Hier erfahrt ihr alle Neuigkeiten rund um das STC Racing Team

DM 125 in Thurm

Laurenz Falke ist der neue Deutsche 125er Champion!

Die Spannung vor dem Finale der Jugend Motocross DM 125 war zum Greifen nahe. Schliesslich führte der STC Racing Husqvarna-Pilot Laurenz Falke vor dem Showdown im sächsischen Thurm mit nur zwei Pünktchen Vorsprung auf seinen härtesten Kontrahenten. Ein Ritt auf der Rasierklinge, doch der 17jährige Sachse bewies Nervenstärke und Kampfgeist und krönte sich am Ende des Tages hochverdient zum neuen deutschen 125er Meister!

Bereits in der Qualifikation zeichnete sich ab, dass Lauri dem hohen Druck gewachsen war, mit Rang 2 startete er glänzend in das Wochenende. Der erste Lauf hielt die versprochene Spannung, Falke startete perfekt, musste aber in der Schlussphase nach einem kleinen Fehler einen Platz abgeben und kam als Dritter ins Ziel. Aber kein Grund zur Sorge, sein Verfolger in der Meisterschaft überquerte hinter ihm den Zielsprung.

 

Mit nunmehr vier Punkten Vorsprung ging es in den letzten und entscheidenden Lauf. Mit aller Macht erkämpfte sich der STC-Pilot den Holeshot und lieferte mit einem glasklaren Start-Ziel-Sieg sein Meisterstück ab. Auf dem Siegpodium meinte Laurenz Falke voller Freude: “Ich bin überglücklich, die ganze Arbeit und das Training haben sich gelohnt für diesen Titel.“

 

Das Team STC Racing Husqvarna gratuliert seinem neuen Meister Lauri Falke zum Titelgewinn!


MXGP Assen (NED)

Rückschlag im Sand für Henry Jacobi!

Die Vorzeichen standen gut für ein erfolgreiches GP-Wochenende beim vorletzten WM-Lauf der Saison 2018 im holländischen Assen. Die mitten in die “Cathedral of Speed”, den berühmten TT-Circuit von Assen, gebaute Sandstrecke war für das Team STC Racing Husqvarna und den Top-Piloten Henry Jacobi eine gute Gelegenheit, sich vor mehr als 40 000 Fans international von der besten Seite zu präsentieren.

Henry Jacobi Motocross GP Assen

Dieser Plan ging am Qualifikations-Samstag perfekt auf. Im Zeittraining gelang es Henry Jacobi die viertschnellste Runde in den Sand zu setzen und das bedeutete für das MX2-Qualifying einen großartigen Platz am Startgatter. Als am Samstagsnachmittag die wilde Jagd begann, besetzte der 21jährige sofort clever eine Position in den Top 10. Henry fand schnell seinen Rhythmus, konnte mit einem erstaunlichen Speed einige Kontrahenten passieren und erreichte das Ziel auf Platz 4. Ein tolles Omen für die MX2-Finalrennen!

Die rennen

Startgatter MX 2

Doch mit den Vorzeichen ist es so eine Sache, ein gutes Qualifying bringt schliesslich noch keine Punkte. Zumindest der Beginn des ersten Endlaufs der MX2-Klasse war aber wieder ein Paukenschlag des Thüringers. Jacobi hielt im beinharten Kampf hinein in die Startkurve voll dagegen, Lohn dafür war Platz 3 in Runde 1. Leider fand unsere Nr.1 nicht ganz seinen idealen Rhythmus und musste in den folgenden Runden einige Fahrer passieren lassen. Mit Position 7 zur Rennhälfte konnte man aber sehr zufrieden sein, doch kurz vor Ultimo unterlief Henry Jacobi ein winziger Fehler, der zum Sturz führte und ihn bis auf Platz 11 zurückspülte. So ging es auch über den Zielsprung.

