast beim WM-Lauf im russischen Orlyonok, nur einen Steinwurf vom Schwarzen Meer entfernt. Die steinige Naturstrecke bei Krasnodar war bestens präpariert, sommerliches Wetter und mehr als 35 000 Zuschauer sorgten für ein tolles Ambiente beim sechsten Motocross-GP dieser Saison.

Der Thüringer Henry Jacobi brauchte am Samstag zunächst die beiden Trainingssessions, um sich an die Eigenheiten der extrem anspruchsvollen Strecke zu gewöhnen. Beim anschließenden Qualifikationsrennen profitierte der 21jährige von einem seiner mittlerweile gewohnt guten Starts und konnte sich nach konstantem Rennverlauf als Elfter einen kleinen Vorteil für die Finalrennen der MX2-Klasse erkämpfen.

Als das Gatter nach dem Sonntagmittag fiel, kam Henry ordentlich aus dem Gatter und war in der Startkurve in den Top 10. Es gelang ihm, sich in den hektischen ersten Minuten gut in der Spitzengruppe einzuordnen und mit Rang 7 nach drei gefahrenen Runden schien die Ausgangsposition optimal. Doch leider kam es anders als erhofft. In der vierten Runde während eines harten Duells mit Calvin Vlaanderen verlor Henry plötzlich an Tempo, Sekunden später fuhr der Husky-Pilot enttäuscht zurück in das Paddock. Was war passiert? Ein technisches Problem bremste den Mann aus Bad Sulza wortwörtlich aus, Jacobi’s Hinterradbremse war defekt und ein Weiterfahren unmöglich.

 

In den zweiten Lauf startete unsere Nr.1 unglaublich motiviert, Position 4 in der Startkurve nach einem neuerlichen Bombenstart war zunächst das erhoffte Ergebnis. Erneut lieferte sich Henry in den nächsten Runden ein packendes Duell mit Vlaanderen, musste den Kontrahenten aber letztlich passieren lassen. Danach verlor der junge Deutsche etwas den Rhythmus, dazu kam ein kleiner Sturz und das Abrutschen auf Platz 16. Nun mobilisierte Henry Jacobi aber alle noch verfügbaren Kräfte und schaffte es tatsächlich, im Ziel mit Rang 13 noch wichtige Punkte für die WM-Tabelle mitzunehmen. Dadurch schob sich Henry nach dem Großen Preis von Russland auf Rang 9 der MX2 WM-Wertung.

 

Natürlich war der deutsche WM-Pilot mit seinem Wochenende unzufrieden und meinte nach Rennschluss:

„Ich bin nicht glücklich mit dem Rennen hier in Russland. Einmal nicht in das Ziel gekommen und in Lauf 2 gestürzt. Das war einfach nicht genug. Morgen beginnt wieder die Arbeit für das nächste Rennen.“

 

Der nächste WM-Lauf findet am 12./13. Mai in Kegums (Lettland) statt.


ADAC MX Masters Fürstlich Drehna - 2

Henry Jacobi bleibt in der Erfolgsspur!

Am vergangenen Wochenende ging es für das Team STC Racing Husqvarna zum Auftakt der deutschen Top-Serie ADAC MX Masters in den malerischen Spreewald. Im tiefen Sand von Fürstlich-Drehna vor knapp 10 000 Zuschauern trennte sich am erwartet heißen und kräftezehrenden Rennwochenende nicht nur die Spreu vom Weizen. Es kam auch zum erhofften Kampf der Generationen zwischen den beiden deutschen GP-Piloten Max Nagl (30) und unserem Henry Jacobi (21). Besonders im zweiten Lauf der Masters-Klasse zeigte der Thüringer Husqvarna-Pilot, warum er derzeit häufig in einem Atemzug mit „Altmeister“ Nagl genannt wird. Jacobi führte lange in einem elektrisierenden Duell, das leider durch einen kleinen Fahrfehler des Husky-Piloten entschieden wurde. Mit Rang 2 für Henry Jacobi zum Auftakt der Serie waren aber Fahrer, Team und Fans mehr als zufrieden.

 

Bereits im Qualifying am Samstag schaffte Henry mit der fünftschnellsten Runde eine optimale Grundlage, um am Rennsonntag ganz vorn dabei zu sein.

Als nach dem Sonntagmittag der Startschuss zum ersten Lauf das Fahrerfeld in die erste Kurve jagte, sah es für Henry Jacobi zunächst gar nicht gut aus.

