MX GP Agueda/Portugal

Comeback von Michael Kratzer geglückt!

Für den 23jährigen Österreicher Michael Kratzer war der fünfte Motocross WM-Lauf im portugiesischen Agueda alles andere als ein normales Rennen. Nach langer Verletzungspause absolvierte der STC Racing-Pilot erst seinen zweiten internationalen Einsatz in der 250er Europameisterschaft.

 

Kratzer hatte wie viele im hochklassigen Feld der EMX250 seine liebe Mühe und Not mit der extrem risikoreichen und schwierigen Strecke im Norden Portugals, konnte sich aber am Samstag direkt für die Finalrennen qualifizieren.

Michael Kratzer
Michael Kratzer

Der erste Endlauf startete bereits am späten Samstagnachmittag, Michael Kratzer beschrieb sein Rennen: „Im ersten Lauf war es extrem schwer zu fahren und ich fand leider keinen Rhythmus. Es waren sehr tiefe Rillen und Kanten durch den Regen letzten Tage.
Ich beendete das Rennen schließlich auf Platz 34.“


Im zweiten Finale am Sonntag lief es zunächst nicht nachPlan für den Österreicher. Kratzer: „In Lauf 2 bin ich leider beim Start gestürzt. Konnte mich dann aber bis auf Platz 27 vorarbeiten und hatte auch ein gutes Tempo. Ich war fast an den Top 20 dran, als mir ein anderer Fahrer in das Vorderrad fuhr und ich das zweite Mal stürzte. Dadurch verlor ich sehr viel Zeit, konnte aber das Rennen noch auf Rang 28 beenden. Ich muss mich nach einem Jahr Rennpause erst wieder an die Europameisterschaft gewöhnen.“

 

Zunächst bietet sich aber die Gelegenheit für Michael  Kratzer beim ADAC MX Masters in Fürstlich-Drehna an den Start zu gehen.

Der Auftakt zur deutschen Top Motocross-Serie auf der Sandstrecke „Am Mühlberg“ findet am kommenden Wochenende statt.