 

Mit viel Motivation wollte Henry im zweiten Lauf unbedingt sein erstes Resultat toppen. Doch das Glück für dieses Wochenende war aufgebraucht. Nach mehreren misslungenen Versuchen, das Motorrad zu starten, musste Henry regelkonform die Startssektion verlassen und gerade als sein Bike ansprang, fiel das Gatter! Der Husky-Pilot jagte dem Feld hinterher, schob sich aber noch in Runde 1 mit viel Risiko vor in die mittleren Plätze. Er war bereits auf Rang 13 angelangt, als ihn ein erneuter Sturz ausbremste und es sollten noch drei weitere im Laufe des Rennens folgen. Am Ende musste der STC-Pilot entnervt und ohne weitere Roll-Offs vorzeitig aufgeben.

Trotz des erfolglosen Sand-Auftritts in Assen bleibt Henry Jacobi Zehnter in der WM-Tabelle der MX2-Klasse. Am 30. September folgt auf dem neuen Kurs in Imola (ITA) der letzte WM-Lauf dieser Saison.


ADAC MX Masters Gaildorf

Henry Jacobi baut die Führung in der Meisterschaft aus!

Nach der zweiteiligen Osteuropa-Tournee mit den GP’s in Bulgarien und der Türkei ging es für das Team STC Racing Husqvarna ohne Atempause 3000 Kilometer Richtung Norden im schwäbischen Gaildorf weiter. Die vorletzte Runde der ADAC MX Masters-Serie auf der legendären Naturstrecke “Auf der Wacht” war das Ziel für unser Team um den Spitzenfahrer und Meisterschaftsführenden Henry Jacobi.

 

Die äußeren Bedingungen in Gaildorf waren wie immer hervorragend, die Strecke bestens präpariert und bei Kaiserwetter säumten am Renntag Tausende Fans die grünen Hänge der Limpurger Berge. Die Strecke in Gaildorf liegt dem Thüringer Henry Jacobi und so war es keine Überraschung dass er im Qualifying der Masters-Klasse am Samstag als Fünfter seiner Gruppe einen guten Startplatz für die Finalrennen einfuhr.

Henry Jacobi in Action

Nach einer kühlen Nacht und einer kräftigen Wässerung für den Oldschool-Track ging es nach der Mittagspause zur Sache. Als das Gatter zum ersten Masters-Finale fiel und die Spitzengruppe in die erste Kurve raste, hielt sich Henry auf der 350er Husky zunächst vornehm zurück. Der Thüringer ordnete sich ausgangs der Startrunde auf Position 10 ein und brauchte ein paar Minuten, um seinen Rhythmus zu finden. Dann aber legte Jacobi los, kassierte Runde für Runde Kontrahenten und schaffte es kurz vor Ultimo tatsächlich Rang 3 zu erobern, Respekt!

Das Laufpodium gab Selbstvertrauen für den zweiten Lauf. Die # 29 kam aus dem Gatter geschossen und als Dritter in die Startkurve! Eine Kurve später aber kam der Stimmungskiller, Henry Jacobi schilderte die Situation: “Jemand vor mir trat in den Strohballen, der fiel in meine Rille hinein und ich musste zu Boden. Als Letzter musste ich das Rennen wieder aufnehmen, hab alles gegeben und bin auf Platz 13 in das Ziel gekommen. Für die Meisterschaft war das aber sehr wichtig!”

 

Denn mit dem Tagesergebnis Rang 6 in Gaildorf konnte Henry Jacobi seine Führung in der Serientabelle auf 33 Zähler ausbauen. Beim Finale in Holzgerlingen am 23. September sind noch 50 Punkte zu vergeben, es bleibt also spannend!

 

Für den Chemnitzer Laurenz Falke hieß es in Gaildorf Zähne zusammenbeißen. Der 17jährige Student musste angeschlagen in die Rennen der 125er Klasse gehen und erreichte trotzdem am Ende mit den Rängen 12 und 14 einen ordentlichen 12. Platz im Tagesklassement. Am kommenden Wochenende hat Lauri beim Finale der DM 125 in Thurm die Chance, den Titel zu erringen.
Viel Glück, Daumen sind gedrückt!