 

Ich kam auf Position 15 herum in das Rennen. Ich konnte dann aber relativ schnell gute Spuren finden und deshalb einige Fahrer passieren. Als ich Zweiter war, hab ich ehrlich gesagt Max gar nicht mehr gesehen, er war zu weit weg. Das wollte ich im zweiten Lauf unbedingt besser machen.“ schilderte der Bad Sulzaer sein Rennen. Der Plan für Heat 2 ging hundertprozentig auf, Jacobi gelang einer seiner Turbostarts aus der MX2-WM und er übernahm kompromisslos die Führung in der Startrunde. Genauso kompromisslos war allerdings sein härtester Kontrahent Max Nagl schnell am Hinterrad von Jacobi und in der Folge zeigten beide WM-Piloten den Fans Motocross auf allerhöchstem Niveau. Bis Runde 9 hielt unsere Nr. 1 die Führung. „Fast 20 Minuten war ich vorn, dann musste ich kurz zu Boden. Ich denke, das Tempo war an der Stelle zu schnell von mir. Aber mein Speed war top, ich wollte wissen, wie lange ich mit Max mitgehen kann. Am Anfang konnte ich sogar eine kleine Lücke herausfahren. Das war heute ein absolutes Supertraining für die kommenden GP, es war eines der anstrengendsten Rennen für mich in diesem Jahr“, meinte der ausgepumpte Henry Jacobi nach der Siegerehrung.

 

Als jeweils Zweiter in den beiden Finalläufen der Masters-Klasse belegte Henry auch im Tagesklassement Platz 2. Das zweite Event der ADAC MX Masters folgt am 26./27. Mai in Mölln.

 

Bis zum nächsten WM-Einsatz von Henry Jacobi gibt es eine kleine Pause. Der GP von Russland wird am 1. Mai in Orlyonok ausgetragen.

Und was war sonst noch los?

Neben Jacobi waren auch eine Handvoll weiterer Piloten für unser Team im Einsatz beim Sandspektakel in Drehna. Der Südafrikaner Michael Docherty erreichte als Sieger des Last Chance-Race problemlos die Finals. Mit zwei schlechten Starts in den Endläufen war aber trotz gutem Tempo auf der gewohnt zerschossenen Sandstrecke nichts mehr zu holen, der Husqvarna-Pilot beendete seinen Renntag punktlos.

 

Laurenz Falke lieferte in der neugeschaffenen 125er-Klasse einen guten Einstand ab. Mit den Rangen 15 und 14 beendete der junge Sachse seinen Arbeitstag auf Endposition 15. Für Teamkollegen Justin Trache nahm der Rennsonntag ein unglückliches Ende, im zweiten Lauf der 125er Klasse stürzte der Chemnitzer hart und brach sich den Arm. Gute Besserung und schnelle Rückkehr vom Team an Justin!


Vorstellung IXS MXGP Team

 

 

Sursee / CH 04.11.2019

Bekannte Struktur, neuer Name!
Aus STC Racing iXS wird «iXS MXGP Team»

Mit der neuen Namensgebung «iXS MXGP Team» geht eine komplette Auffrischung des optischen Erscheinungsbildes einher. Auch im organisatorischen Prozessablauf wurden einige Anpassungen vollzogen, um dem Team einen noch professionelleren Auftritt zu ermöglichen.

 

Einige Änderungen betreffen den personellen Bereich: Das Team wird neu durch einen permanenten Riding Coach und Mechaniker ergänzt. Die Teamleitung bleibt in den bewährten Händen von Daniel Zollinger und Colin Streubel. Simone Streubel kümmert sich weiterhin um die Leitung der Geschäfte von STC Racing UG, wo auch der administrative Bereich des iXS MXGP Teams angesiedelt ist.
Fahrerseitig gibt es einige Rochaden und Wechsel: Loris Freidig wird das Team verlassen und sich einer neuen Struktur anschliessen. Wir wünschen Loris für die Zukunft nur das Beste und viel Erfolg im seinem neuen Team.