 

Team- und Serienkollege Justin Trache erlebte kein Happyend im Schwäbischen. Der Chemnitzer ergatterte im ersten Finale lediglich einen Punkt und hatte in Heat 2 mit technischen Problemen keine Chance mehr und schied vorzeitig aus.

 

Unser Spanier Joan David Rosell kämpfte tapfer, blieb aber im starkbesetzten ADAC Youngstercup chancenlos und konnte sich nicht für die Finalrennen qualifizieren.


MXGP Afyon (Türkei)

Henry Jacobi erreicht wieder die Top 10!

Vom bulgarischen Sevlievo aus ging es für das STC Racing Team Husqvarna noch einmal satte 1000 Kilometer in Richtung Osten zum 18. WM-Lauf in Afyon (Türkei). Der neuerrichtete Motorsportkomplex inmitten 5 Sterne-Hotels und üppigen Wellnessanlagen bot unserem Team und dem Top-Piloten Henry Jacobi (Husqvarna) beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches GP-Wochenende.

 

Die hohen Temperaturen im asiatischen Teil der Türkei machten dem Thüringer Henry Jacobi nur wenig zu schaffen. Im Qualifying der MX2-Klasse hatte Henry sichtlich Spass am Fahren und zeigte als Fünfter im Ziel eine beeindruckende Leistung. Der erhoffte gute Platz am finalen Startgatter für die Rennen am Sonntag war damit gesichert.

Henry Jacobi in Action

Als gegen 11 Uhr am Rennsonntag das erste Finale der MX2-Klasse begann, war der 21jährige sofort hellwach und mogelte sich clever in den ersten Kurven auf Platz 5 nach vorn. Kurz darauf tauchte sein alter Kontrahent Thomas Kjer-Olsen am Hinterrad des Deutschen auf und es kam zu einem spektakulären Schlagabtausch. Leider verlor Jacobi noch in der Startrunde das Duell und etwas die Konzentration und fand sich wenig später auf Rang 8 wieder. Diesen Platz verteidigte der Bad Sulzaer mit letztem Einsatz bis zum Zielsprung.

 

Der zweite Lauf begann mit einem ähnlichen Szenario wie in Heat 1 auf den ersten hundert Metern. Doch diesmal gelang es Henry nicht, sich in die Spitzengruppe zu schieben, er musste durch die knochenharten Positionskämpfe im Mittelfeld. Im weiteren Verlauf des Rennens fand der Husky-Pilot nicht zu seinem Rhythmus, bedingt auch durch zwei kleinere Stürze. Mit einer starken Leistung in den Schlussrunden konnte Henry aber Schadensbegrenzung betreiben und schaffte es in der letzten Runde mit persönlicher Bestzeit noch auf Rang 11.

MXGP Action mit Henry Jacobi

Insgesamt wurde Henry damit Neunter im Tagesklassement, fiel aber in der WM-Tabelle einen Platz zurück auf Position 10.

 

Am kommenden Wochenende steht mit dem vorletzten Lauf der ADAC MX Masters auf der legendären Strecke im schwäbischen Gaildorf ein enorm wichtiges Rennen für den Thüringer an. Nach sechs von sieben Runden der hochdotierten Serie führt Jacobi in der Gesamtwertung mit 22 Punkten Vorsprung, diesen gilt es zu verteidigen.


MXGP Sevlievo (Bulgarien)

Debakel für Henry Jacobi!

Das erste Rennen der zweiteiligen Osteuropa-Tour der Motocross-WM führte das STC Racing Team Husqvarna mit dem Thüringer Top-Piloten Henry Jacobi auf die wunderbare Naturstrecke in Sevlievo. Eigentlich war die bulgarische Berg- und Talbahn für den Bad Sulzaer Husky-Fahrer eine Bank, bereits seit Juniortagen kennt und schätzt Henry Jacobi den Track. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Henry Jacobi - Es lief nicht gut in Bulgarien

Das erste freie Training am Samstagmorgen verlief noch ganz nach Plan, Henry setzte mit der drittschnellsten Rundenzeit eine bemerkenswerte Duftmarke. Doch bereits das Qualifying der MX2-Klasse brachte den ersten großen Schreck. Der STC Husqvarna-Pilot kam schlecht aus dem Gatter und in das Rennen. Nach der hektischen Startphase sortierte sich der Thüringer auf Rang 19 ein. Aufgrund eines Sturzes in der dritten Runde musste Henry ohne Kupplungshebel weiterfahren, verlor dadurch weiter an Boden und fiel aus den Top 20. Mit diesem technischen Handicap konnte er nicht mehr viel ausrichten, im Ziel wurde der Thüringer Husky-Pilot auf Rang 19 abgewunken.

 

Natürlich wurde in der verbleibenden Zeit bis zum Sonntagmittag alles nur Erdenkliche versucht, um das Motorrad von Henry perfekt abzustimmen. Doch das Startglück hat den Thüringer im Moment verlassen, erneut ging die Post an der Spitze ohne den 21jährigen ab. Doch Jacobi kämpfte verzweifelt und es dauerte nicht lange, nämlich nur zwei Runden, bis sich Henry auf Rang 14 vorgearbeitet hatte. Noch in der zweiten Runde nahm das Unglück seinen Lauf, ein Stein auf die Spritleitung beendete die Aufholjagd des 21jährigen. Die Benzinzufuhr war nicht mehr möglich, das Aus für Henry Jacobi.

Im zweiten Lauf sollte alles besser werden. Das Vorhaben klappte beim Start, Jacobi kam unter den Top 10 aus der ersten Kurve und wurde kurz darauf bereits sensationell auf Rang 5 notiert. Ein kleiner Sturz warf den Husky-Piloten allerdings wieder auf Rang 13 zurück. In den folgenden Runden zeigte Henry gutes Racing und war schon wieder auf dem Weg in die Top10, als ein heftiger Highsider sein Rennen und damit das Rennwochenende beendete. Mit null Punkten im Gepäck verließ Henry Jacobi Bulgarien. Ein Wochenende zum Vergessen.

MXGP Action mit Henry Jacobi

In der WM-Gesamtwertung der MX2-Klasse liegt Henry Jacobi auch nach dem Bulgarien-GP weiter auf Rang 9.

 

Zeit zum Verschnaufen und Kräftesammeln bleibt keine, der nächste GP in der Türkei steht für Team und Fahrer bereits am kommenden Wochenende in Afyonkarahisar an.


MXGP Frauenfeld (SUI)

Kein Zucker für Henry Jacobi!

“Schweizer Zucker” und Henry Jacobi (Husqvarna) bilden keine gute Mischung. Die gleichnamige künstlich aufgeschüttete Strecke in Frauenfeld (CH) nahe dem Dreiländereck war am vergangenen Wochenende Austragungsort von Runde 16 der Motocross-WM. Unsere Nr. 1 hatte unter der Woche fleißig trainiert und kam mit einem guten Gefühl in die Schweiz. Doch bereits in den ersten Trainingseinheiten mischten sich Zweifel in die gute Stimmung, der 21jährige Thüringer fand seinen Rhythmus nur schwer.

Henry Jacobi in Frauenfeld

Dazu kam im Qualifying der MX2-Klasse ein durchwachsener Start, ein Problem, dass sich durch das gesamte Wochenende wie ein roter Faden zog. Die Qualifikation beendete Henry nach gutem Kampf auf Rang 13 und konnte damit ohne großen Nachteil am Startgatter in die Finalrennen am schwülen Sonntag gehen.

 

Ich bin im ersten Lauf eigentlich gut aus dem Gatter gestartet, kam aber trotzdem schlecht aus Kurve 1”, schilderte der Bad Sulzaer den ersten MX2-Endlauf. “Ich musste anschliessend sehr aufpassen im Gerangel der ersten Runden. Auf dem Weg nach vorn bin ich leider gefallen, aber dann fand ich meinen Rhythmus und konnte noch Zwölfter im Ziel werden.”