Das iXS MXGP Team wird in der MX2 Weltmeisterschaft mit zwei neuen Fahrern antreten! Neu werden Petr Polak (CZ) und Cyril Genot (B) das Team verstärken. Sie nehmen die Saison 2020 mit dem klaren Ziel in Angriff, bei allen europäischen Läufen zur Weltmeisterschaft regelmässig um Punkteränge zu kämpfen. Die beiden werden auch beim ADAC MX Masters und, wann immer es terminlich passt, in der MX2 Schweizermeisterschaft im Einsatz stehen.
Kevin Brumann (CH) wird das iXS MXGP Team komplettieren. Kevin ist bereits in der vergangenen Saison im Team gefahren und hat seine erste komplette EMX125 Saison absolviert. Dabei hat er sehr viel lernen können und bereits erste Punkte in dieser hart umkämpften Serie gesammelt. Auch in der MX2 Schweizermeisterschaft stand Kevin am Start und setzte sich in seiner ersten Saison hervorragend in Szene. Mit dem 8. Gesamtplatz erreichte er 2019 ein Topergebnis.

Das iXS MXGP Team freut sich riesig, mit dieser neuen, vielversprechenden Fahrerpaarung in neue Saison starten zu dürfen.

Unter dem bisherigen Namen «STC Racing iXS» werden weiterhin junge Nachwuchstalente gefördert und unterstützt. Für 2020 wird STC Racing iXS mit Justin Trache (D), Leon Lalande (D) sowie den Brüdern Carles und Joan David Rosell (E) zusammenarbeiten.

Das iXS MXGP Team setzt weiterhin voll auf die Marke Yamaha Motor und darf wie in der Vergangenheit auf den Support durch die Hostettler Group zählen. Die hostettler group ist Generalimporteur von Yamaha für die Schweiz wie auch Inhaberin der Marke IXS Motorcycle Fashion, bekannt für Motorradbekleidung und -zubehör. Insgesamt beschäftigt die hostettler group 700 Mitarbeiter und ist in den Bereichen Motorrad, Automobil, Consumer Electronics und Fahrrad aktiv.


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MX of Nations Assen / NL

MXoN Assen / NL 28.-29.09.2019

Zum großen Saisonfinale traf sich die Weltelite des Motocross im Mekka des Motorradsports - dem TT Circuit Assen. 34 Nationen-Teams waren bei ausgesprochen schwierigen Bedingungen zum größten aller Motocross Event des Jahres gekommen. Innerhalb von nur fünf Tagen wurde aus der Grand Prix Strecke eine anspruchsvoller Sandkurs gebaut. 

Das STC Team bildete erneut die Homebase für das Team Switzerland. Und so durften wir viele Fans, Fahrer und deren Angehörige begrüßen und durchs Wochenende begleiten. In gemütlicher Atmosphäre haben wir viele nette Menschen getroffen und lecker versorgt. Dazu wurde der Teamtruck zur professionellen Küche umgebaut - samt eigener Energieversorgung;-) 

Ein besonderes Highlight war der Samstagabend mit dem "Open House". Teammanager Daniel Zollinger eröffnete den Abend mit einer herzlichen Begrüßung und die Stars  Jeremy Seewer, Valentin Guillod und Cyril Scheiwiller brachten gleich ihre Motorräder mit - eine Factory Yamaha macht sich übrigens ganz gut im STC-Zelt!  Ansonsten sagen Bilder mehr als Worte, schaut euch einfach unsere Galerie an. Danke an alle Besucher und bis zum nächsten Mal!

Fotos: MXPICs Annett

Bitte Info, falls ihr ungewünscht abgebildet seid, das entsprechende Foto wird dann kurzfristig gelöscht. 

 


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MXGP Uddevalla /SWE

MXGP Uddevalla / SWE 24./25.8.2019

@kevin.brumann (TP9/T14) und @justintrache (TP19/P34) schafften es in die EMX125 Rennläufe. 

Kevin konnte aufgrund von starken Schmerzen in der Schulter das 2. Rennen nicht fahren, Justin belegte P30.

Turbulent weekend in Uddevalla.
@kevin.brumann (TP9/P14) @justintrache (TP19/P34) get qualified for the EMX125 races.

Unfortunately Kevin wasn‘t able to start in the second race because of strong pain in his shoulder. Justin finished the second race with P30. 
Fotos: evaszabadfi_photo 


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SWISS MX2 Linden

Unsere Jungs hatten harte Kämpfe und sind sehr starke Rennen gefahren. 
Nach Platz 2 im Zeittraining hatte @iamlorisfreidig im Punktekampf der schweizer Meisterschaft zwei schlechte Starts erwischt und konnte die Rennen auf P5 und P4 beenden.
@kevin.brumann zeigte eine konstante Leistung und konnte leider mit seiner 125er bei den 250ern nicht ganz mithalten und fuhr trotz Bodenkontakt auf den 10. und 11. Rang.