Auch im zweiten Lauf lief es nicht nach Wunsch. Jacobi: “Ich weiss nicht, was mit den Starts an diesem Wochenende nicht gestimmt hat, aber ich kam erneut schlecht in das Rennen. In der Anfangspase fuhr ich viel zu verhalten, kam erst spät in Schwung und da waren die Top 10 schon längst weg. Im Ziel war ich dann auf 13, das müssen wir beim nächsten Rennen besser machen!”

 

In der Tageswertung wurde Henry Jacobi damit Elfter und in der WM-Tabelle bleibt es bei Rang 9.

 

MX1-Pilot Michael Docherty zog sich in Frauenfeld eine Magenverstimmung zu und konnte am Sonntag nicht starten. Für den Chemnitzer Justin Trache, der in der EMX 125 fährt, war die Qualifikationshürde im extrem stark besetzten Startfeld zu hoch.

 

Unser zweiter 125er Pilot Lauri Falke war bei der Deutschen Meisterschaft in Wolgast am Start und konnte dort mit einem Laufsieg und Rang 2 im zweiten Finale einen hervorragenden zweiten Platz in der Tageswertung erkämpfen. Falke liegt in der Serien-Gesamtwertung vor dem Finale in Thurm mit zwei Punkten Vorsprung auf Platz 1. Das wird spannend!

Schweizer Sonne - Mit Henry Jacobi beim MXGP in der Schweiz

Foto Credit: Eva Szabadfi/ixs


MXGP Lommel (BEL)

Henry Jacobi kämpft und punktet im Tiefsand!

Am vergangenen Wochenende stand mit dem Sandklassiker im belgischen Lommel eines der physisch härtesten Rennen der Motocross-WM für das Team STC Racing Husqvarna an. Beim schwersten Sandrennen der Welt benötigten die GP-Piloten nicht nur Technik und Speed, sondern auch enorme Härte und Kampfkraft, um sich bei tropischen Temperaturen im Kampf gegen die berühmten tiefen Wellen in ‘Lommelwood’ durchzusetzen. Für den Thüringer Henry Jacobi (21) war der Wochenendausflug nach Belgien eine echte Herausforderung, die er am Ende mit Bravour meisterte.

Doch zunächst begann das Abenteuer Lommel am Freitag mit Stress und Hektik. Das Team um Team-Manager und Chefmechaniker Colin Streubel arbeitete trotz der enormen Hitze bis tief in die Nacht am Motorrad des Bad Sulzaers. Für das Qualifying der MX2-Klasse am Samstag musste man aber schliesslich doch auf das Ersatzmotorrad zurückgreifen. Das ging leider nur in der Anfangsphase des Rennens gut, in Runde 4 musste Henry Jacobi die Qualifikation mit Motorschaden beenden. Damit war die Chance auf einen optimalen Startplatz für die Finalrennen dahin und den Rest des Samstags wurde erneut getüftelt, ausgetauscht und geschraubt.

Als am Sonntag das erste Rennen nach dem Mittag vor mehr als 20 000 Fans startete, bewies Henry wieder einmal seine enorme Qualität am Gatter. Der Thüringer stach von ganz außen in die Startkurve und war ausgangs der Kurve wie erhofft unter den besten 15 Piloten. Nach der heißen Startphase lieferte sich der Husky-Pilot ein spektakuläres, aber immer faires Duell gegen seinen Kumpel Hunter Lawrence. Für die Zuschauer ein wahrer Leckerbissen, schenkten sich beide nichts. Henry Jacobi setzte sich schließlich durch und fuhr auf einem sicheren 10. Platz dem Ziel entgegen. Bis in der Schlussphase dem vor ihm platzierten Kontrahenten die Luft ausging und Henry plötzlich die Chance auf Rang 9 witterte. Das Überholmanöver ging schief, Henry verlor das Vorderrad und knickte in einer Welle ein. Was für ein Pech! Trotzdem gelang es unserer Nr.1, schnell wieder in das Rennen zurückzukommen und im Ziel stand Rang 13 zu Buche.

 

Auch der Start zu Lauf 2 verlief für Henry Jacobi perfekt, erneut kam er sich in der erweiterten Spitzengruppe aus der Startkurve. Die folgenden Runden zeigte Henry cleveres Racing und sortierte sich auf dem zehnten Platz ein. Doch das Unheil nahte nicht zum ersten Mal in der laufenden Saison in Gestalt des Weltmeisters Pauls Jonass. In der verflixten 7. Runde tauchte der Titelverteidiger am Hinterrad des Thüringers auf, passierte Jacobi unnötig aggressiv und brachte ihn damit zu Fall. Damit war eigentlich das Rennen von Henry zu Ende, doch der Kampfgeist siegte. Mit einer tollen Moral kämpfte er sich durch die verbleibenden Runden und schaffte es dadurch im Ziel tatsächlich noch auf Rang 17 in die Punkte! In der Tageswertung wurde er damit 15ter und in der WM-Tabelle bleibt es bei Rang 9.

 

Nun folgt erst einmal eine wohlverdiente Pause für das Team und Henry Jacobi bis zum nächsten Renneinsatz beim Schweiz-GP in Frauenfeld am 19. August.

 

Für die anderen Piloten unseres Teams Michael Docherty (MX1), Justin Trache (EMX 125) und den Spanier Joan David Rosell Romero (EMX 250) erwies sich die mörderische Sandstrecke als zu anspruchsvoll. Das Trio blieb in Lommel punktlos bzw. qualifizierte sich nicht für die Finalrennen.


ADAC MX Masters Tensfeld

Henry Jacobi bleibt in Führung!

Das Wichtigste zuerst, der Thüringer Husky-Pilot vom Team STC Racing Husqvarna behält auch nach dem tropischen Sandrennen in Tensfeld den Spitzenplatz in der hochdotierten ADAC MX Masters-Serie!

 

Doch das Wochenende im hohen Norden Deutschlands hatte es in sich. Die Sandstrecke in der Nähe der Festspielstadt Bad Segeberg war schon immer einer große Herausforderung für die Masters-Piloten. Daran hat sich auch nach den aktuellen Umbauten nichts geändert. Wer auf dieser Strecke vorn dabei sein will, muss einfach hohes Risiko gehen! Für Tensfeld hatten zudem einige starke WM-Piloten wie Julien Lieber oder Tanel Leok gemeldet, weil das Rennen eine ideale Vorbereitung für den nächsten WM-Lauf im belgischen Lommel ist. STC-Pilot Henry Jacobi (21) versuchte das gesamte Wochenende in Tensfeld die richtige Balance zwischen Risiko und Abgeklärtheit zu finden, das gelang aber nur teilweise.

Henry Jacobi
Henry Jacobi

Damit verteidigte Jacobi sein Red Plate des Führenden der Gesamtwertung und zog nach Rennschluss ein letzlich positives Fazit. “Ich muss meinen Auftritt hier wohl als Schadensbegrenzung betrachten. Lediglich in der Schlussphase des zweiten Rennens bin ich etwas besser gefahren. Die nächsten Rennen in Gaildorf und Holzgerlingen sollten mir aber wieder besser liegen, deshalb ist mit 22 Punkten Vorsprung noch alles absolut im grünen Bereich. Wichtig ist, dass ich auch nach dem letzten Rennen noch ganz vorne in der Tabelle liege."

Doherty, Falke und Trache

Teamkollege Michael Docherty fühlte sich anders als Henry pudelwohl im Tensfelder Sandkasten. Doch für den in Dubai lebenden Südafrikaner nahm das Wochenende kein gutes Ende. Im ersten Lauf lag Docherty sensationell auf Position 2, als das Feld aus der Startkurve kam. Leider war das Glück nicht von langer Dauer, nach einer ungewollten Sandprobe bekam Michael Probleme, verlor den Anschluss an die Spitze und finishte im Ziel auf Rang 17. Lauf 2 begann mit Pech am Start, der Husky-Pilot musste sein Rennen von ganz hinten beginnen. In Runde 6 stürzte Docherty und musste mit einer schmerzhaften Fußverletzung das Rennen aufgeben. Gute Besserung!