Für @justintrache war es das erste Rennen auf der 250 ccm. Nach suboptimalen Starts und ein zwei Stürzen waren seine Rennläufe eher durchwachsen. Er konnte den 2. Lauf mit P22 beenden. mithalten und finished mit Platz 13. 

 


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ADAC MX Masters Gaildorf

ADAC MX Masters Gaildorf 9.-11-8.2019: Die Quali am Samstag verlief sehr viel versprechend. @kevin.brumann fand sich schnell mit der Strecke zurecht um fuhr ein gutes Zeittraining. Am Sonntag konnte er sich nach einem guten Start auf Platz 5 verbessern, kurzer Bodenkontakt kosteten ein paar Plätze. Er hatte sich während dem Lauf noch auf Platz 6 zurück gekämpft.
Leider lagen @justintrache die Gegebenheiten nicht so wirklich und hatte am Wochenende mit der Strecke zu kämpfen. 
.
Auch @iamlorisfreidig legte am Samstag in der Quali schnelle Rundenzeiten hin. Er hatte jedoch im Zeittraining und im ersten Lauf mit technischen Problemen zu kämpfen. Dabei verlor er leider einige Plätze, konnte aber trotzdem sehr gut mithalten und finished mit Platz 13. 

 

 


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MXGP Lommel / B

Loris Freudig in der Sandhölle von Lommel
Loris Freudig in der Sandhölle von Lommel

Lommel (B): Schwere Sandpartie für Freidig und Co.!

Für die Piloten des Team STC Racing ging es vergangenes Wochenende in den Sand im belgischen Lommel. Ein Wochenende an der Playa stand aber nicht auf dem Programm, sondern der berüchtigte Limburger WM-Lauf, kurz „Sandhölle“ genannt.

 

Obwohl unsere beiden Schweizer Piloten Loris Freidig und Kevin Brumann die Strecke gut vom Training kennen, mussten beide an und über die Schmerzgrenze hinausgehen, um die schon am Samstag total ausgefahrene Strecke zu meistern.

 

 

Loris Freidig hatte von Beginn an mit den Bedingungen zu kämpfen und natürlich auch mit dem hochklassigen Feld, das mit guten Sandfahrern gespickt war. Deshalb ging im ersten Finallauf der MX2-Klasse nicht viel, im Ziel finishte Loris auf Platz 27. Doch im zweiten sah der Auftritt des YamahaPiloten schon wesentlich besser aus. „Ich konnte smooth und konstant fahren“, freute sich der 21jährige. „Im Ziel lag ich auf 21, also nur einen Platz weg von den Punkten! Mein bestes Resultat in dieser Saison, ich bin mit meiner Ausdauer sehr zufrieden.“

 

Kevin Brumann kämpfte hart um das Erreichen der Finalläufe in der EMX 125, verpasste aber im Zeittraining den nötigen Platz 20 nur um wenige Zehntelsekunden. Das gleiche Schicksal ereilte den Chemnitzer Justin Trache, der in der zweiten Gruppe scheiterte.

 

Eine Atempause ist nicht geplant, bereits am kommenden Wochenende sind unsere Piloten beim ADAC MX Masters-Klassiker in Gaildorf im Einsatz.

 

Fotos : Eva Szabadfi


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MX GP Loket & DM Wolgast

STC-Racing beim MXGP in Loket/CZE
STC-Racing beim MXGP in Loket/CZE

 Loket/Wolgast: Schwarzes Wochenende für Freidig und Trache! 

Für den Schweizer Yamaha-Piloten brachte der Kurztrip vergangenes Wochenende in das tschechische Loket nichts Zählbares. Beim Großen Preis von Tschechien auf der spektakulären Hartbodenstrecke in der Nähe der Burg Loket fand der Mann vom STC Racing Team nicht in die Erfolgsspur.

Der 13. WM-Lauf dieser Saison brachte Loris Freidig kein Glück. Der 20jährige Schweizer hatte bereits in der Qualifikation am Samstag so seine Probleme mit der abwechslungsreichen und äußerst rutschigen Strecke, mehr als Startplatz 32 war am Ende nicht möglich. 