 

Unsere beiden Jungspunde in der 125er Klasse Laurenz Falke und Justin Trache hatten sich viel vorgenommen für das Rennen in der norddeutschen Sandhölle. Doch beide hatten in den Finals große Probleme auf der schwerem Strecke ihren Rhythmus zu finden und blieben am Ende des Tagen punkt- und chancenlos. Justin Trache verletzte sich bei einem Abflug im zweiten Lauf an der Hand, wir wünschen ebenfalls gute Besserung!


MXGP Ottobiano (ITA)

Rückschlag für Henry Jacobi!

Am letzten Wochenende wurde mit dem Großen Preis der Lombardei im italienischen Ottobiano die Europatournee der Motocross-WM vorerst abgeschlossen. Das Team STC Racing Husqvarna reiste mit dem deutschen MX2-Piloten Henry Jacobi mit viel Hoffnung im Gepäck an die Sandstrecke im Norden Italiens.

 

Wie im Vorjahr machten leider auch 2018 in Ottobiano extreme Temperaturen jenseits der 30 Grad-Marke den Piloten, aber vor allem auchTeams, Fans und den vielen Helfern das Leben schwer. Auch der Bad Sulzaer Husky-Pilot hatte mit der Hitze zu kämpfen, hinterliess aber zunächst im Samstags-Qualifying der MX2-Elite als Neunter einen sehr guten Eindruck.

 

Am Rennsonntag wurde es nach dem Mittag spannend für unser Team. Im ersten Lauf der MX2-Kategorie machte Henry sofort Nägel mit Köpfen, kam in der Spitzengruppe in die Startkurve und konnte sich rasch auf Position 8 einordnen. Auf der schwierigen, mit Rhythmus-Passagen, kleinen Sprüngen und gefährlichen Rillen nur so gespickten Strecke fand Jacobi schnell seinen Rhythmus. Zur Rennhälfte bekam er mächtig Druck auf das Hinterrad von einem Kontrahenten, kurz darauf musste der Deutsche eine unfreiwillige Bodenprobe nehmen. Dabei verlor Henry aber nur zwei Plätze, nahm als Zehnter das Rennen wieder auf und schaffte es, diese gute Platzierung bis zum Zielsprung zu halten.

Henry Jacobi n
Henry Jacobi

Der zweite MX2-Endlauf stellte für alle Piloten eine physische Herausforderung dar, bei tropischer Hitze konnte sich Henry Jacobi zunächst nach erneut gutem Start überraschend auf Rang 5 einordnen. Zwar erlahmten im Laufe des Rennens die Kräfte des 21jährigen etwas, doch bis zur vorletzten Runde lag er top auf Rang 9 platziert und passierte sogar noch den vor ihm liegenden Spanier Larranaga. Doch das Glück war in diesem Rennen leider nicht mit unserer Nr. 1. Zum Entsetzen von Fans und Team rollte Henry aus, der Motor sprang nicht mehr an und er musste mit technischem Defekt die Segel streichen. Was für ein Pech!

 

Zutiefst enttäuscht trat das Team um Henry Jacobi die lange Heimreise an. Auch sein Fazit zum Wochenende fiel bitter aus:
Nicht ins Ziel von Lauf 2 zu kommen, das war nicht das was wir wollten. Die Hitze machte es auch nicht leicht, ärgerlich zu sein.
Das war der WM-Lauf von Hottobiano
!”

#29
#29

Nun folgt für Team und Fahrer erst einmal eine kurze Atempause mit dem ADAC MX Masters-Gastspiel am kommenden Wochenende in Bielstein. Danach geht es für die nächsten zwei WM-Runden nach Übersee, genauer gesagt Indonesien. Laut den Wetterprognosen drohen dort erneut extreme Hitze gemixt mit tropischem Regenfällen!


MXGP Saint Jean d‘Angely (FRA)

Henry Jacobi ohne Glück in Frankreich!

Die zweite Station der dreiteiligen Europa-Tournee führte das Team STC Racing Husqvarna mit seinem Top-Piloten Henry Jacobi auf den berühmten Zick Zack-Kurs im französischen Saint Jean d’Angely. Unzählige Motocross-Schlachten wurden hier geschlagen unter anderem das MX of Nations im Jahre 2011. Die Strecke gehört seit vielen Jahren zum festen Programm der Motocross-WM und der Thüringer Husky-Pilot Henry Jacobi kam voller Selbstbewusstsein und Tatendrang nach Frankreich.

 

Wie schnell der Bad Sulzaer in dieser Saison unterwegs ist, zeigte sich im MX2 Qualifying am Samstag. Wie von der Tarantel gestochen, stürmte Jacobi aus dem Gatter und übernahm sofort nach der Startkurve die Führung. Der Deutsche verlor den Platz an der Sonne zwar kurze Zeit später an den Amerikaner Covington, konnte sich aber trotz der hektischen ersten Minuten stabil als Vierter hinter den zwei KTM-Stars Prado und Jonass einordnen. Nach einem tollen Rennen erreichte Henry im Ziel als Vierter sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis der Karriere und setzte damit ein dickes Achtungszeichen für den Renntag.

Henry Jacobi In Saint Jean
Henry Jacobi In Saint Jean

Doch davor kam noch der große Regen. Denn über Nacht öffnete der Himmel über Saint Jean d‘Angely seine Schleusen und übertrieb es leider mit der Nässe. Der Track hatte sich am nächsten Morgen in eine Schlammwüste verwandelt. Zwar trocknete die Hartboden-Strecke bei Sonnenschein schnell ab, aber es bildeten sich gefährlich tiefe Rillen, die etlichen Fahrern und leider auch unserem Henry Jacobi zum Verhängnis wurden. Aber der Reihe nach.

Der erste Lauf war zunächst ein Spiegelbild der Qualifikation. Henry verpasste nur knapp den Holeshot und musste in der Startrunde sofort den harten Kampf gegen Prado und Jonass aufnehmen. Vor allem im intensiven Kampf gegen den WM-Spitzenreiter aus Lettland verlor Henry viel an Energie. Unzählige Male setzte der Thüringer zum Passieren an, doch immer wieder schaffte es der Weltmeister, das zu verhindern. In der Schlussphase fehlte Henry das nötige Quäntchen Glück. Er musste einem überrundeten Fahrer ausweichen, kam von der Ideallinie ab und stürzte in der verflixten 13. Runde. In der letzten Runde unterlief ihm auf der Geraden vor der Pitlane noch ein Sturz und damit war sein Rennen beendet.

Im zweiten Lauf wurde es spannend, denn diesmal kam der 21jährige nicht optimal vom Gatter weg. Doch auch solche Situationen kann Henry mittlerweile lösen, bereits nach drei Runden hatte er sich auf den guten siebenten Platz vorgearbeitet. In Runde 5 aber kam das Stoppzeichen in Form eines heftigen Abflugs, infolgedessen Jacobi leicht angeknockt und zu Fuß in das Paddock zurückkehrte.

 

Mit null Punkten im Gepäck und einem Brummschädel war der STC Husqvarna-Fahrer natürlich äußerst unzufrieden. Jacobi: „Mit dem Speed war ich echt zufrieden. Aber ich fahre ohne Punkte nach Hause nach ein paar schönen harten Crashs. Wir werden nächstes Wochenende wieder zurückkommen, es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles zusammen passt.“

Der Südafrikaner Michael Docherty wollte trotz einer Handverletzung in Frankreich unbedingt an den Start gehen. Der MX1-Pilot musste aber bereits am Samstag nach einem schmerzhaften Training die Segel streichen. Gute Besserung Michael!

 

Nun geht es für Henry Jacobi und sein Team am kommenden Wochenende nach Bella Italia! Dort wartet beim Großen Preis der Lombardei mit der sandigen Strecke in Ottobiano die nächste Herausforderung.