Loris Freidig - kein Glück in Loket
Loris Freidig - kein Glück in Loket

 

Bei perfekten äußeren Bedingungen ging es am Rennsonntag in Loket ans Eingemachte. Freidig haderte im ersten Lauf der MXGP-Klasse vor allem mit dem für ihn unberechenbaren und rutschigen Track. 
Der zweite Anlauf sah zunächst ähnlich wie der erste Lauf aus. Doch diesmal lief es besser für den Schweizer, der am Loket-Wochenende seinen 21. Geburtstag feierte, Freidig konnte auf Rang 25 den Zielsprung überqueren. Freidig: „Loket war nicht gut für mich, immerhin war Lauf 2 ein Fortschritt.“
Die Zeit heilt alle Wunden und so geht es für Loris bereits am kommenden Wochenende in die Sandhölle im belgischen Lommel.

Justin Trache bei der DM125 in Wolgast
Justin Trache bei der DM125 in Wolgast

Teamkollege Justin Trache hatte beim vorletzten Lauf zur DM 125 im norddeutschen Wolgast ein Wochenende zum Vergessen. Trache: „In Vellahn war es noch ein verklemmter Stein, der ein Schalten unmöglich machte. Heute in Wolgast war es im ersten Rennen ein Reifen der sich auflöste und mich zum Aufgeben zwang. Glück im Unglück: ein abgebrochenes Rennen rettete mir den 9. Platz. Im zweiten Lauf erwischte ich auf 3 liegend einen Kicker, welchen ich nicht mehr abfangen konnte und ein Baum im Weg stand, in den ich heftig einschlug! Ein schützender Strohballen wäre an dieser Stelle gut gewesen! Damit ist leider der Traum vom Deutschen Meister 125 erstmal ausgeträumt!“
Das Finale der Serie findet am 22. September in Hennweiler statt. Kopf hoch Justin! 

 

Fotos : Eva Szabadfi


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Swiss MX2 in Broc/F

Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)
Loris Freidig / Swiss MX2 in Broc/F (Bild:MX Pic´s Annett)

 

Home, sweet home!

Die STC Racer @iamlorisfreidig und @ kevin.brumann fuhren an diesem Wochenende bei der Swiss MX Championship Broc! Loris hatte einen schwierigen Sonntag, er war im ersten Lauf Sechster und trotz Startunfall im zweiten Lauf Achter. Damit musste er das Redplate zunächst abgegeben uns ist jetzt Zweiter in der MX 2-Meisterschaft. Teamkollege Kevin Brumann kam auf der Hartboden-Strecke gut klar und fand gute Spuren. Er belegte die Plätze  11und 13. Job done! 👍💪🇨🇭 @ oc1_officialpage @ixs_official @ixsmx_ @justintrache @ laurenz701 📸 @szabadfi_eva, Annett von MX Pic


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Motocross-Aktuell Magazin: Interview mit Team-Manager Daniel Zolllinger

Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019
Daniel Zollinger- Team Manager Switzerland MXoN 2019

Unser Teamchef Daniel Zollinger ist für die kommenden drei Jahre MXoN Manager des Team Switzerland. Hier ein aktuelles Interview mit ihm. Quelle: www.motocross-aktuell.de

 

Sie sind der neue Manager des Team Schweiz MXoN für die kommenden drei Jahre. Wie wird sich das Team unter Ihrer Führung präsentieren? 

Zuerst einmal hat mich sehr gefreut, dass sich die Schweizer Föderation (FMS) für mich entschieden hat. Man wollte einen Neuanfang schaffen und hat sich nach einer neuen Lösung für jetzt und die Zukunft umgesehen. Nach einiger Bedenkzeit habe ich mich entschlossen diese wichtige Aufgabe anzupacken. Ich bin sehr gut vernetzt, hochmotiviert und im engen Kontakt zu unseren Fahrern. Das Rad will ich aber nicht neu erfinden, deshalb bedanke ich mich bei meinen Vorgängern Diego Clement, Pierrick Page und Marc Ristori recht herzlich für Ihre tolle Arbeit.

 

Gibt es eine Philosophie, wie möchten Sie das Team führen? 

Der Spirit im Team Schweiz war und ist hervorragend. Als Teamführung ist es unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, einen perfekten Hintergrund für die Fahrer zu schaffen, damit sie Ihren tollen Job beim MXoN genauso ausführen können wie momentan in der Weltmeisterschaft. Das setzt voraus, dass ein ruhiges und professionelles Umfeld um das Team herrscht, was beim zum erwartenden und verständlichen Andrang der vielen Schweizer Fans nicht einfach wird. Deshalb wird es zum Beispiel am Samstag in Assen ein Meet und Greet des Teams geben. 

Wer sind die wichtigsten Partner für das Team, um maximalen Erfolg zu erreichen?


In erster Linie wäre zu nennen die Schweizer Föderation (FMS). Enorm wichtig sind die Teams der nominierten Fahrer, die für die Technik und die perfekte Vorbereitung der Motorräder verantwortlich sind. Last but not least unsere offiziellen Sponsoren und Partner, bei denen wir uns schon jetzt im Vorfeld für die Unterstützung bedanken. Und ein ganz wichtiger Faktor: Unsere unzähligen treuen Fans aus der ganzen Schweiz, die wie ein Mann hinter unserem Team stehen und gemeinsam mit uns das Beste für unser Land geben! Deshalb freue ich mich besonders, dass es wieder ein "Swiss 
House" in Assen geben wird, wo sich alle Fans und Supporter treffen können! 

Das MXoN 2019 findet Ende September statt. Wie wird der Ablauf bis dahin sein (Fahrer, Teamvorstellung, Medienpartner, Sponsoren, Partner, Schweizer Teamzelt in Assen? etc.)? 

Wir haben mit den Verantwortlichen des Verbands erste Gespräche geführt und einen zeitlichen Ablauf definiert. Das sieht folgendermaßen aus: 

1. Gespräche mit den möglichen Fahrern 
2. Entwurf des neuen Logos 
3. Neustart der Social Media-Kanäle auf Facebook und Instagram 
4. Kontaktaufnahme mit möglichen Sponsoren 
5. Kontaktaufnahme mit Medienpartnern 
Die offizielle Pressekonferenz des Team Schweiz MXoN findet im Rahmen des MXGP of Belgium in Lommel statt. Die Präsentation wird von MXGP-TV übertragen.

Hop Schwiz – one goal one team! 

 


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ADAC MX Masters Mölln 29./30.6.2019

Grillstation Heidering!

Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln
Kevin Brumann - ADAC MX Junior Cup 125 Mölln

Up&Down für Kevin Brumann und Justin Trache bei den ADAC MX Masters Mölln!

Die deutsche ADAC MX Masters-Serie machte am letzten Wochenende Station im hohen Norden Deutschlands. Das dritte Rennen der Meisterschaft fand auf der sandigen Naturstrecke des MSC Mölln statt, wie schon im Vorjahr erwartete die Piloten des STC Racing Team ein gut einsehbarer Kurs mit einem schwierig zu fahrendem Mix aus Hartboden und Sand. 
Während WM-Pilot Loris Freidig eine Wettkampfpause einlegte, warunser zweiter Schweizer Pilot Kevin Brumann mit großen Hoffnungen nach Mölln gekommen. 
Am Qualifikationsssamstag hinterliess der junge Yamaha-Pilot einen glänzenden Eindruck und durfte einen Tag später als Sechster an das Gatter rollen. Leider war sein Start in das erste ADAC Juniorcup 125-Finale nicht optimal und Brumann begann sein Rennen unter der heißen Möllner Sonne nur im Mittelfeld. Der Schweizer arbeitete sich aber schnell nach vorn, ließ sich auch von einem kleinen Sturz nicht lange entmutigen und überquerte den Zieltable auf Rang 14. 
Der Start zu Lauf 2 war ein Spiegelbild des ersten Umlaufs. Wieder musste „Brumi“ volles Risiko bei seiner Aufholjagd gehen. Aber alles klappte prima, im Ziel finishte der STC-Pilot als guter Neunter. Das bedeutete in der Tagestabelle Rang 11 und diese Position hält Brumann auch in der Meisterschaft inne.

Der Chemnitzer Justin Trache hatte kein gutes Qualifying, dafür aber zwei gute Reaktionen am Rennsonntag. Im ersten Lauf fuhr Trache schnell in die Top 10 und konnte im Ziel als Achter jubeln. Der zweite Lauf verlief fast genauso, bis der Yamaha-Pilot um Rang 6 kämpfte. Trache:“ Ich bin beim Passieren mit meinem Gegner kollidiert und gestürzt. Danach hatte ich einen Blackout, wusste nicht mehr wo ich bin und etwas später lieber rausgefahren!“ 
In der Tageswertung sowie in der Serientabelle belegt Trache nach Mölln Rang 15. 

Last but not least waren für unser Team die zwei 85er-Piloten Jonathan Frank und Leon Lalande am Start. Die beiden Kids waren mit den äußeren Bedingungen und der schwierigen Strecke noch überfordert und landeten in den ADAC Juniorcup-Finals außerhalb der Punkte.

 

 

 Nächstes Rennen: ADAC MX Masters Tensfeld 20./21.7.19

 


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